Natürlich ist es furchtbar für den Bahnfahrer. Aber ich finde es einfach total daneben, jemandem wenige Stunden nach seinem Suizid für die Tat Vorwürfe zu machen. Das geht einfach gar nicht. Der Bahnfahrer hatte keine Chance auszuweichen, aber auch Enke hatte keine Wahl.
Das Konzept des freien Willen hier in aller Breite zu diskutieren würde nirgendwo hin führen, eins steht aber fest: Ein psychisch kranker Mensch hat eben in der Regel nicht die Wahl und kann sich nicht frei für irgendetwas entscheiden, egal was irgendein Rapper dazu zu sagen hat.
Danke. Vielleicht verstehen ja doch einige, dass so eine Tat alles andere, Bedenken, geliebte Menschen, ja auch Bahnfahrer ausblendet.


