Robin Dutt

Das ist der Casus Knacktus. Bei vielen Spielern stecken vermutlich noch die Negativerfahrungen der letzten Jahre und auch aus dieser Saison im Unterbewußtsein, so daß es demzufolge am nötigen Selbstvertrauen fehlt, sich etwas zuzutrauen.

Dieser Punkt ist auch ein ganz wichtiger. Spieler die seit 13 Spielen nicht gewonnen hatten, mit Glück den Klassenerhalt geschafft haben und innerhalb der letzten Jahre mit Werder abgestürzt sind konnten kein Selbstvertrauen besitzen.
Zudem musste man auch noch die taktischen Rückstände gegenüber der anderen Teams abarbeiten.
Diese Saison war und ist bisher ein steiniger Weg. Es geht nur in kleinsten Schritten aus dem Tal der Tränen.
 
Ich möchte - ohne Ihn jetzt nach der tollen Leistung gestern, in den Himmel zu loben - noch mal anmerken, dass auch das Lange-Hafer-Spiel davor ein Fortschritt war.

Ich kann mich noch an die vielen Stimmen hier im Forum erinnern die indirekt genauso so ein Kick-And-Hope gefordert hatten unter Schaaf.

"Lieber hässlich und effektiv, als attraktiv und nutzlos" - war damals die Rede, nicht von Allen aber doch von Vielen. Das es dann sooo grausam aussieht und man Spiele von Werder nur mit ganz dickem Sitzfleisch erträgt hätte wohl wiederum auch kaum Jemand von Uns so erwartet.

Aber Dutt hat es durch gezogen und die Mannschaft wohl langsam vor die Wahl gestellt.

Gestern im Interview hat Er es schön auf den Punkt gebracht: "Werder hat schon hässlicher gespielt aber dafür mehr Punkte bekommen für 1 Spiel"

Die Mannschaft kann wohl selbst entscheiden! Spielt Sie Hura-Fussball muss auch gewonnen werden, denn sonst lohnt der Aufwand nicht...

Spielt sie Kick-And-Hope müssen die wenigen Chancen sitzen, denn sonst lohnt es nicht den Fans so einen Murx zu bieten...
 
weder tuchel noch bremen spielen klassich Raute. Es wird lediglich in einigen Szenen auf Raute umgestellt.
Raute ist ein TEIL! des Spielsystems, und als solches auch ein Mittel zum Erfolg.

Mainz spielt übrigens eher ein 4-3-1-2. Das mag auf dem papier einer Raute ähneln ist aber eigentlich ein Spiel mit 3 6ern und hat mit der Schaafschen Raute garnix am hut.
Das Spiel von Mainz ist aber sehr Variable und ist Zeitweise auch ein 4-5-1 mit 5 defensiv ausgerichteten Mittelfeldspielern, teilweise ein 4-3-3 und hin und wieder wird auch in die "Schaafsche Raute" gewechselt.

Dutts Spielsystem hat mehr ähnlichkeit zum Spielsystem von Mainz als mit dem von Schaaf.

Schaaf hat in der Endphase auch die schwächen der Raute erkannt und versucht daran was zu ändern, ist aber am einführen der Variablität gescheitert.

Wenn Rolff tatsächlich ein Statement macht wie "es war ein Fehler von der Raute zu wechseln", ist das für mich ein deutliches Indiz das der Co Trainer bis zum Ende anscheinend die eigenen Fehler nicht verstanden hat.
Was ich übrigens merkwürdig finde da sein Chef die Probleme defintiv erkannt hat und nur an der Einführung eines neuen Systems gescheitert ist.
Absolut meine Rede! :tnx: :daumen:

So sympathisch wie mir beide sind, Schaaf sowie auch Rolff, genau da lag auch meiner Ansicht nach der Hase im Pfeffer.
Und vermutlich auch deswegen wurde mit Rolff & Co. auch das gesamte System Schaaf ad acta gelegt.

Für Schaaf würde es mich freuen, wenn er den Job in LEV bekommen würde. Wäre bestimmt interessant zu beobachten, was er aus dem Team machen würde...^^
Irgendwie denkt man immer, der passt nur nach Norddeutschland. :cool:
 
weder tuchel noch bremen spielen klassich Raute. Es wird lediglich in einigen Szenen auf Raute umgestellt.
Raute ist ein TEIL! des Spielsystems, und als solches auch ein Mittel zum Erfolg.

Mainz spielt übrigens eher ein 4-3-1-2. Das mag auf dem papier einer Raute ähneln ist aber eigentlich ein Spiel mit 3 6ern und hat mit der Schaafschen Raute garnix am hut.
Das Spiel von Mainz ist aber sehr Variable und ist Zeitweise auch ein 4-5-1 mit 5 defensiv ausgerichteten Mittelfeldspielern, teilweise ein 4-3-3 und hin und wieder wird auch in die "Schaafsche Raute" gewechselt.

Dutts Spielsystem hat mehr ähnlichkeit zum Spielsystem von Mainz als mit dem von Schaaf.

Schaaf hat in der Endphase auch die schwächen der Raute erkannt und versucht daran was zu ändern, ist aber am einführen der Variablität gescheitert.

Wenn Rolff tatsächlich ein Statement macht wie "es war ein Fehler von der Raute zu wechseln", ist das für mich ein deutliches Indiz das der Co Trainer bis zum Ende anscheinend die eigenen Fehler nicht verstanden hat.
Was ich übrigens merkwürdig finde da sein Chef die Probleme defintiv erkannt hat und nur an der Einführung eines neuen Systems gescheitert ist.

1899% Zustimmung :tnx:
 
weder tuchel noch bremen spielen klassich Raute. Es wird lediglich in einigen Szenen auf Raute umgestellt.
Raute ist ein TEIL! des Spielsystems, und als solches auch ein Mittel zum Erfolg.

Mainz spielt übrigens eher ein 4-3-1-2. Das mag auf dem papier einer Raute ähneln ist aber eigentlich ein Spiel mit 3 6ern und hat mit der Schaafschen Raute garnix am hut.
Das Spiel von Mainz ist aber sehr Variable und ist Zeitweise auch ein 4-5-1 mit 5 defensiv ausgerichteten Mittelfeldspielern, teilweise ein 4-3-3 und hin und wieder wird auch in die "Schaafsche Raute" gewechselt.

Dutts Spielsystem hat mehr ähnlichkeit zum Spielsystem von Mainz als mit dem von Schaaf.

Schaaf hat in der Endphase auch die schwächen der Raute erkannt und versucht daran was zu ändern, ist aber am einführen der Variablität gescheitert.

Wenn Rolff tatsächlich ein Statement macht wie "es war ein Fehler von der Raute zu wechseln", ist das für mich ein deutliches Indiz das der Co Trainer bis zum Ende anscheinend die eigenen Fehler nicht verstanden hat.
Was ich übrigens merkwürdig finde da sein Chef die Probleme defintiv erkannt hat und nur an der Einführung eines neuen Systems gescheitert ist.

Schaaf wollte und ist seit 2007 doch immer wieder mit einem anderen System als die Raute zumindest gestartet.
 
Ich denke das es enorme Vorteile bringt wenn Elia im Sturm spielt. Hier ist er sehr stark und wertvoll.
 
Ich habe RD heute im Doppelpass gesehen und fand seinen Auftritt dort sehr gut und seine Kernaussagen wichtig. Es kam rüber, dass er Werder frühzeitig auf Abstiegskampf eingestellt hat und sich das möglicherweise als Schlüssel zum Klassenerhalt erweisen könnte. Die Punkte gegen Hannover und S04 waren wichtig, auch wenn der ursprüngliche Punktevorsprung auf die Relegation auf sechs Punkte geschmolzen ist. RD hat auch klar gemacht, dass er unter eingeschränkten finanziellen Rahmenbedingungen bei Werder arbeiten muss, was ihm von vorn herein klar gemacht wurde und was er auch angenommen hat. Ich halte RD für einen loyalen, ehrlichen Typen, der sich nen Kopp macht, wie er unter den gegebenen Bedingungen aus Werder das Beste rausholt. Der Mannschaft spreche ich ein dickes Lob aus, gegen S 04 gepunktet zu haben....
 
Das ist der Casus Knacktus. Bei vielen Spielern stecken vermutlich noch die Negativerfahrungen der letzten Jahre und auch aus dieser Saison im Unterbewußtsein, so daß es demzufolge am nötigen Selbstvertrauen fehlt, sich etwas zuzutrauen.

Insbesondere das offensichtlich "unterdrückte Offensivspiel" dürfte massiv zu der Verunsicherung während der Rückrundenspiele und der letzten Hinrundenspiele (nach der abermaligen Systemunstellung) geführt haben. ;)

Eine selbst verursachte psychische Blockade. :(

Es ist kaum anzunehmen, dass Garcia, Caldirola, di Santo, Obraniak u.a. unmittelbar unter der Misserfolgsserie der letzten Rückrunde zu leiden hatten.
 
Insbesondere das offensichtlich "unterdrückte Offensivspiel" dürfte massiv zu der Verunsicherung während der Rückrundenspiele und der letzten Hinrundenspiele (nach der abermaligen Systemunstellung) geführt haben. ;)

Eine selbst verursachte psychische Blockade. :(

Es ist kaum anzunehmen, dass Garcia, Caldirola, di Santo, Obraniak u.a. unmittelbar unter der Misserfolgsserie der letzten Rückrunde zu leiden hatten.

Falsch. Das unterdrückte Offensivspiel (was soll das eigentlich sein? Ich nehme an, Du meinst das Überbrücken des zweiten Drittels mit langen Bällen) war eine Folge schwacher Leistungen zu vor. Da agierte man keinesfalls blockiert. Man wollte halt Fehler vermeiden bzw. Fehler beim Gegner kreieren. Nicht schön, aber man schaffte es, nicht akut in den Abstiegsstrudel zu kommen.

Offenbar hat man viel im Training gearbeitet in der Zeit.
 
Insbesondere das offensichtlich "unterdrückte Offensivspiel" dürfte massiv zu der Verunsicherung während der Rückrundenspiele und der letzten Hinrundenspiele (nach der abermaligen Systemunstellung) geführt haben. ;)

Eine selbst verursachte psychische Blockade. :(

Um so erstaunlicher, daß man in 12 Rückrundenspielen schon 2 Zähler mehr geholt hat als in allen 17 Rückrundenspielen der Vorsaison ;)


Es ist kaum anzunehmen, dass Garcia, Caldirola, di Santo, Obraniak u.a. unmittelbar unter der Misserfolgsserie der letzten Rückrunde zu leiden hatten.

Wenigstens ihnen ist dieses Dilemma der Vorsaion erspart gebleiben.
;)
 
Ich habe RD heute im Doppelpass gesehen und fand seinen Auftritt dort sehr gut und seine Kernaussagen wichtig. Es kam rüber, dass er Werder frühzeitig auf Abstiegskampf eingestellt hat und sich das möglicherweise als Schlüssel zum Klassenerhalt erweisen könnte. Die Punkte gegen Hannover und S04 waren wichtig, auch wenn der ursprüngliche Punktevorsprung auf die Relegation auf sechs Punkte geschmolzen ist. RD hat auch klar gemacht, dass er unter eingeschränkten finanziellen Rahmenbedingungen bei Werder arbeiten muss, was ihm von vorn herein klar gemacht wurde und was er auch angenommen hat. Ich halte RD für einen loyalen, ehrlichen Typen, der sich nen Kopp macht, wie er unter den gegebenen Bedingungen aus Werder das Beste rausholt. Der Mannschaft spreche ich ein dickes Lob aus, gegen S 04 gepunktet zu haben....

1899% Zustimmung. :tnx:

Ich hatte es ja schon gestern geäußert, daß wenn die Mannschaft in den kommenden Spielen so konzentriert und engagiert auftritt wie über weite Strecken in den beiden letzten Partien, dann wird sie die nötigen Punkte zum Klassenerhalt hoffentlich schnell einfahren können.
 
Falsch. Das unterdrückte Offensivspiel (was soll das eigentlich sein? Ich nehme an, Du meinst das Überbrücken des zweiten Drittels mit langen Bällen) war eine Folge schwacher Leistungen zu vor. Da agierte man keinesfalls blockiert. Man wollte halt Fehler vermeiden bzw. Fehler beim Gegner kreieren. Nicht schön, aber man schaffte es, nicht akut in den Abstiegsstrudel zu kommen.

Das ist Deine Sichtweise! ;)

Die wohl weitaus meisten Werder-Fans haben es anders gesehen!
 
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