Robin Dutt

Hab ich schon vor ein paar Seiten geschrieben, ich würde Skripnik präferieren. Der hat im übrigen, wie ich auf Platz 11 bewundern durfte, im Gegensatz zu Wolter oder Dutt ein fußballerisches Konzept. Ismael wäre auch ok.

Mag ja sein, aber in der jetzigen Situation würde ich ihn nicht nehmen falls zum Trainer-Wechsel kommt. Der soll erstmal weiter Erfahrungen sammeln im Trainer-Bereich. Vielleicht später mal
Außerdem muss man bei Werder auch mal aufhören im eigenen Saft zu schmoren. Das ist auch ein Grund warum man in den letzten Jahren so abgestürzt ist.
 
Hab ich schon vor ein paar Seiten geschrieben, ich würde Skripnik präferieren. Der hat im übrigen, wie ich auf Platz 11 bewundern durfte, im Gegensatz zu Wolter oder Dutt ein fußballerisches Konzept. Ismael wäre auch ok.

:tnx::tnx:

zumal man davon ausgehen muss, das kein Geld vorhanden ist um 3 Trainer zeitgleich zu bezahlen, da ist eine interne Lösung eigentlich nur logisch.
 
Mag ja sein, aber in der jetzigen Situation würde ich ihn nicht nehmen falls zum Trainer-Wechsel kommt. Der soll erstmal weiter Erfahrungen sammeln im Trainer-Bereich. Vielleicht später mal
Außerdem muss man bei Werder auch mal aufhören im eigenen Saft zu schmoren. Das ist auch ein Grund warum man in den letzten Jahren so abgestürzt ist.

Letzteres sehe ich nicht so, ich sehe es so, dass Schaaf und Allofs zu lange am Werk waren, ebenso einige ihrer Leute. Es muss von Zeit zu Zeit ein Umbruch her.

Wenn die Leute aber von innen kommen, sehe ich das in Sachen Identifikation, Vereinskenntnis und Kontinuität als einen entscheidenden Vorteil an. Schneider in Stuttgart kann ruhiger arbeiten als Labbadia, mehr auf junge Leute setzen.
 
Letzteres sehe ich nicht so, ich sehe es so, dass Schaaf und Allofs zu lange am Werk waren, ebenso einige ihrer Leute. Es muss von Zeit zu Zeit ein Umbruch her.

Wenn die Leute aber von innen kommen, sehe ich das in Sachen Identifikation, Vereinskenntnis und Kontinuität als einen entscheidenden Vorteil an. Schneider in Stuttgart kann ruhiger arbeiten als Labbadia, mehr auf junge Leute setzen.

Zum Teil richtig. Aber Werder hat jahrelang im eigenen Saft geschmort. Man schustert sich die Posten zu wie bei Wolter. Werder mehr braucht mehr Output von außen.
Skripnik sollte man noch seine Erfahrungen als Trainer im Seniorenbereich sammeln lassen. Ich würde den jetzt nicht in der Situation "verbrennen".
 
Im Übrigen würde ich mal bei der Unterstützung für Werder beim Sponsor anfangen. Der Verein schreibt tiefrote Zahlen und muss sparen, braucht gleichzeitig Geld für einen neuen Trainer und bessere Spieler. In dieser prekären Situation verlängert Wiesenhof zu ziemlich hohen Konditionen mit uns den Vertrag. Wir sollten mal aufhören, gegen einen der wichtigsten Partner in diesem Umbruch und in diesen schweren Zeiten zu stänkern. Nur meine 5 Cent.

Nicht, dass du das geschrieben hättest, aber: Wohltäter sind die von Wiesenhof ja auch nicht. Die versprechen sich ebenfalls Vorteile aus der Zusammenarbeit.

Wiesenhof weiß mit der Kritik umzugehen und Werder ist sich bewusst (bzw. muss sich bewusst sein), dass sie Kritik für diese Partnerschaft einstecken müssen. Und das lassen sie sich entsprechend was kosten. Normale Sache, wie ich finde. Unterstützen braucht man Wiesenhof deshalb nicht.

Den Trainer aber schon. Solange Dutt Trainer ist, hilft es nicht, auf ihn einzudreschen. Perspektive sehe ich mit Dutt auch nicht mehr. Aber hilft ja nichts zu pfeifen, buhen oder hier im Forum rumzustänkern. Die Situation erinnert mehr und mehr ans Vorjahr - außer, dass die Abstiegsangst noch etwas akuter ist. Aber das einzige, das die Fans sinnvollerweise beitragen können, ist Unterstützung - nicht Widerstand.
 
Sammer/Guardiola ist kein gutes Beispiel, da Sammer ein Laufbursche von Hoeneß/Rummenigges Gnaden ist. Guardiola hat Hoeneß selbst verpflichtet, ohne dass Sammer Mitsprache hatte. Bayern ist Hoeneß und jemanden mit mehr Identifikation mit seinem Verein wirst Du im deutschen Fußball nicht finden.
 
Den Trainer aber schon. Solange Dutt Trainer ist, hilft es nicht, auf ihn einzudreschen. Perspektive sehe ich mit Dutt auch nicht mehr. Aber hilft ja nichts zu pfeifen, buhen oder hier im Forum rumzustänkern. Die Situation erinnert mehr und mehr ans Vorjahr - außer, dass die Abstiegsangst noch etwas akuter ist. Aber das einzige, das die Fans sinnvollerweise beitragen können, ist Unterstützung - nicht Widerstand.

Das sehe ich auch so, weswegen ich auch lieber jemandem anders den Platz räume, als zu viel zu motzen. Aber Kritik außerhalb der Spiele muss sich Trainer Dutt gefallen lassen.

Im Übrigen ist heute etwas drin, ich hoffe, dass wir alle - Fans, Trainer, Mannschaft - heute einen Sieg einfahren!
 
Dann nehmen wir halt Ferguson. Der hatte auch keinen Bezug zu United, als er dahin kam. ;)

Sowas entwickelt man halt. Entweder bevor man kommt, oder nachdem. Ich sehe da keinen pauschalen Vor- oder Nachteil. Hatt Huub Stevens Schalker Historie? Ottmar Hitzfeld? Otto?

Das sehe ich auch so, weswegen ich auch lieber jemandem anders den Platz räume, als zu viel zu motzen. Aber Kritik außerhalb der Spiele muss sich Trainer Dutt gefallen lassen.

Im Übrigen ist heute etwas drin, ich hoffe, dass wir alle - Fans, Trainer, Mannschaft - heute einen Sieg einfahren!

:tnx::tnx:
 
Rehhagel ist ein gutes Beispiel.

Der kam ja damals das erste Mal nur als Interimstrainer, hat aber sofort bei allen bleibenden Eindruck hinterlassen so jemanden kann man natürlich immer gebrauchen. Aber ist Dutt ein Otto? Ein Hitzfeld? Ein Stevens? Das waren sehr charismatische Personen mit einer natürlichen Autorität.
 
Dann nehmen wir halt Ferguson. Der hatte auch keinen Bezug zu United, als er dahin kam. ;)

Sowas entwickelt man halt. Entweder bevor man kommt, oder nachdem. Ich sehe da keinen pauschalen Vor- oder Nachteil. Hatt Huub Stevens Schalker Historie? Ottmar Hitzfeld? Otto?

Was hatten Ottmar Hitzfeld und Otto mit Schalke zu tun? :confused:

Was auch immer Du anzweifelst: Ich schrieb, dass man Beispiele bei vielen Vereinen finden kann, nicht bei allen. Logischerweise trifft das auch nicht auf alle Personen zu, Ausnahmen gibt es immer.

Es gibt dennoch genugend Beispiele, die meine These mittel- bis langfristig stützen, auch und besonders Bayern München. ;)
 
Rehhagel ist ein gutes Beispiel.

Der kam ja damals das erste Mal nur als Interimstrainer, hat aber sofort bei allen bleibenden Eindruck hinterlassen so jemanden kann man natürlich immer gebrauchen. Aber ist Dutt ein Otto? Ein Hitzfeld? Ein Stevens? Das waren sehr charismatische Personen mit einer natürlichen Autorität.

Dutt hat für mich zu wenig charakterliche "Konturen". Macht für mich immer den Eindruck, nach Außen mit Gewalt selbstsicher wirken zu wollen und Stärke zu zeigen - obwohl es offensichtlich genau anders herum ist. Das ist mir zumindest die letzten Wochen verstärkt aufgefallen.
 
Das stimmt, ich habe bei ihm das Gefühl, dass er mit seinen aussagen und Erklärungen keinerlei Sicherheit vermittelt, sondern ungefiltert Unsicherheit ausstrahlt. Es wäre ja ein Wunder, wenn das nicht auf die Mannschaft durchschlüge.

Darum bin ich auch ein großer Skripnik-Fan, der ist immer die Ruhe selbst, ein klassischer Lobanowski-Schüler. Es gibt sicherlich schlechtere Trainer-Lehrmeister. Zudem war Viktor auch immer ein langsamer Spieler, der das durch Intelligenz und spielverständnis wettgemacht hat.
 
Was hatten Ottmar Hitzfeld und Otto mit Schalke zu tun? :confused:

Was auch immer Du anzweifelst: Ich schrieb, dass man Beispiele bei vielen Vereinen finden kann, nicht bei allen. Logischerweise trifft das auch nicht auf alle Personen zu, Ausnahmen gibt es immer.

Es gibt dennoch genugend Beispiele, die meine These mittel- bis langfristig stützen, auch und besonders Bayern München. ;)

Und genug Beispiele, die dagegen sprechen. Wenn du auf der anderen Seite von "Ausnahmen" sprichst, spricht das Bände.

Schaaf hatte mMn damals auch nicht mehr Charisma als Dutt. Das kam dann mit der Zeit. Allofs war auch eher ein Langweiler.

Überhaupt: Die wirklich großen Trainer/Manager, die bei mehr als einer Station erfolgreich waren/sind, waren fast zwangsläufig auch dort erfolgreich, wo sie keinen "Stallgeruch" hatten.

PS: Dass Ottmar Hitzfeld keinerlei Vorgeschichte (weder mit Dortmund noch mit Bayern hatte) und Ottos kurzes Intermezzo bei Werder wohl kaum als "Stallgeruch" zu bezeichnen ist, weißt du aber?
 
@Corni:

Ich vermute, dass Du mit Deinem letzten Beitrag nicht nur auf meine Beiträge geantwortet hast.

Zu Stallgeruch: Ich schrieb, dass ihn mindestens einer aus der sportlichen Leitung mitbringen sollte. Ich sprach keinesfalls von allen, also auch nicht zwangsläufig vom Trainer. ;) In München war es eben Jahrzehntelang der Manager, bei Schalke war es gewissermaßen Assauer, bei Werder, spätestens beim zweiten Engagement auch Rehhagel.

Dass man sich diese Eigenschaft oft erst irgendwann erwerben muss, ist klar. Dass sie im Profifußball nützlich ist, genauso, ohne dass es einer tautologischen Begründung bedarf. ;)
 
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