RIP .... Wir denken an...

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas ssjali
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Wenigstens hat er dir ein Gefühl vermittelt, das er Politik für die hier lebenden Menschen macht, das sehe ich heute nur sehr selten.

Was die Beschränkung auf die "hier Lebenden" angeht: Er hat da was sehr Gutes gesagt:
"Meine Lösung [für den Umgang mit der AfD], die ich vorschlage, ist harte Konfrontation, und zwar nicht mit Tricks, Geschäftsordnungstricks. Harte argumentative Auseinandersetzung: Wollt ihr zurück in den alten Nationalstaat? Wollt ihr wieder Grenzen haben? Wollt ihr wieder euch zurückziehen in den nationalen Schrebergarten? Welches der großen Probleme dieser Erde kann national gelöst werden? Weder die Klimafrage, noch die Finanzfragen, noch der Terrorismus. Alle großen Fragen können national nicht mehr gelöst werden."
 
Was die Beschränkung auf die "hier Lebenden" angeht: Er hat da was sehr Gutes gesagt:
"Meine Lösung [für den Umgang mit der AfD], die ich vorschlage, ist harte Konfrontation, und zwar nicht mit Tricks, Geschäftsordnungstricks. Harte argumentative Auseinandersetzung: Wollt ihr zurück in den alten Nationalstaat? Wollt ihr wieder Grenzen haben? Wollt ihr wieder euch zurückziehen in den nationalen Schrebergarten? Welches der großen Probleme dieser Erde kann national gelöst werden? Weder die Klimafrage, noch die Finanzfragen, noch der Terrorismus. Alle großen Fragen können national nicht mehr gelöst werden."
Das haben wir seinerzeit schon im Politik-Thread diskutiert. Nur mit Argumenten kann man die AfD bekämpfen, alles andere sind Fensterreden.
Politik findet aber primär national statt, erst in zweiter Linie international. Selbst Deutschland schafft es nicht, innenpolitisch mit einer Stimme zu sprechen (Beispiele gibt es z.Zt. zuhauf), wie schwierig es dann international ist, kann jeder selber betrachten.
 
Wenigstens hat er dir ein Gefühl vermittelt, das er Politik für die hier lebenden Menschen macht, das sehe ich heute nur sehr selten.
... und im Fall der Fälle auch für Menschen, die nicht hier leben. Das war mir so nicht bekannt:

https://www.spiegel.de/politik/deut...achruf-a-44b5f142-83f2-4646-9a2e-8254c9326b27

Auch wenn seine Partei seit sehr Langem nicht mehr meine ist, habe ich ihn als Politiker geschätzt.
 
Das haben wir seinerzeit schon im Politik-Thread diskutiert. Nur mit Argumenten kann man die AfD bekämpfen, alles andere sind Fensterreden.
Politik findet aber primär national statt, erst in zweiter Linie international. Selbst Deutschland schafft es nicht, innenpolitisch mit einer Stimme zu sprechen (Beispiele gibt es z.Zt. zuhauf), wie schwierig es dann international ist, kann jeder selber betrachten.

:tnx:

Sehe ich auch so... Es kann und wird nie ein einheitliches Europa geben. Jeder denkt nur an sich und seine Vor- und Nachteile. Sah man zuletzt in der Flüchtlingsfrage, sieht man immer wieder und jetzt besonders in der Finanzierungsfrage.
Bulgarien war zuletzt sogar so offen und hat öffentlich verlauten lassen, das man unbedingt den Euro will, weil man nur dann an die richtigen wirtschaftlichen Hilfen der EU kommt. Es geht einzig und allein ums Geld, wie so oft...

Zu Blüm: Er war einer der ganz wenigen Politiker, die für mich auch menschlich gut rüberkammen. R.I.P
 
Zu Norbert Blüm, ein echter Mitsüdhesse. Trotz falscher Parteizugehörigkeit mochte ich Nobbi sehr. :)

RIP Ron Holzschuh, 50, alias Niclas Nadolny aus Alles was zählt. :(
 
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