Im Moment bin ich ziemlich hin- und hergerissen, was Dutt betrifft.
Grundsätzlich halte ich eine Menge von ihm und war angetan davon, dass er Schaafs Nachfolger wurde. Und ich bin grundsätzlich auch der Meinung, dass man einem neuen Trainer Zeit geben muss. Ich glaube, die Beispiele Augsburg/Weinzierl und auch Nürnberg/Wiesinger haben gezeigt, dass es sich lohnen kann an einem Trainer festzuhalten.
Was mich allerdings stört ist die Tatsache, dass im Moment nichts zu erkennen ist, was auf eine positive Entwicklung hoffen lässt. Gar nichts.
Es laufen irgendwie dieselben Dinge schief, wie unter Schaaf.
Wir sind immer noch extrem anfällig für Konter, gerade bei eigenen Standards, und wir stehen in der Defensive immer noch ziemlich schlecht. Es spielen immer noch teilweise gelernte Innenverteidiger auf den AV-Positionen (Caldirola) unsw.
Früher, sogar in der letzten Hinrunde, sah das in der Vorwärtsbewegung immer noch irgendwie nach Fußball aus, im Moment aber geht offensiv ja gar nichts, sogar noch weniger als in den letzten beiden Rückrunden.
Mittlerweile dürften sich ja sogar die Vorwürfe gegen Schaaf relativieren.
Bzgl. der angeblichen Lieblingsspieler und Missachtung des Leistungsprinzips - Fritz und Hunt spielen auch bei Dutt, Hartherz wurde von Dutt sogar komplett aussortiert und bspw. Ekici zeigt deutlich, warum Schaaf nicht regelmäßig auf ihn gesetzt hat.
Evtl. resultiert das aus der Erfahrung, die Dutt durch sein Scheitern in Leverkusen gemacht hat, so dass er hier nicht alles sofort ändern möchte.
Evtl. hat aber Schaaf nahezu das Optimum aus diesem Kader herausgeholt?
Naja, bleibt für nächstes WE nur zu hoffen, dass die Klatsche gegen den BVB beim HSV Spuren hinterlassen hat.