RIP .... Wir denken an...

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Noch frische 32... ;)

Ich will doch die Leistungen von Elvis Presley und John Lennon gar nicht schmälern, zusammen mit Jacko waren sie wohl die drei einflußreichsten Musiker der Neuzeit, aber von den dreien steht Jacko eben noch ein Stück darüber. Richtig beurteilen können wird man dieses erst in 20 Jahren, weil sich dann zeigen wird, inwieweit der Mythos Michael Jackson weiter besteht. Dass er der größte war, ist ja nicht bloß meine Meinung, er war ja der Held meiner frühen Jugend, sondern von Leuten, die mehr Ahnung davon haben. Mit Heldenverehrung hat das bei mir nichts zu tun. Eher mit Wehmut, dass die Welt wieder um ein Genius ärmer ist.

:tnx:
 
War nicht als Kritik oder so gemeint, nur das für mich alle drei auf einer Stufe stehen. Ich teile halt die Meinung nicht, das Jacko noch ein Stück höher steht, ist halt so. Das alle drei Genies waren, da können wir uns wieder einig werden, aber in dem Punkt dann wohl nicht. Aber die Zukunft wird es zeigen, da stimme ich zu und individuell gesehen, hat sowieso jeder für sich seine eigene Rang/Reihenfolge wie und auf welcher Stufe er die drei einordnet.

:beer:
 
War nicht als Kritik oder so gemeint, nur das für mich alle drei auf einer Stufe stehen. Ich teile halt die Meinung nicht, das Jacko noch ein Stück höher steht, ist halt so. Das alle drei Genies waren, da können wir uns wieder einig werden, aber in dem Punkt dann wohl nicht. Aber die Zukunft wird es zeigen, da stimme ich zu und individuell gesehen, hat sowieso jeder für sich seine eigene Rang/Reihenfolge wie und auf welcher Stufe er die drei einordnet.

:beer:

Sehe ich eigentlich auch so.
Zumal: Muss man wirklich immer alles und jeden in Schubladen stecken und abstufen? Ist ein Künstler automatisch schlechter, weil er weniger populär ist, weniger Menschen beeinflusst und berührt hat? Ich denke eher nicht.

Es gibt leider gerade in unserer heutigen schnelllebigen Zeit sehr viele, sehr unterschätze Künstler, die nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen würden, und dafür auch viele, die schnell hochgelobt werden und noch schneller wieder vergessen werden. Es ist oft auch nicht eine Frage des Potentials des Künstlers sondern auch der Rahmenbedingungen, oder einfach nur des Glücks, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein. Das haben leider längst nicht alle.

Fest steht für mich jedenfalls, dass Jackson zu seiner Hochzeit ein Großer war. :tnx:
 
also ich als großer jackson fan finde auch, dass man michael nicht über elvis stellen sollte. denn elvis hat genau wie michael eine ganze generation inspiriert und auch die musikwelt nachhaltig verändert. ich denke auch mal, dass michael jackson sehr viel von elvis "pionierarbeit" profitiert hat, schließlich hat er als weißer sänger die schwarze musik salonfähig gemacht und mit seinem "obszönen" huftschung den vorreiter für jackos bühnenshow geebnet. deswegen behaupte ich mal, hätte es keinen elvis in der form gegeben, dann hätten wir nie den jacko der 80er gehabt.
und weil beide soviel einfluss auf die musikwelt hatten, und mit ihrer musik pionierarbeit geleistet haben, sollte man objektiv auch keinen hervorheben (auch wenn ich persönlich jacko besser find, da ich mit seiner musik aufgewachsen bin)
 
Dann sagen wir es einfach so. Ich weiss nun nicht wie alt der gute Werderano ist, aber ich als 24-Jähriger kann sagen: Michael Jackson war der größte Musiker meiner Generation den ich auch, wenn auch nicht live, miterlebt habe. Dadurch, dass man seine großartigen Songs damals miterlebt hat, als sie gerade auf dem Markt gekommen sind, hat man selbst nochmal ein anderes Bild von ihm. Bei Elvis sind es "nur" Klassiker. Ich will Elvis und Lennon nicht runterziehen, aber sie waren einfach nicht meine Generation und ich habe den hype nicht mitgemacht um sie mit Jackson vergleichen zu können.

Aber eines ist sicher: alle drei sind großartige Musiker gewesen, da kann man hören.

Nach dem ersten Schock scheinen sich ja so langsam die Wogen zu glätten. Wenn man bedenkt, dass du mit 24 Jahren, Werderano mit 32 und ich mit 44 Jahren Anhänger der Jacko-Mucke sind, sagt das doch schon eine Menge über ihn und seine Musik aus. Selbst meine beiden Kinder (8+10) mögen seine Mucke. Ich persönlich kann mit der Musik von Elvis nicht ganz so viel anfangen. Trotzdem ist auch er für mich einer der größten Figuren der Musikgeschichte. Ich kann mich noch gut an die Jackson 5 erinnern und an die späteren Schlagzeilen über die Familie. Dass Jacko damals einen irreparablen Schaden davongetragen hat, war den meisten und auch ihm wohl erst viel später klar. Dass er aber geschafft hat, sich von seinem Vater zu lösen und diese einmalige Karriere hinzulegen, ringt mir allergrößten Respekt ab. Ich persönlich glaube mittlerweile, dass Jacko am Ende an sich selbst gescheitert ist. Ich hatte mich eh schon gewundert, dass er noch einmal eine Tour hinlegen wollte. Nein, wohl musste. Vielleicht war diese Tour am Ende ausschlaggebend für seinen Tod, weil er vlt. physisch und psychisch völlig überfordert war.
 
Habe auf der Fahrt im Auto zum Flughafen vom Tod von Michael Jackson erfahren. Die Nachricht hat mich ziemlich geschockt. War früher ein sehr gróßer Fan, habe viele seiner Alben. Auch heute noch mag ich viele seiner Lieder. Songs ala "Heal the world" oder "Earth song" sind Lieder für die Ewigkeit.

RIP
 
Ich war total schockiert als ich letzte Woche Freitag den Fernseher angemacht hab und der erste Satz, der mir entgegen tönte war "Michael Jackson ist tot." Ich wär fast über meinen Wohnzimmertisch gefallen. Bin dann gleich im Internet gewesen, um zu überprüfen ob ich Paranoia hab oder ob das wirklich stimmt und konnte es trotzdem nicht glauben. Der Zustand hält auch ehrlich gesagt noch ein wenig an.

Billie Jean ist mein absolutes Lieblingslied und auch das Lieblingslied meiner Mutter. Währen alle zu ihr gesagt haben, dass sie Klassik hören soll während der Schwangerschaft hat sie lieber Michael Jackson gehört.:D

War am 6. Juni 1997 mit 10 Jahren bei seinem HIStory Konzert in Bremen. Definitiv eine meiner lebhaftesten und außergewöhnlichsten Erinnerungen. Ich dachte er sei sowas wie ein Gott mit seiner goldenen Uniform.

Er war wirklich ein großartiger Künstler und es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie alle die Tanzfläche in der Disco stürmen, wenn die ersten Takte von Billie Jean zu hören sind.

RIP Michael.

I remember the first time I seen you moonwalk,
I believed I could do anything,
you made the world dance,
you made the music come to life


This the type of song that make the angels cry,
i look up in the sky and i wonder why?
why you had to go, go
I know its better on the other side,
you were chosen from the start
never gon’ let you go
 
Hab mir gestern die von der BILD zusammengestellte Best Of-CD "King Of Pop" geholt. Ist mMn das beste Greatest Hits-Album, da hier die wenigsten Hits fehlen. Aber auch hier sind leider nicht alle Tracks vorhanden. Jam (den Song finde ich persönlich sehr geil) und History (den find ich wiederum nicht so gut) fehlen zum Beispiel.

RIP
 
Unglaublich. Ohne Worte. Der Mann hat einfach für die Bühne gelebt. Und dafür mit seiner Musik die Welt zum Besseren verändern zu können. Wo er diese Energie hergenommen hat, so schmal und schlank wie er inzwischen war...
 
Schade dass gerade die jüngere Generation nur die negative Presse von ihm kennt und gar nicht richtig miterleben konnte wie genial und einzigartig er war.

http://www.youtube.com/watch?v=p2nTSbHfJvk&feature=related

Dieser Auftritt fand 2001 in New York im Madison Square Garden statt. Wie er mit seiner Präsenz das Publikum zum Toben bringt ist fantastisch. Und das mit 42 Jahren. Sein Stil, sein Tanz waren einzigartig und haben eine Menge Menschen inspiriert. Wie er sich bewegt ist nicht von dieser Welt. Neben ihm sehen sogar deutlich jüngere wie Usher oder Timberlake, die ja nich gerade als Anti-Tänzer gelten, aus wie Amateure.

Im Publikum ist auch einiges an Prominenz zu sehen...

Ich muss auch zugeben dass ich jetzt nach seinem tragischen Tod seine Musik mit anderen Ohren höre. Sie lebt richtig neu auf. Ich denke das geht nicht nur mir so.

Mein Liebling: Smooth Criminal (hier live aus Seoul) mit dem legendären Lean.

http://www.youtube.com/watch?v=cZM69Skx8D8

Das Musikvideo dazu war auch richtig genial und ist für mich eines der besten und innovativsten überhaupt. Seine Musik wird auf jeden Fall weiterleben, er hat uns ein großes Erbe hinterlassen.
 
Wenn ich so bedenke, daß ich Michaels Solokarriere ja von vorne bis hinten live mitbekam dann ist das schon ne Ära. Ich war 6und völlig vor dem Kopf gschlagen als das Radio mir erzählte, daß Elvis tot sei.
Der Tag war für mich gelaufen.
So gings mir auch, als ich daselbe über Johnny Cash vernahm (ist nun auch schon ein paar Jahre her).
All die Trauer ist weg - ich ging schlafen, da standen die Zeichen schon schlecht um den King of Pop, am morgen später war es Gewißheit.
Was ich dachte: Er wird bei Gott seinen Frieden haben!
 
Ich muss auch zugeben dass ich jetzt nach seinem tragischen Tod seine Musik mit anderen Ohren höre. Sie lebt richtig neu auf. Ich denke das geht nicht nur mir so.


Hab schon vor knapp einem Jahr seine CD wieder entstaubt. Meine kleine Nichte (damals 1 jahr und paar Monate) hörte sehr gerne Musik wo sie tanzen kann, wie Dont stop the music von Rihanna. Dann hab ich mir gedacht, geb ihr doch mal Jackson zu hören und seit dem tanzt sie wie eine Wilde bei Jackson Songs. Beat it, Bad, Billie Jean, Smooth Criminal, Black or White oder Thriller um ein paar zu nennen. Die Videos sind einfach genial und das von die erwähnte Smooth Criminal Video ist auch einfach nur super. Wenn man sich heutige Videos antut, ist es schon ein riesen Unterschied.
 
1992 im Weserstadion, mein erstes kommerzielles Konzert welches ich besucht habe, im zarten Alter von 15 Jahren. Wenn auch nicht so weit vorne, aber Jacko war damals der Hammer.

Mit ihm geht der Größte, den wir im 20. + 21. Jahrhundert jemals hatten.

:o

Larry King hat auf CNN gesagt, dass Michael Jackson nicht in die Kategorie "Superstar" gehört, weil er mehr war.

Er war der Superstar der Superstars, eine Klasse höher als das, was man als Superstar bezeichnen kann. Er war mehr als Elvis oder John Lennon.

Das was er erreicht hat, hat es vor ihm nicht gegeben und wird auch in Zukunft niemand mehr erreichen können. Nicht mal annähernd.


Es gibt dazu eine faszinierende Statistik:

Seit das Album Thriller 1982 veröffentlicht wurde, war jedes Jahr Michael der Solokünstler der weltweit die meisten Platten verkauft hat und am meisten im Radio gespielt wurde. Also 27 Jahre lang!!!

Allein das bezeugt seine Einmaligkeit, was seinen Verlust noch schwerer macht.

PS: Amazon hat seit Freitag weltweit 1 Millionen Michael Jackson Alben verkauft, auch so überragende Randnotiz.

Puuuh, starker Tobak und ich bin mir nicht sicher, ob man das so stehen lassen kann. Musikalisch gab es m.E. Leute, die die Musik stärker beeinflusst haben. Ich will gar nicht zurück in die Klassik gehen, denn da ist ohnehin der Allergrößte zu finden. ;) Aber es gibt auch in der modernen Musik sicherlich Leute, deren Einfluss auf die Musik nachhaltiger ist - Hendrix, Rober Plant, Bill Haley... Aber hier geht es ja auch um das Gesamtpaket. Es geht damit auch um Plattenverkäufe, Medienwirksamkeit, Popularität und letztlich auch eine spektakuläre Lebensführung und letztlich auch dessen Ende. Da hat Mike in jeglicher Hinsicht Maßstäbe gesetzt. Er war vielleicht nicht der größte Musiker, aber er zählte unter den Entertainern zum Allergrößten und passte eigentlich ganz gut in diese Zeit, in der andere Dinge, wie Präsentation und Arrangements immer größeren Einfluss auf die Unterhaltungsbranche ausüben.

Vieles wird man erst in ein paar Jahren beurteilen können. Ein Musiklehrer sagte mal zu mir "ob ein Song wirklich gut ist, entscheidet sich nach 10 Jahren. Wenn er dann noch gehört wird, ist was dran". Michael hat da natürlich auch Nachhaltigkeit bewiesen. Sein Tanz, seine Bewegungen, werden auch in 100 Jahren noch Vorbild sein, für viele, die im Showbiz Karriere machen.
 
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