RIP .... Wir denken an...

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Muss jeder selbst entscheiden, wie sehr er an seinem Leben hängt... Wenn ich allerdings selbst fahre, achte ich darauf, dass JEDER im Auto angeschnallt ist. Vorher setzt sich die Karre nicht in Bewegung!

Nenn es spießig, aber ich möchte auch nicht das Blut eines Menschen an den Fingern haben...

Mache ich auch so :tnx:
Alle anschnallen oder wieder aussteigen, das hilft bei Nörglern.
 
:confused: naja immerhin hat er das Amt besser ausgeführt als der pastorale Schwurbler Gauck und die peinlichen Wulff und Köhler. Soll damals aber ziemlich hart und unfair seinem Team gegenüber gewesen sein. Das weiß ich aus erster Hand von einem Botschaftsempfang in Rom.:tnx:
Möglicherweise war er im direkten persönlichen Umgang nicht ganz einfach. Mein Post bezog sich aber ausschließlich auf seine Amtsführung und darauf, wie er die Bundesrepublik Deutschland repräsentiert hat.

Und da wird es wohl auch Dir schwerfallen, einen Bundespräsidenten zu nennen, der das besser gemacht hätte.
 
Möglicherweise war er im direkten persönlichen Umgang nicht ganz einfach. Mein Post bezog sich aber ausschließlich auf seine Amtsführung und darauf, wie er die Bundesrepublik Deutschland repräsentiert hat.

Und da wird es wohl auch Dir schwerfallen, einen Bundespräsidenten zu nennen, der das besser gemacht hätte.

:tnx: absolut. Zumal er ein ziemlicher Gegner vom Dicken war. Naja damals waren halt alle Präsidenten noch gestandene Persönlichkeiten. :(
 
Möglicherweise war er im direkten persönlichen Umgang nicht ganz einfach. Mein Post bezog sich aber ausschließlich auf seine Amtsführung und darauf, wie er die Bundesrepublik Deutschland repräsentiert hat.

Und da wird es wohl auch Dir schwerfallen, einen Bundespräsidenten zu nennen, der das besser gemacht hätte.

:tnx:

Weil Richard von Weizsäcker ein Mann von klaren- stets diplomatisch verpackten - Worten war, liegt die Vermutung nahe, daß es zumindest für diejenigen, an denen diese Worte gerichtet waren, nicht immer einfach war; allen voran der damaligen Kohl-Regierung, der er gegenüber trotz seiner (in der Amtzeit ruhenden) CDU-Mitgliedschaft stets den mahnenden Zeigefinger erhob. Wiw sehr Richard von Weizsäcker als Bundespräsident geschätzt wurde, zeigt auch die Tatsache, daß die Opposition auf die Nominierung eines Gegenkandidaten verzichtete.

Er war der größte Staatsmann der deutschen Geschichte.

R.I.P. :(
 
Möglicherweise war er im direkten persönlichen Umgang nicht ganz einfach. Mein Post bezog sich aber ausschließlich auf seine Amtsführung und darauf, wie er die Bundesrepublik Deutschland repräsentiert hat.

Und da wird es wohl auch Dir schwerfallen, einen Bundespräsidenten zu nennen, der das besser gemacht hätte.

Für mich ist er so etwas wie der "Prototyp" eines Bundespräsidenten.
Ruhig, eloquent, klug gewählte Worte.

Imho war auch seine Körperhaltung geradezu sinnbildlich für sein Politikverständnis und seine Amtsführung: in jeder Beziehung "aufrecht"!

Langsam aber unaufhaltsam stirbt diese Spezies an Politikern aus, die die Grauen des 2 Welt-Kriegs selbst erlebt und das Gedenken an die Geschehnisse quasi als Vermächtnis angesehen haben.
 
Im Nachruf der Süddeutschen Zeitung ist ein Auszug aus seiner Rede vom 8. Mai 1985 am 40. Jahrestag des Endes der 2. Weltkriegs zu lesen, der auch knapp 30 Jahre später nichts ans Aktualität verloren hat:

"Die Bitte an die jungen Menschen lautet:

Lassen Sie sich nicht hineintreiben in Feindschaft und Haß

gegen andere Menschen,

gegen Russen oder Amerikaner,

gegen Juden oder Türken,

gegen Alternative oder Konservative,

gegen Schwarz oder Weiß.

Lernen Sie, miteinander zu leben, nicht gegeneinander."
 
Auch dieser Teil ist im Moment wieder besonders aktuell:

Wenn wir uns erinnern, wie rassisch, religiös und politisch Verfolgte, die vom sicheren Tod bedroht waren, oft vor geschlossenen Grenzen anderer Staaten standen, werden wir vor denen, die heute wirklich verfolgt sind und bei uns Schutz suchen, die Tür nicht verschließen.

Die Rede ist wirklich beeindruckend, auch in ihrer fast unverminderten Relevanz.
 
Möglicherweise war er im direkten persönlichen Umgang nicht ganz einfach. Mein Post bezog sich aber ausschließlich auf seine Amtsführung und darauf, wie er die Bundesrepublik Deutschland repräsentiert hat.

Und da wird es wohl auch Dir schwerfallen, einen Bundespräsidenten zu nennen, der das besser gemacht hätte.

Da gibt es auch noch Walter Scheel und Theodor Heuss !
 
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