Da haben sich zwei gesucht und gefunden!!!!!
Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Hinweis: This feature may not be available in some browsers.
:stirn:
Von jemandem der das Spiel nur im Fernsehen gesehen hat, lasse ich mir nicht unterstellen, dass mir die nötige Intelligenz fehlt, nur weil ich nicht mehr ruhig war nach dem der Stadionsprecher die Gedenkminute beendet hat. Mir ist das in der Situation auch gar nicht wirklich aufgefallen, dass die Spieler erst dann zum Mittelkreis gegangen sind.
Klar kann jeder seine eigene Meinung haben, aber er hätte nich so menschenverachtend schreiben müssen, er hätte sich anders ausdrücken können und nicht so assozial, wie er es letztendlich getan hat und ich finde so eine extreme Meinung darf man nicht auch noch unterstützen.
Genau so siehts aus. Ich bin für Schweigeminuten im Stadion, wenn es wirklich etwas mit dem Verein zu tun hat. Genauso bin ich für Schweigeminuten in Schulen, nach diesem abscheulichen Amoklauf. So ist das Total aus dem Zusammenhang gerissen.Eben! Es ist doch irgendwie total verlogen mit einer Schweigeminute sein angeblich "tiefes Mitgefühl, Betroffenheit und Anteilnahme" zu symbolisieren und ein paar Minuten später die Tore seiner Mannschaft zu feieren, zu lachen und was weiß ich..
Da kann man dir (leider) sogar recht geben, aber ich bleib immer noch bei der Meinung, dass man in diesem Falle eine Schweigeminute halten kann, nur es ist auch so, dass sie das damals wo das in Erfurt passiert ist auch eine hätten halten müssen, Ungleichheit ist auch nicht gerecht.

Ich habe in diesem Forum noch nie etwas geschrieben, muss aber zu diesem Thema einmal unbedingt Stellung beziehen. Mir scheint, als hätten manche hier gepostet, ohne vorher ein einziges Mal darüber nachzudenken, was sie überhaupt veröffentlichen. Was stört an einer Schweigeminute, wenn in unserem Land ein 17-jähriger Schüler fünfzehn Mitmenschen tötet? Warum gehört ein Schweigen, das vielleicht Respekt oder Mitgefühl ausdrückt, in eine Schule aber nicht in ein Fußballstadion? Müssen erst Fußballspieler getötet werden, oder Funktionäre eines Vereins ums Leben kommen, bevor den Opfern gedacht werden kann? Und wenn eine Schweigeminute organisiert wird, warum ist es so schwierig, für ein paar Sekunden (ob offiziell beendet oder nicht, ob ganze Minute oder nicht, ob Organisations- und Kommunikationsschwierigkeiten beim Stadionsprecher oder nicht usw...) den Mund zu halten? Warum müssen Grundsatzdiskussionen entstehen, einzelne Fangruppierungen angegriffen werden oder darüber diskutiert werden, ob bei anderen Verbrechen auch geschwiegen werden müsste? Es geht darum, teilzunehmen am öffentlichen Geschehen - um sich herum und über den eigenen Horizont hinaus - und vielleicht auch bewusst zu machen, dass es auch noch wichtigere Dinge gibt als ein Fußballspiel oder ähnliches.
Und bevor die ersten Posts hier eintrudeln: Ich bin seit über fünfzehn Jahren Dauerkartenbesitzerin, wohne nicht in Bremen, fahre dennoch zu ca. 90% aller Werder-Spiele und bin daher - euren Aussagen nachzufolge - durchaus berechtigt, meinen Kommentar hier abzugeben. Auch wenn ich auch mal ein Spiel am TV verfolge.
Eve
vorbeigegangen, ob jemand eine Schweigeminute für leidende und sterbende Menschen in der dritten Welt abhält. Diese Doppelmoral ist wirklich beschämend, kaum passiert etwas in Deutschland, sind sie alle da und wer nicht mitmacht, ist unmenschlich, aber sonst tun diese Leute leider absolut gar nichts dafür, dass es anderen, viel hilfsbedürftigeren Menschen besser geht.Ich habe in diesem Forum noch nie etwas geschrieben, muss aber zu diesem Thema einmal unbedingt Stellung beziehen.
Mir scheint, als hätten manche hier gepostet, ohne vorher ein einziges Mal darüber nachzudenken, was sie überhaupt veröffentlichen. Was stört an einer Schweigeminute, wenn in unserem Land ein 17-jähriger Schüler fünfzehn Mitmenschen tötet?
Warum gehört ein Schweigen, das vielleicht Respekt oder Mitgefühl ausdrückt, in eine Schule aber nicht in ein Fußballstadion? Müssen erst Fußballspieler getötet werden, oder Funktionäre eines Vereins ums Leben kommen, bevor den Opfern gedacht werden kann?
Und wenn eine Schweigeminute organisiert wird, warum ist es so schwierig, für ein paar Sekunden (ob offiziell beendet oder nicht, ob ganze Minute oder nicht, ob Organisations- und Kommunikationsschwierigkeiten beim Stadionsprecher oder nicht usw...) den Mund zu halten?
Warum müssen Grundsatzdiskussionen entstehen, einzelne Fangruppierungen angegriffen werden oder darüber diskutiert werden, ob bei anderen Verbrechen auch geschwiegen werden müsste?
Es geht darum, teilzunehmen am öffentlichen Geschehen - um sich herum und über den eigenen Horizont hinaus - und vielleicht auch bewusst zu machen, dass es auch noch wichtigere Dinge gibt als ein Fußballspiel oder ähnliches.
Und bevor die ersten Posts hier eintrudeln: Ich bin seit über fünfzehn Jahren Dauerkartenbesitzerin, wohne nicht in Bremen, fahre dennoch zu ca. 90% aller Werder-Spiele und bin daher - euren Aussagen nachzufolge - durchaus berechtigt, meinen Kommentar hier abzugeben. Auch wenn ich auch mal ein Spiel am TV verfolge.
Eve
Dann ist es ziemlich merkwürdig, dass man nur nach einem Amoklauf darauf mit einer Schweigeminute reagieren darf. Vorher wär's dir vermutlich am Ups, ich muss meine Wortwahl ändernvorbeigegangen, ob jemand eine Schweigeminute für leidende und sterbende Menschen in der dritten Welt abhält. Diese Doppelmoral ist wirklich beschämend, kaum passiert etwas in Deutschland, sind sie alle da und wer nicht mitmacht, ist unmenschlich, aber sonst tun diese Leute leider absolut gar nichts dafür, dass es anderen, viel hilfsbedürftigeren Menschen besser geht.
vorbeigeht" oder nicht, kannst Du nicht beurteilen und solltest Du vielleicht auch nicht. Selbstverständlich gibt es leidende und sterbende Menschen auf der ganzen Welt, das wird ja auch weder durch meinen Kommentar noch durch eine Schweigeminute für die Opfer eines Amoklaufs bestritten. Es ist nun einmal so, dass die Menschen durch Schicksale in ihrer unmittelbarer Umgebung betroffener sind. Das ist weder unmenschlich, noch hat es etwas mit Doppelmoral zu tun. Wir leben nun einmal in einem Land, in dem solche Dinge nicht täglich geschehen. Und niemand leugnet andere Verbrechen auf der Welt, wenn er unmittelbar nach so einem Ereignis vor einem Fußballspiel für ein paar Momente schweigt. Man muss nicht immer alles kritisieren, was um einem herum geschieht. Bewerte die Aktion einfach als das, was sie versucht hat zu vermitteln: Respekt und Mitgefühl für die Angehörigen.HALLO FISHERMANN
die Ultras haben sie eingehalten....
Die Minute war per Durchsage beendet...
Herzlich Willkommen
Nichts stört daran, man kann aber doch trotzdem über den Sinn sprechen.
Wie schon vorher gesagt, kommt eine Schweigeminute im Fussballstadion ziemlich heuchlerisch rüber. Vorher wird gefeiert und getrunken, danach auch wieder. Wer hat was davon? Ich finde beispielsweise Schweigeminuten mit Bezug angebracht, bin ich deshalb ein schlechterer Mensch? Ansonsten müssten wir jeden Tag schweigen, morgens nach dem aufstehen, bevor wir ins Büro gehen etc.
Das hier finde ich angebracht: Dormagen gedenkt Faißt
Verstehst du was ich meine?
Genau, du stehst dann da und zählst Sekunden auf deiner Uhr. Sorry aber gerade aus diesem Grund finde ich Schweigeminuten in Fussballstadien unsinnig, weil ein wirkliches Schweigen schwer gewährleistet werden kann bei der Masse an (betrunkenen) Fans. Dann lieber gar nicht als so.
Gegenfrage: Warum sollte man das Thema nicht ansprechen dürfen? Sobald irgendwas passiert ist, müssen alle konform auf einer Linie laufen? Das das in unserer Gesellschaft nicht möglich ist, merkst du ja allein an den paar Leuten hier im Forum.
Also doch Schweigeminuten vor jedem Spiel? Ansonsten mache ich eine Schweigeminute zuhause, da habe ich mehr von und die Opfer/Angehörigen auch.
Ich bin seit 19 Jahren Werderfan, meinst du ich darf dir antworten? Was das mit dem Thema zu tun hat, ist mir jedoch schleierhaft.
Es ist nun einmal so, dass die Menschen durch Schicksale in ihrer unmittelbarer Umgebung betroffener sind.
Das ist weder unmenschlich, noch hat es etwas mit Doppelmoral zu tun.
Wir leben nun einmal in einem Land, in dem solche Dinge nicht täglich geschehen.
Zumindest ignoriert man das endlose Leid und Elend auf dieser Welt, solange die Opfer nicht aus Deutschland kommen. Das ist schon sehr heuchlerisch, und von solchen Leuten darf man sich dann als Zyniker, Unmensch oder sonst was beschimpfen lassen.Und niemand leugnet andere Verbrechen auf der Welt, wenn er unmittelbar nach so einem Ereignis vor einem Fußballspiel für ein paar Momente schweigt.
Man muss nicht immer alles kritisieren, was um einem herum geschieht. Bewerte die Aktion einfach als das, was sie versucht hat zu vermitteln: Respekt und Mitgefühl für die Angehörigen.
der würde ihn vermutlich direkt in die Geschlossene einweisen....sowas regt mich dermaßen auf!!!!
Ich habe nicht gesagt, dass das Thema nicht angesprochen werden soll und ich bin sicherlich auch nicht der Meinung, dass "alle auf einer Linie laufen" sollten. Ich habe nur versucht, meinen Standpunkt deutlich zu machen: Oftmals sind solche Diskussionen einfach fehl am Platz und überzogen. Ich störe mich einfach daran, immer alle kritisierend zu sehen. Wie ich in meiner Antwort oben schon geschrieben habe, es geht ja lediglich um die Bewertung einer solchen Aktion. Was ist die Intention? Warum organisiert der Verein oder die Liga eine solche Schweigeminute? Ist das nicht - isoliert von anderen Aspekten - dann grundsätzlich positiv zu bewerten? Ob Du dann zu Hause - nüchtern und nicht feiernd - oder gar nicht schweigst, bleibt ja Dir überlassen. Viele Grüße,
Eve

Herzlich Willkommen.
Nichts stört daran, man kann aber doch trotzdem über den Sinn sprechen.
Wie schon vorher gesagt, kommt eine Schweigeminute im Fussballstadion ziemlich heuchlerisch rüber. Vorher wird gefeiert und getrunken, danach auch wieder. Wer hat was davon? Ich finde beispielsweise Schweigeminuten mit Bezug angebracht, bin ich deshalb ein schlechterer Mensch? Ansonsten müssten wir jeden Tag schweigen, morgens nach dem aufstehen, bevor wir ins Büro gehen etc.
Das hier finde ich angebracht: Dormagen gedenkt Faißt
Verstehst du was ich meine?
Genau, du stehst dann da und zählst Sekunden auf deiner Uhr. Sorry aber gerade aus diesem Grund finde ich Schweigeminuten in Fussballstadien unsinnig, weil ein wirkliches Schweigen schwer gewährleistet werden kann bei der Masse an (betrunkenen) Fans. Dann lieber gar nicht als so.
Gegenfrage: Warum sollte man das Thema nicht ansprechen dürfen? Sobald irgendwas passiert ist, müssen alle konform auf einer Linie laufen? Das das in unserer Gesellschaft nicht möglich ist, merkst du ja allein an den paar Leuten hier im Forum.
Also doch Schweigeminuten vor jedem Spiel? Ansonsten mache ich eine Schweigeminute zuhause, da habe ich mehr von und die Opfer/Angehörigen auch.
Ich bin seit 19 Jahren Werderfan, meinst du ich darf dir antworten? Was das mit dem Thema zu tun hat, ist mir jedoch schleierhaft.