Robert Enke

Ich weiß dass er schon lange in Behandlung war, das aber nicht öffentich machen wollte, was ich nicht verstehe...

Schamgefühl? Ich glaube niemand ohne diese Krankheit kann es ernsthaft nachvollziehen.

Es ist schwer zu verstehen, warum die Leute am Ende Suizid begehen, aber sie finden keinen anderen Weg. Einer mit dem 9 meiner 10 bisherigen Schuljahre zusammen in einer Klasse war, musste auch dieses Jahr so einen Verlust erfahren, erst hat sich der eine Cousin im Sommer vor den Zug geschmissen, vor ein paar Wochen dann der andere Cousin in unserem Alter. An der selben Stelle wie der Große. Da denkt man schonmal etwas anderes über solche Situationen statt einfach nur: Warum lässt er sich nicht behandeln, blabla.

Niemand wusste genau was in ihm vorging und warum er das letztendlich gemacht hat. Es wird wohl auch niemand je erfahren.
 
Das mit Enke tut mir zwar auch leid, aber er hatte die nötige Kohle dafür, sich von guten Ärzten behandeln zulassen, tat es aber nicht..


Dennoch ist Selbstmord keine Lösung für ein Problem, egal wieviele Probleme zusammenkommen.

bei solchen Kommentaren bin ich echt fassungslos...
Ich kannte jemanden sehr gut, die sich ebenfalls das Leben genommen hat - mit rein rationaler Denkweise war dort kein Weiterkommen.
Allein das Wort "Selbstmord" gehört verboten.
 
Ja,sorry.
Vielleicht kann ich es einfach schlecht einschätzen, da ich noch nie selbst von so etwas betroffen war.
 
Niemand hier kann wohl so richtig verstehen, was in seinem Kopf vorging. Da helfen auch keine Spekulationen. Ich bin ehrlich, ich kann mich da überhaupt nicht reinversetzen, da ich trotz vieler schlimmer privater Probleme so weit von Depressionen entfernt bin wie Rensing von der N11.
 
Wenn ich mir vorstelle, dass Enke sein Leiden öffentlich gemacht hätte - wie wären wohl die (gegnerischen) Fans damit während eines Spiels umgegangen...
 
Niemand hier kann wohl so richtig verstehen, was in seinem Kopf vorging. Da helfen auch keine Spekulationen. Ich bin ehrlich, ich kann mich da überhaupt nicht reinversetzen, da ich trotz vieler schlimmer privater Probleme so weit von Depressionen entfernt bin wie Rensing von der N11.

Doch es können einige hier nachvollziehen, nämlich alle diejenigen die hier in diesem Thread schon von ihren persönliches Erfahrungen mit Depressionen erzählt haben!!
 
Wenn ich mir vorstelle, dass Enke sein Leiden öffentlich gemacht hätte - wie wären wohl die (gegnerischen) Fans damit während eines Spiels umgegangen...

Ich verstehe gar nicht, wieso Depression bei diversen Kleingeistern denselben Stellenwert wie z.B. Homosexualität besitzen soll? Das ist mir so noch nie aufgefallen.
Da ich selbst davon nicht betroffen bin, kann ich dazu aber auch nicht viel mehr sagen. Ich werde nie verstehen, weshalb sich Enke das Leben nahm, aber es ist tieftraurig und bestürzend. Gerade auch die Tatsache, dass er seine Krankheit die ganze Zeit verborgen hat und einen gesunden Menschen spielte. Ich bin sprachlos.
 
so richtig glaube kann ich das irgendwie noch garnicht das Enke jetzt verstorben ist.
Auch wenn ich mir da natürlich schon einige Gedanken drüber gemacht habe.
 
Ja,sorry.
Vielleicht kann ich es einfach schlecht einschätzen, da ich noch nie selbst von so etwas betroffen war.

Als Profisportler zu einem Psychologen zu gehen, ist denke ich nicht gerade einfach. Die Presse kann, wenn es publik wird, zu viel schreiben, was niemanden was angeht. Da du ja noch nie mit so einer Situation konfrontiert warst, weißt du es vielleicht nicht. An unserer Schule nahm sich vor 2 jahren einer das Leben. Vor einem Jahr wollte sich eine Klassenkameradin, die mit uns sogar immer fortging, das Leben nehmen. Sie war, wie Robert Enke, keine die viel redete. Auch Enke hat ja selbst auf dem Platz nicht so Emotionen gezeigt wie zum Beispiel Wiese.
 
Ich habe tatsächlich überlegt, ob ich heute nach Hannover fahren soll und ich glaube, wenn ich organisatorisch die Möglichkeit hätte, würde ich direkt losfahren.

Leider hab ich die Möglichkeit organisatorisch nicht, ich hoffe allerdings, dass im Gegensatz zu mir viele andere, auch von uns, die Möglichkeit haben und nach Hannover reisen.
 
Einfach nur schlimm! Ein echter Sympath ist von uns gegangen. Habs erst heute Morgen erfahren und kanns immernoch nicht begreifen.

Mein herzliches Beileid an seine Familie, alle Angehörigen und die Fans von Hannover 96:o
 
Bitte keine Zitate von unwürdigen Äußerungen!

Zu deren Verbreitung wollen wir hier doch nicht beitragen!

Ich weiß, Ihr wollt das eigentlich auch nicht,
aber manchmal ist man gedankelos in der Nutzung dieser Zitat-Funktion im Forum.

Trauer sollte hier vorwiegen, nichts Anderes.
 
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Hallo? Hier hat ein großartiger Fussballer den Freitod gewählt!

Auch wir waren gestern Abend sehr bestürzt über diese Nachricht.

Heute Abend findet hier in Hannover um 18 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst für Robert Enke statt. Hinterher gibts einen Trauermarsch vom Kröpcke bis zum Stadion. Leider können wir nicht daran teilnehmen.

Mein Beleid gilt seiner Familie, die einen Mann, Vater, Sohn und Bruder verloren haben, ebenso seinen Fans.

R.I.P.
 
Als Profisportler zu einem Psychologen zu gehen, ist denke ich nicht gerade einfach. Die Presse kann, wenn es publik wird, zu viel schreiben, was niemanden was angeht. Da du ja noch nie mit so einer Situation konfrontiert warst, weißt du es vielleicht nicht. An unserer Schule nahm sich vor 2 jahren einer das Leben. Vor einem Jahr wollte sich eine Klassenkameradin, die mit uns sogar immer fortging, das Leben nehmen. Sie war, wie Robert Enke, keine die viel redete. Auch Enke hat ja selbst auf dem Platz nicht so Emotionen gezeigt wie zum Beispiel Wiese.

Bei dir und auch anderen hier im Forum, ist es vielleicht leichter, damit umzugehen, da man ja selbst schon mal von betroffen war...
für mich z.B. ist es nicht so leicht, da ich mit sowas noch keine Erfahrung gemacht habe...

Ja, vielleicht ein Grund.
 
Freitod ist der falsche Begriff, denn dieser impliziert, [...]dass sich ein Mensch im Vollbewusstsein seines Geistes und selbstbestimmt „zur rechten Zeit“ tötet (wiki). Er ist kein Synonym für Suizid !
 
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