Robin Dutt

@ Simac :tnx:

Daß unter den gegebenen Umständen die Ansprüche steigen, ist (sofern diese Ansprüche im Rahmen bleiben) nicht ungewöhnlich. Denn erstens sehnt man sich als Fan nach drei Abstiegskämpfen in vier Jahren wieder nach Zeiten ohne große Sorgen und zweitens sind im diesem Jahr endlich mal wieder zarte Pflänzchen kleiner Fortschritte erkennbar, die einem berechtigte Hoffnungen auf eine Folgesaison im gesicherten Mittelfeld ohne große Sorgen geben.
 
Aber erst dann wären "do or die" Spiele gekommen. So hatte man immer einen komfortablen Vorsprung. Man hat eben nicht akut gegen den Abstieg gespielt.

Das sehe ich anders. Komfortabel finde ich den Vorsprung erst seit diesem Spieltag. Bis dato hatte ich schon Bange, dass wir in den Abstiegsstrudel geraten würden. Aber da hat jeder sicherlich seine persönliche Schmerzgrenze.
 
Welche Fehler hat Dutt denn Deiner Meinung nach gemacht. Kein Flaming...mich interessiert Deine Meinung dazu.

Das er es allen zu sehr Recht machen wollte und zu wenig seine eigene Linie durchgezogen hat. Das ist verständlich, weil er eine Vereins-Legende als Vorgänger hat und weil er in Leverkusen auch zwischenmenschlich gescheitert ist.
Die Diskussion, dass er sich deshalb auch zu früh zu einer zu offensiven Spielweise verleiten lies, hatten wir ja schon zur Genüge.
Darüber hinaus fand ich es nicht gut, Aussagen zu tätigen, dass er in der Winterpause den Schlüssel findet und dann alles besser wird. Mit solchen Aussagen sollte er sich zukünftig zurückhalten, denn dafür waren die spielerischen Darbietungen gerade auch Ende der Vorrunde zu dürftig um solche Erwartungen für die Rückrunde zu schüren.
Zudem gab es zu wenig Ball- und Passsicherheit. Auf die Gründe jetzt einzugehen ist mir zuviel. Nur sollte er für die Zukunft in der Lage sein, der Mannschaft eine Balance zu vemitteln, von der wir Werder-Fans ja schon lange träumen ;)
Ich denke, dass Erlebnisse wie der hoch emotionale Derby-Sieg mit der genialen Choreo und auch die grandiose Aktion der Fans nach dem Mainz-Spiel längst dazu geführt haben, dass Werder für Dutt nach einer Saison schon eine absolute Herzensangelenheit geworden ist. Und ich denke er tritt langsam aus dem Schatten von TS aus und ist selbstbewusst genug eine klare Linie durchzuziehen. Das stimmt mich positiv für die neue Saison. Das er fachlich ein sehr kompetenter Trainer ist, daran zweifle ich nicht.
 
Woraus das resultiert, ist mir ehrlich gesagt, scheißegal.

Das ist aber hinsichtlich einer Entwicklung nicht egal. Wir haben viele Punkte mit einem Konzept geholt, das Amateure im Pokal gerne gegen Bundesligisten anwenden: Mit 11 Mann hinterm Ball und vorne hilft der liebe Gott. Weil unsere Spieler aber eben keine Amateure sondern teils Nationalspieler sind, kann man mit so einem Konzept natürlich insbesondere gegen Teams Punkte holen, die selber nicht gerade mit kreativen Spielern gesegnet sind (Das ist der Grund weshalb wir gegen unsere direkte Konkurrenz gepunktet haben während wir gegen spielstarke Mannschaften, ganz wie Amateure, derbe auseinander genommen wurden). Dieses "Konzept" war in der Hinrunde spielerisch betrachtet so unfassbar desolat, dass ich mir Woche für Woche einen neuen Trainer gewünscht habe, völlig egal wie er heißt. Viele Punkte waren halt auch schlicht Glück. Jetzt in der Rückrunde scheint aber auch Dutt so gaaanz langsam seine Irrfahrt einzustellen, die Mannschaft beginnt Fußball zu spielen und es sieht eben nicht mehr so desolat aus wie in der gesamten Hinrunde (ausgenommen gegen Leverkusen). Das wird für den Moment meine Meinung über Dutt noch nicht ändern, dafür will ich erstmal den neuen Saisonbeginn sehen. Aber zumindest gibt es jetzt sowas wie einen Lichtblick, der war in der Hin- und den ersten Spielen der Rückrunde ja nicht ansatzweise zu sehen.
 
Das sehe ich anders. Komfortabel finde ich den Vorsprung erst seit diesem Spieltag. Bis dato hatte ich schon Bange, dass wir in den Abstiegsstrudel geraten würden. Aber da hat jeder sicherlich seine persönliche Schmerzgrenze.

Du nennst den Unterschied doch selbst. Angst in den Abstiegsstrudel zu geraten oder im Abstiegsstrudel zu sein. Frankfurt ist jetzt auch wieder dabei. Wie gesagt. Vor diesen ST haben 5 Mannschaften um die CL-Plätze gespielt, 4 Mannschaften um die EL, Berlin war in beiden Richtungen safe und 8 Mannschaften spielten um den Abstieg.
 
Die Diskussion, dass er sich deshalb auch zu früh zu einer zu offensiven Spielweise verleiten lies, hatten wir ja schon zur Genüge.

Das war keine "zu offensive" Spielweise. Das war der Versuch überhaupt mal ein bißchen Fußball zu spielen. Musste aber aufgrund wochenlang fehlenden Trainings scheitern.

Darüber hinaus fand ich es nicht gut, Aussagen zu tätigen, dass er in der Winterpause den Schlüssel findet und dann alles besser wird.

Dümmer ging's in der Tat nimmer.

Zudem gab es zu wenig Ball- und Passsicherheit.

Die gibt es immernoch. Gegen Hoffenheim hatten nur Hunt und mit Abstrichen Bargfrede eine akzeptable Passquote. Und selbst die von Hunt lag gerade mal bei 75%, Bargfrede (und ich meine auch Caldirola) war bei ca 66%, alle anderen um die 50% oder tiefer.

Nur sollte er für die Zukunft in der Lage sein, der Mannschaft eine Balance zu vemitteln, von der wir Werder-Fans ja schon lange träumen ;)

Umschaltspiel eben. Davon erleben wir gaaanz langsam zum Ende der Saison etwas. In der ersten Hälfte war das so katastrophal wie nie bei Werder. Was eben, wie im ersten Absatz schon beschrieben, auch nicht anders sein kann wenn man einen Aspekt des Spiels im Training ganz bewusst ignoriert.
 
:zzz::zzz::zzz:
Das war keine "zu offensive" Spielweise. Das war der Versuch überhaupt mal ein bißchen Fußball zu spielen. Musste aber aufgrund wochenlang fehlenden Trainings scheitern.



Dümmer ging's in der Tat nimmer.



Die gibt es immernoch. Gegen Hoffenheim hatten nur Hunt und mit Abstrichen Bargfrede eine akzeptable Passquote. Und selbst die von Hunt lag gerade mal bei 75%, Bargfrede (und ich meine auch Caldirola) war bei ca 66%, alle anderen um die 50% oder tiefer.



Umschaltspiel eben. Davon erleben wir gaaanz langsam zum Ende der Saison etwas. In der ersten Hälfte war das so katastrophal wie nie bei Werder. Was eben, wie im ersten Absatz schon beschrieben, auch nicht anders sein kann wenn man einen Aspekt des Spiels im Training ganz bewusst ignoriert.
 
Es ist nicht so, daß wir in der letzten Saison weniger Glück gehabt hätten. Denn z.B. hat Fortuna Düsseldorf uns am 28. Spieltag mit einem Eigentor einen gaaanz wichtigen Punkt geschenkt und am 33. Spieltag hat die Fortuna trotz einer 1:0-Pausenführung 1:2 zu Hause gegen Nürnberg verloren, so daß es für uns trotz eines verdaddelten 2:0-Vorsprung gegen Hopp€nh€im zum Klassenerhalt reichte.;)

Ziemlich untaugliche. Beispiele.

Wieviele Holz-Treffer hatten wir allein im Düsseldorf-Spiel? 2 oder 3?
 
Das er es allen zu sehr Recht machen wollte und zu wenig seine eigene Linie durchgezogen hat. Das ist verständlich, weil er eine Vereins-Legende als Vorgänger hat und weil er in Leverkusen auch zwischenmenschlich gescheitert ist.
Die Diskussion, dass er sich deshalb auch zu früh zu einer zu offensiven Spielweise verleiten lies, hatten wir ja schon zur Genüge.
Darüber hinaus fand ich es nicht gut, Aussagen zu tätigen, dass er in der Winterpause den Schlüssel findet und dann alles besser wird. Mit solchen Aussagen sollte er sich zukünftig zurückhalten, denn dafür waren die spielerischen Darbietungen gerade auch Ende der Vorrunde zu dürftig um solche Erwartungen für die Rückrunde zu schüren.
Zudem gab es zu wenig Ball- und Passsicherheit. Auf die Gründe jetzt einzugehen ist mir zuviel. Nur sollte er für die Zukunft in der Lage sein, der Mannschaft eine Balance zu vemitteln, von der wir Werder-Fans ja schon lange träumen ;)
Ich denke, dass Erlebnisse wie der hoch emotionale Derby-Sieg mit der genialen Choreo und auch die grandiose Aktion der Fans nach dem Mainz-Spiel längst dazu geführt haben, dass Werder für Dutt nach einer Saison schon eine absolute Herzensangelenheit geworden ist. Und ich denke er tritt langsam aus dem Schatten von TS aus und ist selbstbewusst genug eine klare Linie durchzuziehen. Das stimmt mich positiv für die neue Saison. Das er fachlich ein sehr kompetenter Trainer ist, daran zweifle ich nicht.

Toller und vor allem objektiver Beitrag :tnx:
 
@Simac:

Man kann Dutt auch zum Klassenerhalt gratulieren, ohne seine grundsätzliche Meinung nach 3 Spielen zu revidieren. Wenn er nächste Saison tatsächlich vermehrt "Fussball" spielen lassen sollte, wäre ein solcher Schritt früh genug.
 
@Simac:

Man kann Dutt auch zum Klassenerhalt gratulieren, ohne seine grundsätzliche Meinung nach 3 Spielen zu revidieren. Wenn er nächste Saison tatsächlich vermehrt "Fussball" spielen lassen sollte, wäre ein solcher Schritt früh genug.

Kann man. Aber ich für mich habe sie revidiert. In den Spielen nach Wolfsburg hat sich das wiederholt was sich zuvor schon gezeigt hat: in einer absoluten Drucksituation war die Mannschaft da. Da überzeugt mich von einem sehr guten Klima zwischen Team und Trainer. Zudem gelang es in den letzeten Wochen Fußball zu spielen, unter Anderem durch Änderungen von Dutt in Taktik und Aufstellung.
Ich verspüre aktuell einen gewissen Optimismus für die neue Saison. Ich denke Dutt hat sich insgesamt im Verein Werder Bremen emanzipiert und ist von seiner Position stark genug in der neuen Saison eine klare, konsequente Linie zu fahren. Sowohl was Taktik, Aufstellung und auch Personalentscheidungen angeht.
 
Kann man. Aber ich für mich habe sie revidiert. In den Spielen nach Wolfsburg hat sich das wiederholt was sich zuvor schon gezeigt hat: in einer absoluten Drucksituation war die Mannschaft da. Da überzeugt mich von einem sehr guten Klima zwischen Team und Trainer. Zudem gelang es in den letzeten Wochen Fußball zu spielen, unter Anderem durch Änderungen von Dutt in Taktik und Aufstellung.
Ich verspüre aktuell einen gewissen Optimismus für die neue Saison. Ich denke Dutt hat sich insgesamt im Verein Werder Bremen emanzipiert und ist von seiner Position stark genug in der neuen Saison eine klare, konsequente Linie zu fahren. Sowohl was Taktik, Aufstellung und auch Personalentscheidungen angeht.

Darauf dürfen wir alle gespannt sein.

Ich habe weiterhin Zweifel, zumal fast 2//3 der Saison spielerisch katastrophal waren. Aber, ich lasse mich gern überzeugen. Immerhin hat es Dutt mit der Spielweise ja auch irgendwie geschafft, die Klasse zu halten.
 
@ Simac :tnx:

Daß unter den gegebenen Umständen die Ansprüche steigen, ist (sofern diese Ansprüche im Rahmen bleiben) nicht ungewöhnlich. Denn erstens sehnt man sich als Fan nach drei Abstiegskämpfen in vier Jahren wieder nach Zeiten ohne große Sorgen und zweitens sind im diesem Jahr endlich mal wieder zarte Pflänzchen kleiner Fortschritte erkennbar, die einem berechtigte Hoffnungen auf eine Folgesaison im gesicherten Mittelfeld ohne große Sorgen geben.

In der Tat. Eichin hat ja angekündigt, dass der Konsolidierungskurs endlich Grenzen hat! :daumen:
 
Das er es allen zu sehr Recht machen wollte und zu wenig seine eigene Linie durchgezogen hat. Das ist verständlich, weil er eine Vereins-Legende als Vorgänger hat und weil er in Leverkusen auch zwischenmenschlich gescheitert ist.
Die Diskussion, dass er sich deshalb auch zu früh zu einer zu offensiven Spielweise verleiten lies, hatten wir ja schon zur Genüge.
Darüber hinaus fand ich es nicht gut, Aussagen zu tätigen, dass er in der Winterpause den Schlüssel findet und dann alles besser wird. Mit solchen Aussagen sollte er sich zukünftig zurückhalten, denn dafür waren die spielerischen Darbietungen gerade auch Ende der Vorrunde zu dürftig um solche Erwartungen für die Rückrunde zu schüren.
Zudem gab es zu wenig Ball- und Passsicherheit. Auf die Gründe jetzt einzugehen ist mir zuviel. Nur sollte er für die Zukunft in der Lage sein, der Mannschaft eine Balance zu vemitteln, von der wir Werder-Fans ja schon lange träumen ;)
Ich denke, dass Erlebnisse wie der hoch emotionale Derby-Sieg mit der genialen Choreo und auch die grandiose Aktion der Fans nach dem Mainz-Spiel längst dazu geführt haben, dass Werder für Dutt nach einer Saison schon eine absolute Herzensangelenheit geworden ist. Und ich denke er tritt langsam aus dem Schatten von TS aus und ist selbstbewusst genug eine klare Linie durchzuziehen. Das stimmt mich positiv für die neue Saison. Das er fachlich ein sehr kompetenter Trainer ist, daran zweifle ich nicht.

F.... wieder ein posting gefressen worden. Deshalb nur kurz. Kann ich alles nachvollziehen. Die Beweggründe, warum Dutt auf sein offensives System umgeswitcht ist, weiß ich nicht. Habe die Diskussion offenbar verpasst. Die Kritik an der Passquote etc. ergibt sich aber eben aus dem Scheitern dieses Systems.

Die Aussagen im Winter (die Du nicht ganz richtig wiedergegeben hast) finde ich nicht weiter schlimm. Solche Aussagen tätigen alle (oder soll er sagen, dass er erstmal abwarten muss, ob seine Arbeit in der RR fruchtet ;) ).

Mein Kritik ist eigentlich nur, dass er sein in der Vorbereitung durchaus funktionierendes 4-3-3 durchgezogen hat, obwohl die Spieler die Rolle im Echtbetrieb nicht ausfüllen konnten. Aber gut, der Druck war ja durchaus da....
 
Das ist aber hinsichtlich einer Entwicklung nicht egal. Wir haben viele Punkte mit einem Konzept geholt, das Amateure im Pokal gerne gegen Bundesligisten anwenden: Mit 11 Mann hinterm Ball und vorne hilft der liebe Gott. Weil unsere Spieler aber eben keine Amateure sondern teils Nationalspieler sind, kann man mit so einem Konzept natürlich insbesondere gegen Teams Punkte holen, die selber nicht gerade mit kreativen Spielern gesegnet sind (Das ist der Grund weshalb wir gegen unsere direkte Konkurrenz gepunktet haben während wir gegen spielstarke Mannschaften, ganz wie Amateure, derbe auseinander genommen wurden). Dieses "Konzept" war in der Hinrunde spielerisch betrachtet so unfassbar desolat, dass ich mir Woche für Woche einen neuen Trainer gewünscht habe, völlig egal wie er heißt. Viele Punkte waren halt auch schlicht Glück. Jetzt in der Rückrunde scheint aber auch Dutt so gaaanz langsam seine Irrfahrt einzustellen, die Mannschaft beginnt Fußball zu spielen und es sieht eben nicht mehr so desolat aus wie in der gesamten Hinrunde (ausgenommen gegen Leverkusen). Das wird für den Moment meine Meinung über Dutt noch nicht ändern, dafür will ich erstmal den neuen Saisonbeginn sehen. Aber zumindest gibt es jetzt sowas wie einen Lichtblick, der war in der Hin- und den ersten Spielen der Rückrunde ja nicht ansatzweise zu sehen.

:tnx:

Volle Zustimmung! :daumen:

Auch zum darauf folgenden Beitrag von Dir!
 
Darauf dürfen wir alle gespannt sein.

Ich habe weiterhin Zweifel, zumal fast 2//3 der Saison spielerisch katastrophal waren. Aber, ich lasse mich gern überzeugen. Immerhin hat es Dutt mit der Spielweise ja auch irgendwie geschafft, die Klasse zu halten.

Das ist Unsinn. Es waren maximal 2/3 der Saison offensiv schwach. Die Defensive geht eindeutig gestärkt aus der Saison.

Dutt hat es nicht irgendwie geschafft, sondern mit einer soliden Taktik, die gut gegriffen hat. Eben das 4-3-1-2 im Wechsel mit einem 4-4-2...gutes Pressing. Fehler sollen die Gegner machen.

Irgendwie hat es Schaaf letzte Saison geschafft. Dank der individuellen Klasse von dB und dem Einbrechen der Konkurrenz....spielerisch sind wir mind. eine Klasse stärker in dieser RR.
 
Das ist aber hinsichtlich einer Entwicklung nicht egal. Wir haben viele Punkte mit einem Konzept geholt, das Amateure im Pokal gerne gegen Bundesligisten anwenden: Mit 11 Mann hinterm Ball und vorne hilft der liebe Gott. Weil unsere Spieler aber eben keine Amateure sondern teils Nationalspieler sind, kann man mit so einem Konzept natürlich insbesondere gegen Teams Punkte holen, die selber nicht gerade mit kreativen Spielern gesegnet sind (Das ist der Grund weshalb wir gegen unsere direkte Konkurrenz gepunktet haben während wir gegen spielstarke Mannschaften, ganz wie Amateure, derbe auseinander genommen wurden). Dieses "Konzept" war in der Hinrunde spielerisch betrachtet so unfassbar desolat, dass ich mir Woche für Woche einen neuen Trainer gewünscht habe, völlig egal wie er heißt. Viele Punkte waren halt auch schlicht Glück. Jetzt in der Rückrunde scheint aber auch Dutt so gaaanz langsam seine Irrfahrt einzustellen, die Mannschaft beginnt Fußball zu spielen und es sieht eben nicht mehr so desolat aus wie in der gesamten Hinrunde (ausgenommen gegen Leverkusen). Das wird für den Moment meine Meinung über Dutt noch nicht ändern, dafür will ich erstmal den neuen Saisonbeginn sehen. Aber zumindest gibt es jetzt sowas wie einen Lichtblick, der war in der Hin- und den ersten Spielen der Rückrunde ja nicht ansatzweise zu sehen.

Hoffen wir, dass dieser Lichtblick wegweisend für die Zukunft ist. Wenn wir an die guten Leistungen einiger Spiele der Rückrunde anknüpfen können und das unser Standard wird, der immer weniger von desolaten Leistungen wie gegen Mainz oder solchen Grottenspielen, die es en masse in dieser Saison gab, unterbrochen wird, dann ist alles ok. Dann gerät irgendwann der Anti-Fußball in Vergessenheit, den wir leider sehr oft sehen mussten.
Ich bin gerne bereit, das zu vergessen.
 
Du nennst den Unterschied doch selbst. Angst in den Abstiegsstrudel zu geraten oder im Abstiegsstrudel zu sein. Frankfurt ist jetzt auch wieder dabei. Wie gesagt. Vor diesen ST haben 5 Mannschaften um die CL-Plätze gespielt, 4 Mannschaften um die EL, Berlin war in beiden Richtungen safe und 8 Mannschaften spielten um den Abstieg.

Gut, dann sage ich es so: wenn wir kommende Saison in etwa den Status von Berlin hätten (bis zu diesem Spieltag, es kann sich ja noch in die eine oder andere Richtung bei denen entwickeln), dann wäre das für mich ein Schritt nach vorne.
 
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