Schwarzfahren

Wie schonmal gesagt: Es kommt immer auf die Situation an, aber in der Mehrheit der Fälle ist die Bahn bei 2-3 Personen halt günstiger als das Auto.
In der Mehrheit garantiert nicht. In einigen wenigen auf jeden Fall. Bahnfahren rechnet sich beim Otto-Normal-Verbraucher ohne Bahn-Card in den allermeisten Fällen nicht. Weder auf Lang- noch auf Kurzstrecke. Und sagen wir 2 Fahrten von jeweils 1500km Länge spiegeln isch auch nicht soo hoch in den Versicherungskosten wieder. Gerade wenn man diese dann rechnerisch auf mehrere Leute umlegen würde;)


Und zur Schwarzfahrproblematik: Ich verstehe es absolut nicht wieso die Db es nicht einfach so macht wie in den USA: Drehkreuze vor jeden Bahnsteig und ohne Karte kommt man nicht rein. Fertig.
 
PS: Schwarzfahrer haben übringens kein Mitleid zu erwarten - sie sind die Schmarotzer. Teure Beförderungspreise kommen u.a. daher, dass es viele Leute gibt, die andere das System finanzieren lassen. Solidarität ist keine Einbahnstrasse...

Das ist nur im Ansatz richtig. Ich bin selbst oft genug schwarz gefahren und wurde mehrfach erwischt, insgesamt habe ich wohl mehr Strafe gezahlt als meine Schwarzfahrten wert waren. Das System funktioniert schon irgendwie.

Ich finde andere Fakten interessant. Die DB wird Jahr für Jahr mit extrem hohen Summen aus dem öffentlichen Haushalt subventioniert. Im jährlichen Konzernabschluss erscheint dann die ein oder andere Milliarde als Konzerngewinn. Trotzdem werden, wie jedes Jahr, die Preise angehoben. Der Bund finanziert im Anschluss die neue ICE Verbindung von "Herne" nach "Fallingbostel". Irgendwas läuft da schief.
 
Das ist nur im Ansatz richtig. Ich bin selbst oft genug schwarz gefahren und wurde mehrfach erwischt, insgesamt habe ich wohl mehr Strafe gezahlt als meine Schwarzfahrten wert waren. Das System funktioniert schon irgendwie.

Ich finde andere Fakten interessant. Die DB wird Jahr für Jahr mit extrem hohen Summen aus dem öffentlichen Haushalt subventioniert. Im jährlichen Konzernabschluss erscheint dann die ein oder andere Milliarde als Konzerngewinn. Trotzdem werden, wie jedes Jahr, die Preise angehoben. Der Bund finanziert im Anschluss die neue ICE Verbindung von "Herne" nach "Fallingbostel". Irgendwas läuft da schief.

Ach! Das Problem bei der Bahn sind die Strukturen. Von Außen gibt sie sich als moderne Aktiengesellschaft, die Innereien sind aber immernoch der alte Staatsbetrieb.
 
Hab ich nie behauptet. Ich hab geschrieben, es verursacht mehr Kosten, wenn es fährt. Und das willst du wohl nicht ernsthaft abstreiten.

Achja, da ich in der Bahn auch noch arbeite (oder Fachliteratur lese) kann ich natürlich auch noch mit Opportunitätskosten kommen.

Mein Auto kostet das gleich, ob es steht oder nicht. Die typischen Verschleißteile gehen auch bei einem Auto kaputt welches steht. Reifen werden porös, Zahn- und Keilriemen ebenfalls irgendwann, die Bremsen rosten ein, Auspuff rostet sogar noch eher. Und ein Motor, der viel steht, dem geht es auch nicht besonders gut. Das "gesündeste" für ein Auto ist, wenn es möglichst viele längere Strecken fährt.
Im Übrigen kann man auch im Auto telefeonieren, was ich zum Beispiel sehr viel mache.
Wir werden da nicht auf nen grünen Zweig kommen. Wenn ich ein Auto besitze, dann kostet es eben seinen Unterhalt. Ob ich es fahre oder nicht. Das würde es auch kosten, wenn ich mit der Bahn fahre.
 
Mein Auto kostet das gleich, ob es steht oder nicht. Die typischen Verschleißteile gehen auch bei einem Auto kaputt welches steht. Reifen werden porös, Zahn- und Keilriemen ebenfalls irgendwann, die Bremsen rosten ein, Auspuff rostet sogar noch eher. Und ein Motor, der viel steht, dem geht es auch nicht besonders gut. Das "gesündeste" für ein Auto ist, wenn es möglichst viele längere Strecken fährt.
Im Übrigen kann man auch im Auto telefeonieren, was ich zum Beispiel sehr viel mache.
Wir werden da nicht auf nen grünen Zweig kommen. Wenn ich ein Auto besitze, dann kostet es eben seinen Unterhalt. Ob ich es fahre oder nicht. Das würde es auch kosten, wenn ich mit der Bahn fahre.

Es geht ja auch nicht um einen Vergleich NIE fahren zu fahren.
Und da gehen Reifen eben schneller kaputt(abgefahren) wenn man mehr fährt.
Ähnlich ist es mit Bremsen, Ölwechseln (die natürlich auch anfallen wenn man steht, aber eben seltener) und anderen Reparaturen aus.
 
Das ist nur im Ansatz richtig. Ich bin selbst oft genug schwarz gefahren und wurde mehrfach erwischt, insgesamt habe ich wohl mehr Strafe gezahlt als meine Schwarzfahrten wert waren. Das System funktioniert schon irgendwie.

Ich finde andere Fakten interessant. Die DB wird Jahr für Jahr mit extrem hohen Summen aus dem öffentlichen Haushalt subventioniert. Im jährlichen Konzernabschluss erscheint dann die ein oder andere Milliarde als Konzerngewinn. Trotzdem werden, wie jedes Jahr, die Preise angehoben. Der Bund finanziert im Anschluss die neue ICE Verbindung von "Herne" nach "Fallingbostel". Irgendwas läuft da schief.

Wo bitte besteht hier der Zusammenhang zwischen "Schwarzfahrern" und dem Ergebnis der DB & Preiserhöhungen ? Schwarzfahrer fahren auf Kosten der Allgemeinheit und führen u.a. dazu, dass die Preise erhöht werden. Es gibt sicherlich noch viele andere Gründe, aber dieses ist derjenige, aufgrund dessen der Thread eröffnet wurde.

Die Bahn - anders als noch vor einigen Jahren - ist darauf getrimmt, zukünftig privatisiert mit Gewinnen zu fahren. Dazu gehört dann eben nicht mehr die Grundversorgung defizitärer Strecken, sondern eben Abdeckung der relevanten Wege. Es ist natürlich nicht gewährleistet, dass die Preise bei Abschaffung dieser "nutzlosen" Strecken sinken würde, aber die Wahrscheinlichkeit wäre zumindest grösser.

B.
 
So ein Blödsinn.
Aber wie gesagt, wenn du das nicht einsehen willst, macht es auch keinen Sinn.

Wie schonmal gesagt: Es kommt immer auf die Situation an, aber in der Mehrheit der Fälle ist die Bahn bei 2-3 Personen halt günstiger als das Auto.

Stimmt doch gar nicht, eine Fahrgemeinschaft ist immer günstiger als eine gemeinschaftliche Zugfahrt (meist auf bestimmte Zeiten und Strecken beschränkt). Du vernachlässigst mal eben die Bequemlichkeit - oder nennen wir es Annehmlichkeit - der beteiligten Personen. Alles andere ist Schwärmerei oder einfach nur Ignoranz der Tatsachen.

B.
 
Tja, die Engländer haben die Deutschen damals gewarnt als es darum ging die Bahn zu privatisieren. Und sie sollten Recht behalten...

Ich sehe das Problem eher darin, das die Strukturen noch viel zu sehr Staatsbetrieblich sind...

Stimmt doch gar nicht, eine Fahrgemeinschaft ist immer günstiger als eine gemeinschaftliche Zugfahrt (meist auf bestimmte Zeiten und Strecken beschränkt). Du vernachlässigst mal eben die Bequemlichkeit - oder nennen wir es Annehmlichkeit - der beteiligten Personen. Alles andere ist Schwärmerei oder einfach nur Ignoranz der Tatsachen.

B.

IMMER?
Aber stimmt, du hast recht, während der Reisezeit ist die bahn deutlich bequemer, das habe ich vergessen...
 
...zum Jahresausklang das Übliche von/über die Bahn zu erfahren.

Keine Info für gestrandete Reisende, Service-Verweigerung eingebaut in die normale Leistunsverweigerung....

Prost den Optimistien und Schwarzfahrern...

B. :svw_schal:
 
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