Robin Dutt

Bundesligatrainer ist nun mal kein leichter Job. Immer im Fokus der Öffentlichkeit und alle wissen es sowieso besser. Aber, erstens hat Dutt ja niemand gezwungen den Job bei Werder anzunehmen und zweitens wird er bestimmt auch gut bezahlt. Und da Werder in den letzten Jahren weder schönen, noch erfolgreichen Fußball gespielt hat, sollten die Erwartungen und damit der Druck auf Dutt nicht übermäßig groß sein. Dies soll nun nicht heißen das Dutt außerhalb jeder Kritik steht (diesen Zustand hatten wir ja lang genug), aber solange alle einigermaßen realistisch bleiben dürfte er erstmal in Ruhe arbeiten können.
 
Bundesligatrainer ist nun mal kein leichter Job. Immer im Fokus der Öffentlichkeit und alle wissen es sowieso besser. Aber, erstens hat Dutt ja niemand gezwungen den Job bei Werder anzunehmen und zweitens wird er bestimmt auch gut bezahlt. Und da Werder in den letzten Jahren weder schönen, noch erfolgreichen Fußball gespielt hat, sollten die Erwartungen und damit der Druck auf Dutt nicht übermäßig groß sein. Dies soll nun nicht heißen das Dutt außerhalb jeder Kritik steht (diesen Zustand hatten wir ja lang genug), aber solange alle einigermaßen realistisch bleiben dürfte er erstmal in Ruhe arbeiten können.

jeeeeeeenau!!! :daumen: :tnx:
 
Genau darauf wollte ich hinaus, denn das ist ein Punkt, warum Robin Dutt es eben nicht leichter hat als Aad de Mos.

Doch, weil Aad de Mos halt zusätzlich noch eine Mannschaft übernommen hat, die mMn vorher am oberen Limit ihrer Möglichkeiten gespielt hat, während es heute eher das Gegenteil ist. D.h. dass Dutt mMn es leichter hat, mehr aus der vorhandenen Mannschaft raus zu holen als es seinerzeit für AdM der Fall war.
 
Doch, weil Aad de Mos halt zusätzlich noch eine Mannschaft übernommen hat, die mMn vorher am oberen Limit ihrer Möglichkeiten gespielt hat, während es heute eher das Gegenteil ist. D.h. dass Dutt mMn es leichter hat, mehr aus der vorhandenen Mannschaft raus zu holen als es seinerzeit für AdM der Fall war.

de mos wollte unsere mannschaft aber auch modernisieren. nichts anderes tut dutt nun.
ob der job für dutt nun wirklich leichter is als für de mos damals, werden wir am ende der saison sehen. ich bin davon irgendwie noch nich so überzeugt, weil er beim feinjustieren des über jahre gespielten halt echt die brechstange auspacken muss. wenn ich zb die unterschiede in unserem stellungsspiel ansehe (was zwar schon besser läuft, aber noch weit weg is von sehr gut) oder in einem ausschnitt gesehen hab, wie er den leuten nach praktischem beispiel noch minutenlang was zum passabfangen erzählt, dass is n langer prozess. und wenn wir nochmal ne phase haben, in der wir keine konstanz ins spiel bekommen, kann das ebenso nach hinten losgehen wie letztes jahr oder eben unter de mos.

da sollte sich bitte niemand irgendwelche wunschschlößer in die wolken bauen.
 
Doch, weil Aad de Mos halt zusätzlich noch eine Mannschaft übernommen hat, die mMn vorher am oberen Limit ihrer Möglichkeiten gespielt hat, während es heute eher das Gegenteil ist. D.h. dass Dutt mMn es leichter hat, mehr aus der vorhandenen Mannschaft raus zu holen als es seinerzeit für AdM der Fall war.

Sehe ich auch so. Dutts Aufgabe IST einfacher als die von de Mos damals, weil schlicht auch neben dem von dir genannten Grund die Erwartungen nicht in den Himmel wachsen. De Mos sollte damals die Erfolge von Rehhagel fortsetzen, zumindest erwartete man aber Platz 6. Diese Erwartungshaltung ist heuer nicht gegeben, allerdings war die 95/96er- Mannschaft auch deutlich stärker als die aktuelle. Spieler mit der Qualität von Reck, Ramzy, Baiano, Schuuuuuulz, Eilts, Basler, Bode und Cardoso (auch wenn der nach seiner Freiburger Zeit kein Bein mehr an Deck gekriegt hat) haben wir heute nicht mehr im Kader.
 
Sehe ich auch so. Dutts Aufgabe IST einfacher als die von de Mos damals, weil schlicht auch neben dem von dir genannten Grund die Erwartungen nicht in den Himmel wachsen. De Mos sollte damals die Erfolge von Rehhagel fortsetzen, zumindest erwartete man aber Platz 6. Diese Erwartungshaltung ist heuer nicht gegeben, allerdings war die 95/96er- Mannschaft auch deutlich stärker als die aktuelle.

Das ist genau der springende Punkt. Vor 18 Jahren war das Vorsaisonergebnis besser als 2013, ergo war seinerzeit die Erwartungshaltung entprechend höher. Daher ist gemessen - an der jeweiligen Vorjahresplatzierung (!) - die Erwartungshaltung in etwa ausgeglichen.
 
Das ist genau der springende Punkt. Vor 18 Jahren war das Vorsaisonergebnis besser als 2013, ergo war seinerzeit die Erwartungshaltung entprechend höher. Daher ist gemessen - an der jeweiligen Vorjahresplatzierung (!) - die Erwartungshaltung in etwa ausgeglichen.

Denke ich nicht. Die letzten 3 Jahre waren einfach zu schlecht, sodass von Dutt nicht wirklich allzu viel erwartet wird. Ich kann nur für mich sprechen und die Erwartungshaltung, die ich hege, ist, dass er uns aus dem Abstiegskampf heraushält und dem Team ein vernünftiges Defensivverhalten beipuhlt. Sollte er allerdings damit scheitern und Werder wieder fett im Abstiegskampf stecken ohne dass Fortschritte erkennbar sind wird er sicher nicht allzu lange Werdertrainer bleiben, das in meinen Augen dann aber auch zu Recht. Ich denke und hoffe aber nicht, dass es sow eit kommt.
 
Denke ich nicht. Die letzten 3 Jahre waren einfach zu schlecht, sodass von Dutt nicht wirklich allzu viel erwartet wird. Ich kann nur für mich sprechen und die Erwartungshaltung, die ich hege, ist, dass er uns aus dem Abstiegskampf heraushält und dem Team ein vernünftiges Defensivverhalten beipuhlt.

Naja, wenn de Mos das Werder-Rad nicht hätte neu erfinden wollen und zum Vorjahr 3-4 Plätze schlechter die Saison beendet hätte, wäre danach hier kaum ein Hahnkrähen zu hören gewesen. Aber wenn es unter Dutt mit seinen moderaten Änderungen nicht wie erhofft läuft und 3 Plätze schlechter als in der Vorsaison abschneidet, können wir unseren SVW in 14/15 montags live auf Sport 1 beobachten - unter dem Aspekt kann die Erwartungshaltung bzw. der Druck auf Robin Dutt sehr groß werden.
 
Naja, wenn de Mos das Werder-Rad nicht hätte neu erfinden wollen und zum Vorjahr 3-4 Plätze schlechter die Saison beendet hätte, wäre danach hier kaum ein Hahnkrähen zu hören gewesen. Aber wenn es unter Dutt mit seinen moderaten Änderungen nicht wie erhofft läuft und 3 Plätze schlechter als in der Vorsaison abschneidet, können wir unseren SVW in 14/15 montags live auf Sport 1 beobachten - unter dem Aspekt kann die Erwartungshaltung bzw. der Druck auf Robin Dutt sehr groß werden.

eine ähnliche befürchtung habe ich auch - allerdings noch unterstützt durch die zusätzlichen eigentlich positiven eindrücke und entwicklungen die man noch anfang letzter hinrunde auszumachen glaubte und sich dann durch den strudel komplett abnutzten. so etwas kann uns halt auch unter dutt passieren und dann sieht es eben aus wie unter dem holländer.

ich freu mich ja auch über die euphorie und die positive grundstimmung hier seitdem er unterschrieben hat, aber ich glaub wir werden in zukunft ein genausogroßes nervenkostüm brauchen wie die letzten jahre. und genau da seh ich dann auch die gefahr für den druck von aussen, denn ich glaube (oder besser: befürchte) mit so einem nervenkostüm können viele aufgrund der saisonabschlüsse nicht mehr dienen.
 
Naja, wenn de Mos das Werder-Rad nicht hätte neu erfinden wollen und zum Vorjahr 3-4 Plätze schlechter die Saison beendet hätte, wäre danach hier kaum ein Hahnkrähen zu hören gewesen. Aber wenn es unter Dutt mit seinen moderaten Änderungen nicht wie erhofft läuft und 3 Plätze schlechter als in der Vorsaison abschneidet, können wir unseren SVW in 14/15 montags live auf Sport 1 beobachten - unter dem Aspekt kann die Erwartungshaltung bzw. der Druck auf Robin Dutt sehr groß werden.

Im Weser-Kurier stand in einer Umfrage eher eine sehr gedämpte Erwartungshaltung. Da hat die Mehrheit Werder zwischen Platz 12 - 14 gesehen. Ich denke das ist realistisch.
 
Mir geht der Pessimismus auf die Nerven.

Meine Prognose ist Platz 6-10.

6 wenn es super läuft, 10 wenns schlecht läuft.

Begründung: Ich glaube RD wird unterschätzt und das wäre auch gut so!
Zudem bewerte ich das, was ich sehe:

Der Trainer wird nach und nach eine vernünftige zeitgemäße Taktik einführen. Petersen ist gut drauf, Elia verzeichnet ansteigende Form, Makkiadi spielt gut an Ekicki's Fähigkeiten glaube ich nach wie vor und Hunt ist auch kein schlechter. Zudem ist Caldirola eine gute Verstärkung. Vielleicht wird noch einer für die Abwehr geholt und zudem Schmitz bald wieder gesund. Wenn Mielitz sich gegenüber letzer Saison steigert, könnte aus meiner Sicht Platz 6 möglich sein.
 
Naja, wenn de Mos das Werder-Rad nicht hätte neu erfinden wollen und zum Vorjahr 3-4 Plätze schlechter die Saison beendet hätte, wäre danach hier kaum ein Hahnkrähen zu hören gewesen. Aber wenn es unter Dutt mit seinen moderaten Änderungen nicht wie erhofft läuft und 3 Plätze schlechter als in der Vorsaison abschneidet, können wir unseren SVW in 14/15 montags live auf Sport 1 beobachten - unter dem Aspekt kann die Erwartungshaltung bzw. der Druck auf Robin Dutt sehr groß werden.

Es geht doch nicht nur um die Tabellenstände, sondern auch darum, was die Mannschaft vorher geleistet hat:

1995: de Mos übernimmt eine eingespielte, eingeschworene Mannschaft, die bereits leicht überaltert ist und in der Vorsaison am oberen Limit ihrer Möglichkeiten gespielt hat und so nochmal fast Meister geworden wäre. Die Spieler von damals haben doch im Nachhinein selbst zugegeben, dass sie nach den erfolgreichen Zusammenarbeit mit Rehhagel gar nicht offen für einen neuen Trainer mit neuen Ideen waren. Dass de Mos dabei auch noch mit seinen Veränderungen übertrieb wird die Situation noch zusätzlich verschlimmert haben, aber war sicher nicht ursächlich.

2013: Dutt übernimmt eine verunsicherte Mannschaft, die in der Vorsaison ein gutes Stück unter ihren Möglichkeiten gespielt hat. Die Spieler sind doch aufgrund dessen viel offener für Veränderungen und neue Impulse, eben weil es vorher so schlecht lief und allen klar ist, dass es Veränderungen brauchte. So hat Dutt es viel einfacher, die Spieler zu erreichen, als es damals de Mos hatte (mal abgesehen davon, dass es Dutt von der Art des Auftretens auch nochmal leichter hat als der Holländer).


Eine Prognose würde ich nicht abgeben wollen, aber Platz 12-14 scheint mir auch etwas zu tief gegriffen. Ich würde mir einen einstelligen Tabellenplatz wünschen, wäre aber bei ansonsten positiver Entwicklung auch mit 10-12 zufrieden.
 
Dann bitte nicht rumnöhlen, wenn deine Glaskugel am Ende der Saison ein Sprung haben sollte.

Es ist nicht meine Absicht, mich gleich zu beschweren, wenn es am Anfang nicht läuft. Ich hoffe auch, dass die Fans dies nicht tun werden, und dem Trainer die notwendige Zeit geben. Ich wäre auch mit 10-12 noch zufireden, aber 12-14 kommt mir wirklich pessimistisch vor.

Sozusagen 12 als absolute Untergrenze der Obergrenze der Pessimisten.
 
1995: de Mos übernimmt eine eingespielte, eingeschworene Mannschaft, die bereits leicht überaltert ist und in der Vorsaison am oberen Limit ihrer Möglichkeiten gespielt hat und so nochmal fast Meister geworden wäre. Die Spieler von damals haben doch im Nachhinein selbst zugegeben, dass sie nach den erfolgreichen Zusammenarbeit mit Rehhagel gar nicht offen für einen neuen Trainer mit neuen Ideen waren. Dass de Mos dabei auch noch mit seinen Veränderungen übertrieb wird die Situation noch zusätzlich verschlimmert haben, aber war sicher nicht ursächlich.

2013: Dutt übernimmt eine verunsicherte Mannschaft, die in der Vorsaison ein gutes Stück unter ihren Möglichkeiten gespielt hat. Die Spieler sind doch aufgrund dessen viel offener für Veränderungen und neue Impulse, eben weil es vorher so schlecht lief und allen klar ist, dass es Veränderungen brauchte. So hat Dutt es viel einfacher, die Spieler zu erreichen, als es damals de Mos hatte (mal abgesehen davon, dass es Dutt von der Art des Auftretens auch nochmal leichter hat als der Holländer).
:tnx:
Die Situation ist eher mit Schaaf's Amtsantritt, als mit dem Rehhagel-de Mos-Wechsel zu vergleichen. Wir haben bereits verbrannte Erde, jetzt kann wieder angepflanzt werden...
Auf eine ertragsreiche Ernte :bier:
 
Auch mal ne Prognose:

Fakt: Werder hat den 11. besten Kader (nach Marktwert), letzte Saison übrigens noch 9.

Annahme: RD ist im Vergleich mit anderen Trainern der BL ein überdurchschnittlich guter Trainer.

Das voller Potential der Mannschaft + Trainer wäre dann so ungefähr Tabellenplatz 6-9.

Jedoch: Die Mannschaft wird ihr volles Potenzial erst gegen Ende der Saison abrufen können, bzw. erst in der nächsten Saison. So ein Systemwechsel braucht Zeit, das steht außer Frage.

Deshalb würde ich für diese Saison eher eine Platzierung, die ungefähr der Kaderqualität entspricht, also 9-13, erwarten.
 
Es geht doch nicht nur um die Tabellenstände, sondern auch darum, was die Mannschaft vorher geleistet hat:

1995: de Mos übernimmt eine eingespielte, eingeschworene Mannschaft, die bereits leicht überaltert ist und in der Vorsaison am oberen Limit ihrer Möglichkeiten gespielt hat und so nochmal fast Meister geworden wäre. Die Spieler von damals haben doch im Nachhinein selbst zugegeben, dass sie nach den erfolgreichen Zusammenarbeit mit Rehhagel gar nicht offen für einen neuen Trainer mit neuen Ideen waren. Dass de Mos dabei auch noch mit seinen Veränderungen übertrieb wird die Situation noch zusätzlich verschlimmert haben, aber war sicher nicht ursächlich.

2013: Dutt übernimmt eine verunsicherte Mannschaft, die in der Vorsaison ein gutes Stück unter ihren Möglichkeiten gespielt hat. Die Spieler sind doch aufgrund dessen viel offener für Veränderungen und neue Impulse, eben weil es vorher so schlecht lief und allen klar ist, dass es Veränderungen brauchte. So hat Dutt es viel einfacher, die Spieler zu erreichen, als es damals de Mos hatte (mal abgesehen davon, dass es Dutt von der Art des Auftretens auch nochmal leichter hat als der Holländer).

:tnx:

Ergänzend kommt Dutt noch zugute das es sich um eine junge und unerfahrene Mannschaft handelt. Die sind logischerweise ohnehin offener für neue Methoden als eine "Altherrentruppe".
 
Jedoch: Die Mannschaft wird ihr volles Potenzial erst gegen Ende der Saison abrufen können, bzw. erst in der nächsten Saison. So ein Systemwechsel braucht Zeit, das steht außer Frage.

Gegenthese gemäß 20/80 Regel

Annahme: Dutt braucht 1 Jahr (360 Tage) bis sein System so funktioniert wie es soll.

Zu 80 Prozent wird die Mannschaft das System aber schon nach 20 Prozent der Zeit umsetzten können, also nach 360 x 1/5 = 72 Tage

Ziehen wir bei Saisonstart noch 14 Tage ab, die bereits (mit taktischen Vorgaben) trainiert wurde, wir das System schon in knapp 2 Monaten viel runder laufen. Dabei werden die zusätzlichen Fortschritte im Zeitverlauf natürlich immer kleiner, bzw. am Anfang besonders groß sein. Die Feinheiten - das letzte 1/5 muß dann mühsam bis zum Ende der Saison ausgearbeitet werden.
 
Es wird aber aller Warscheinlichkeit nach auch Rückschläge geben. Das wird die Mannschaft dann auch kompensieren müssen !
Dazu müssen wir dann auch Zeit geben.
 
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