Robert Enke

Liebe Werderaner,

wie ihr an meinem Nick unschwer erkennen könnt, bin ich "96er". Ich habe mich letzte Woche nach dem Tod von Robert Enke traurig und hilflos durchs Web geklickt (das 96-Forum war ja abgeschaltet). Ich war gerührt, überrascht und es war auch tröstlich, wie umfangreich, betroffen, fair und kundig ihr hier damit umgegangen seid. Und ich habe mich eigentlich nur spontan angemeldet, um euch dafür danke zu sagen.

Abgesehen davon, dass ihr eh schon immer mein "zweitliebster" Verein seid, nicht nur wegen der geografischen Nähe, sondern weil bei euch einfach vieles schon so lange stimmt. Leistung und Erfolg, bodenständig, mit Geduld, mit Klarheit, sachlich, unspektakulär. Um den Kreis zu schließen: Dafür stand auch Robert Enke.

Genug jetzt. Ich schaue gern mal wieder bei euch rein.
 
@hans96: Willkommen im Werderforum! Schön, dass Du hier letzte Woche einen Ort gefunden hast der in dieser Situation für Dich ok und vielleicht auch eine kleine Hilfe war.

Wünschen Euch für Samstag alles Gute !
 
naja. so langsam kehrt wieder normalität ein. hab gestern dann den artikel in der printausgabe des SPIEGEL gelesen. und damit schließe ich so gut wie mit dem thema ab. es hat jetzt lang genug die täglichen medien beherrscht. zu recht natürlich. aber es muss wieder der schritt in die normalität erfolgen. natürlich mit dem wunsch, dass für die gesellschaft etwas hängen geblieben ist.

@ hans96: herzlich willkommen !!! und danke für die netten worte. so ungefähr hätte ich werder auch beschrieben. :) gegen schalke wünsch ich euch alles gute. von mir aus auch gegen jeden anderen. nur nicht gegen uns.
 
...aber es muss wieder der schritt in die normalität erfolgen. natürlich mit dem wunsch, dass für die gesellschaft etwas hängen geblieben ist..

Seh ich genauso. Die ganze Trauerfeier, Berichterstattung war im Großen und Ganzen passend und absolut beeindruckend.

Ich denke, von nun an muß für alle der Blick wieder nach vorne gehen und der Alltag sollte und wird weitergehen.
Was mich ein klein wenig in den letzten tagen störte, war der teils entstehende Eindruck, daß "böse" Fußballgeschäft wäre quasi voll von zumindest Depressionsgefährdeten Fußballern.
Das war mir dann doch teilweise "too much".
Letztlich bin ich der Meinung, daß dieser "Job" weit mehr positive Möglichkeiten bietet, als er negative Auswirkungen mit sich bringt.
Sicherlich ist enormer Druck da, aber den hat eine alleinerziehende Krankenschwester bspw. mit einer Vielzahl an Überstunden ebenso. Nur mit dem unterschied, daß sie nicht die Möglichkeit dabei hat, innerhalb von meinetwegen 5 Jahren kpl. finanziell ausgesorgt zu haben.
Somit hält sich mein generelles Mitgefühl bei Profisportlern, was den DRUCK angeht, doch in überschaubaren Grenzen.
Da sehe ich weit größere Personengruppen, denen es weitaus schlechter geht. Nur interessiert sich keiner für sie...

Wie Freddie bereits treffenderweise sang "the show must go on". Und sie wird weitergehen...
 
So traurig der Tod Robert Enkes auch ist:

Vielleicht hilft es jetzt den einen oder anderen Hochleistungssportler, über eine vermeintliche "Schwäche" oder einem "Tabu" zu berichten.
 
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