Santiago García (Club Alianza Lima)

Werder-Manager Eichin: „Wir verlangen Aggressivität. Doch Garcia darf nicht so brutal in die Zweikämpfe gehen. Er muss lernen, dass in der Bundesliga schneller Gelb gezeigt wird.“


:tnx:

Vor allem sollte er lernen, nach einem strittigen aber keinesfalls unbegründeten Platzverweise auszurasten als sei gerade ein Irrer aus der Anstalt ausgebrochen.

Und davor sollte er noch lernen, wie man mit Gelb vorbelastet agiert. Ganz sicher nicht so in einen völlig sinnlosen Zweikampf zu gehen.
 
Oh man, sehe die Szene mit dem "Foul" jetzt erst so richtig beim DoPa.

Für mich klar keine Gelbe und und mein Glückwunsch an Ostrzolek für die Oscarreife schauspielerische Leistung.

Garcia müsste aber definitiv seine Emotionen im Zaum halten und auch nicht so in einem Zweikampf reingehen. Bin mir sicher, daß die Schiris gerade bei solchen Spielern wie ihn andere Maßstäbe anlegen und sehr leicht falsche Entscheidungen treffen ...
 
Wo sind die ganzen Fussball-Experten die Garcia für einen "Guten" gehalten haben?????
Der ist sogar noch schlechter als die Linken die Wir vorher hatten...:face::face::face::face::face:
 
Wo sind die ganzen Fussball-Experten die Garcia für einen "Guten" gehalten haben?????
Der ist sogar noch schlechter als die Linken die Wir vorher hatten...:face::face::face::face::face:

Ich halte ihn für einen Guten, auch nach der Szene gestern, zumal das nie eine zweite gelbe Karte hätte geben dürfen, da ist der Schiri dem Schauspieler auf den Leim gegangen.

Er ist ein Spieler, der Emotionen zeigt, genau das wollten und brauchen wir. Sicher muss er sich nach der ersten Karte besser im Griff haben, aber die Karte hätte der Schiri auch mal stecken lassen können.

Echt traurig, wie schnell sogenannte Fans einen Spieler zum Sündenbock machen.
 
Garcia ist ein Typ mit Herz, was gefällt, aber er ist andauernd zu spät im Zweikampf und dann mit beiden Beinen voran.
So kann man als Verteidiger nicht auftreten.
Wenn das so weiter geht, stellt der noch Rekorde für Karten auf.
 
Nun ja, er zieht Gegner auf sich, dazu fehlt ihm taugliches Personal in der Nähe. Sein Temperament ist seine Achillesverse, das nutzt der Gegner und beschäftigt ihn mit allen Mitteln.

Jetzt hat er erstmal Pause.

Das hilft nur dem Gegner.
 
Garcia ist ein Typ mit Herz, was gefällt, aber er ist andauernd zu spät im Zweikampf und dann mit beiden Beinen voran.
So kann man als Verteidiger nicht auftreten.
Wenn das so weiter geht, stellt der noch Rekorde für Karten auf.

Ich kann mich an Zeiten erinnern, da waren Zweikämpfer dieser Härte normal und nicht immer gleich gelb. Auch Werder hatte früher eisenharte Verteidiger. Möchte nicht wissen, wie diese Spieler heute dastehen würden. Härte wird heute im Fußball sofort bestraft.

Er muss sicher an seinem Timing arbeiten, aber es werden ja auch immer mehr reguläre Zweikämpfe abgepfiffen, wo der Ball gespielt wurde nur wegen der möglichen Gefahr, es hätte ja der Gegenspieler getroffen werden können. Ich finde diese Entwicklung nicht gut.
 
Im modernen Fußball sollten Außenverteidiger schnell, lauffreudig und Raumverständnis haben.Grätschen ist da nicht mehr angesagt. Der Gegner muss abgelaufen werden. Ansonsten besteht schnell Gelb- bzw. Gelb-Rotgefahr.
Die Gelb-Rot war vollkommen berechtigt: gefährliches Spiel mit Verletzungsgefahr. Es spielt dabei keine Rolle, ob der Gegenspieler getroffen wird. Wegen Schauspielerei hätte der Augsburger Gelb kriegen müssen.
Garcia kann man bei der Gelbroten Karte zu Gute halten, dass er unbedingt das Tor machen wollte.
Tja, die Außenverteidiger sind leider nur eine weitere Baustelle.
Wir können nur noch Hoffen und Beten.
 
Jetzt hat er erstmal Pause.

Das hilft nur dem Gegner.

Das erhöht in erster Linie Werders Möglichkeit, das Spiel mit 10 Feldspielern zu beenden und die Wahrscheinlichkeit, dass seine Gegenspieler das Spielfeld unverletzt verlassen können.

Die Kreiszeitung formuliert es sehr treffend:

Der Argentinier hatte kurz vor der Pause die Ampelkarte gesehen, weil er wie von Sinnen im Augsburger Strafraum zu Werke gegangen war. Garcia wollte mit gestrecktem Bein den Ball unbedingt über die Linie drücken, gefährdete dabei aber die Gesundheit von Matthias Ostrzolek. Zwar berührte der Bremer Linksverteidiger sein Augsburger Pendant nicht, doch das war nur Ostrzoleks Reaktionsschnelligkeit zu verdanken. Schiedsrichter Christian Dingert (Wiesbaden) schickte den wegen einer Blutgrätsche gegen Andre Hahn schon verwarnten Garcia folgerichtig vom Platz (45.+1).

Doch das südamerikanische Temperamentsbündel wollte partout nicht gehen, attackierte erst verbal den Assistenten, dann sogar den Referee – das sogar leicht mit der Hand. Dingert notierte den Vorfall – so könnte der wilde Protest ein übles Nachspiel für Garcia haben. Ihm droht nun sogar eine längere Sperre als nur für ein Spiel.
 
Ich halte ihn für einen Guten, auch nach der Szene gestern, zumal das nie eine zweite gelbe Karte hätte geben dürfen, da ist der Schiri dem Schauspieler auf den Leim gegangen.

Er ist ein Spieler, der Emotionen zeigt, genau das wollten und brauchen wir. Sicher muss er sich nach der ersten Karte besser im Griff haben, aber die Karte hätte der Schiri auch mal stecken lassen können.

Echt traurig, wie schnell sogenannte Fans einen Spieler zum Sündenbock machen.

:tnx::tnx::tnx:


Und es ist echt traurig, was hier einige für einen Mist zusammenschreiben. Auch die Kreiszeitung schreibt Müll, denn diese zweite Gelbe Karte heben die Regeln überhaupt nicht her. Ich habe das Regelheft verlinkt und sogar die Fundstelle benannt, damit es vielleicht auch mal einer liest, bevor so ein Unsinn geschrieben wird.

Da wir uns hier in keinem Zweikampf befunden haben, da die Voraussetzung für einen Zweikampf eben Körperkontakt ist (Regelheft DFB 2013/2014, S. 83), kann dan nur gefährliches Spiel eine Rolle spielen. Hierfür gibt es aber nur dann eine Verwarnung, wenn "der fehlbare Spieler bei seiner Aktion eine Verletzung des Gegners in Kauf" nimmt (ebenda, S. 86). Da die Inkaufnahme im Regelheft nicht legal definiert ist, ich aber davon ausgehe, dass bei der Ausarbeitung dieses Heftes Juristen mitgewirkt haben, denke ich, dass damit eben der dolus eventualis (Eventualvorsatz) gemeint ist.
Die Abgrenzung zur Fahrlässigkeit ist dabei relativ schwierig, aber um es für Laien am Fall Garcia zu erklären: Garcia hätte es in der Situation ernsthaft für Möglich gehalten haben müssen, dass er seinen Gegenspieler hätte treffen können. Das kann man wohl bejahen. Geleichzeitig hätte es ihm aber zudem völlig gleichgültig seien müssen, ob er seinen Gegenspieler trifft oder nicht. Und das ist, wenn man die Fersehbilder sieht, eben überhaupt nicht der Fall. Denn Garcia zieht sein Bein zurück als er sieht, dass er nicht an den Ball kommt. Er versucht folglich noch eine Berührung zu verhindern. Womit es ihm eben gerade nicht gleichgültig war seinen Gegenspieler zu treffen. Damit nimmer er die Verletzung seines Gegenspielers eben gerade nicht in Kauf und die grundlage für die Gelbe entfällt.

Die richtige Entscheidung von Dingert wäre gewesen auf indirekten Freistoß für Augsburg zu entscheiden.
 
Wo sind die ganzen Fussball-Experten die Garcia für einen "Guten" gehalten haben?????
Der ist sogar noch schlechter als die Linken die Wir vorher hatten...:face::face::face::face::face:

wer? boenisch?

muhahaha !!!

das war kein gelb-rot. der gegner hat ne müllerische schutzschwalbe hingelegt. vor 2 jahrzehnten hätte halb deutschland darüber diskutiert. heute wird ein bremer vom platz gestellt. der schauspieler darf das spiel zuende machen und auch danach interessiert es DIE PRESSE EINEN SCHEISS!!!! schwalben werden von der presse mittlerweile akzeptiert. höchstens gegen dortmund oder bayern ist das noch ne schlagzeile wert - nicht aber gegen uns!

2 rückrunden-spiele und 2 mal TOTAL SCHLECHTE schiedsrichter-entscheidungen! allerdings bin ich da nicht mehr weit vom vorsatz entfernt - beim dfb bepisssen sie sich bestimmt vor lachen, wie sie uns bremern wieder mal eine mitgegeben haben!

die letzten 2 rückrunden waren nicht nur durch schlechte leistungen unserseits geprägt - sondern auch die leistungen der schiedsrichter haben uns immer wieder punkte gekostet.

mir dürfte so n schiri nachm spiel nicht übern weg laufen. als fan werde ich da schon richtig sauer. wenn mir sowas als spieler passieren würde...das was garcia nach dem "foul" gezeigt hat, sehe ich daher auch als milde version. respekt!

p.s. evtl brauch son schiri einfach mal was aufs fressbrett. wenn jmd ne bessere möglichkeit weiss, damit mal über die qualität der schiris ernsthaft diskutiert wird - bitte sehr?!
 
Mich würde in dem Zusammenhang wirklich interessieren wie Dingert die Karte rechtfertigt. In meinen Augen gibt das Regelwerk diese Gelbe einfach nicht her. Ich habe mir die entsprechenden Passagen des Regelhefts 2013/2014 noch mal durchgelesen.

Dann lies richtig:

Fouls und unsportliches Betragen sind in der nachstehend beschriebenen Form zu
ahnden:
Direkter Freistoß
Ein Spieler verursacht einen direkten Freistoß für das gegnerische Team, wenn er
eines der nachfolgend aufgeführten sieben Vergehen nach Einschätzung des
Schieds richters fahrlässig, rücksichtslos oder brutal begeht:
 einen Gegner tritt oder versucht, ihn zu treten,
 einem Gegner das Bein stellt oder es versucht,
 einen Gegner anspringt,
 einen Gegner rempelt,
 einen Gegner schlägt oder versucht, ihn zu schlagen,
 einen Gegner stößt

Fahrlässigkeit, Rücksichtslosigkeit, brutales Spiel
„Rücksichtslosigkeit“ liegt vor, wenn ein Spieler ohne jede Rücksicht auf die
Gefahr oder die Folgen seines Einsteigens für seinen Gegner vorgeht.
„Rücksichtslose“ Fouls ziehen eine Verwarnung nach sich.
 
Wo sind die ganzen Fussball-Experten die Garcia für einen "Guten" gehalten haben?????
Der ist sogar noch schlechter als die Linken die Wir vorher hatten...:face::face::face::face::face:

So ein Unsinn. Es gab gute Fußballer, die sich in ähnlichen Situationen ebenfalls nicht im Griff hatten, denke da z.B. an Klinsmann oder Basler.

Ihm daraus einen Strick zu drehen und zu meinen, er sei der schlechteste Linksverteidiger, den wir die letzten Jahre hatten, halte ich für absolut böswillig.
 
Dann lies richtig:

Fouls und unsportliches Betragen sind in der nachstehend beschriebenen Form zu
ahnden:
Direkter Freistoß
Ein Spieler verursacht einen direkten Freistoß für das gegnerische Team, wenn er
eines der nachfolgend aufgeführten sieben Vergehen nach Einschätzung des
Schieds richters fahrlässig, rücksichtslos oder brutal begeht:
 einen Gegner tritt oder versucht, ihn zu treten,
 einem Gegner das Bein stellt oder es versucht,
 einen Gegner anspringt,
 einen Gegner rempelt,
 einen Gegner schlägt oder versucht, ihn zu schlagen,
 einen Gegner stößt

Fahrlässigkeit, Rücksichtslosigkeit, brutales Spiel
„Rücksichtslosigkeit“ liegt vor, wenn ein Spieler ohne jede Rücksicht auf die
Gefahr oder die Folgen seines Einsteigens für seinen Gegner vorgeht.
„Rücksichtslose“ Fouls ziehen eine Verwarnung nach sich.

"Rücksichtslose" Fouls bedingen wieder einen Zweikampf und damit Körperkontakt. Lag nicht vor.

Einen fahrlässigen Versuch gibt es schon denklogisch nicht.

Aber der Versuch setzt den Vorsatz voraus. Heißt es müsste gerade die Absicht Garcias gewesen seien seinen Gegenspieler zu treten. Das war aber eben nicht seine Absicht.
 
Ich war selten bis gar nicht mal so wütend auf einen Werder-Spieler, wie auf ihn heute. Ganz grandiose Dummheit, da noch so mit dem ausgefahrenen Bein hinzugehen, egal ob man den Gegner berührt oder nicht. Stand schon vorher am Rande des Platzverweises.

Bitte wieder nach Chile gehen lassen, vllt. ist er da gut genug.


:lol:
Was soll der Argentinier denn in Chile ?

Außerdem steht bei so einem Schiedsrichter fast jeder am Rande eines Platzwerweises.
 
Außerdem steht bei so einem Schiedsrichter fast jeder am Rande eines Platzwerweises.

Wieso das denn? Es gab grad mal 5 gelbe Karten inklusiver der beiden für Garcia.

Und zu Garcia: Selbst Klose hat sich damals solche Schoten geleistet, falls ihr euch erinnert (sowohl bei uns als auch bei den B...:ugly:)

@Felissilvestris Hör mal bitte auf, hier überall diesen Käse zu verbreiten, dass Rücksichtslosigkeit eine Berührung voraussetzt. Es geht darum, dass eine Verletzung des Gegners billigend in Kauf genommen wird.
 
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