RB Leipzig

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Zitat von Fliegenfänger;2729829:
Sind aber 3 Firmen und nicht nur eine :O :p
Außerdem sponsorn die die Bayern doch, weil die so erfolgreich sind und was nettes tun wollen und nicht, um von den Bayern präsentiert zu werden auf der großen Bühne.

Stimmt, die Bayern sponsern ja den Basketball - so quasi, damit der arme Sport aus der Bedeutungslosigkeit gehoben wird, in den ihn Vereine wie Ulm und Quakenbrück gebracht haben :p
 
Und Mateschitz muss das Geld nicht irgendwie erarbeiten?
Der kann wohl Geld drucken?

Ne, aber wenn RBL von RB so unverhältnismäßig viel Geld kassiert, ist das "wie Geld drucken". Das Ungerechtigkeitsempfinden rührt einfach daher, dass sich nicht RBL das Geld erarbeitet hat, sondern es von außen kommt. Im Fußball - jedenfalls in Deutschland - ist das einfach nicht üblich. Deshalb sind auch die Stimmen so zahlreich, die das nicht gut finden.

Ich persönlich sehe - jedenfalls was die Masse an "Investoren-Clubs" (eigentlich muss man da ja differenzieren zwischen den einzelnen Modellen) angeht - ähnlich wie du: Wir müssen erst auf uns sehen, unseren Job machen. Uli Hoeneß hat vor wenigen Jahren auch noch in jedes Mikrofon geweint, dass man doch eigentlich nicht konkurrenzfähig ist gegen die Investoren aus England. Das hat sich allerdings als Trugschluss herausgestellt, weil Traditionsclubs in anderen Bereichen punkten können. Bis etwa RBL genug Geld von seinen Fans "abzapfen" kann wie wir das können, wird das nicht 5-7 Jahre dauern, sondern bestimmt 20.

Was den jeweiligen Einzelfall angeht, sehe ich das hingegen wie Kurt. Ich finde die Clubs auch nicht gut, keinen davon. Und wenn plötzlich in meinem Bremer Stadtteil ein neues 50.000-Zuschauer-Stadion aufgezogen werden würde und ein neureicher Club aus dem Boden gestampft werden würde... nee, wäre auch nicht meins. Das passt halt nicht zum Fußball. Fußball ist vor allem Emotion. Emotionen kommen auch von positiven/negativen Erinnerungen. Lieber spiele ich gegen den HSV als gegen FC Astra Hamburg.
Noch Fragen, oder googelst du ab jetzt selbst? ;)

Wieviel zahlt dir dieses "Google" eigentlich, damit du ständig Werbung für die machst? ;)
 
Ich persönlich sehe - jedenfalls was die Masse an "Investoren-Clubs" (eigentlich muss man da ja differenzieren zwischen den einzelnen Modellen) angeht - ähnlich wie du: Wir müssen erst auf uns sehen, unseren Job machen. Uli Hoeneß hat vor wenigen Jahren auch noch in jedes Mikrofon geweint, dass man doch eigentlich nicht konkurrenzfähig ist gegen die Investoren aus England. Das hat sich allerdings als Trugschluss herausgestellt, weil Traditionsclubs in anderen Bereichen punkten können. Bis etwa RBL genug Geld von seinen Fans "abzapfen" kann wie wir das können, wird das nicht 5-7 Jahre dauern, sondern bestimmt 20.

Einmal das und außerdem müssen Vereine auch wachsen, um im Profisport Erfolge erzielen zu können, es müssen sich feste Strukturen bilden. Guck dir die Bayern an, guck dir den HSV an z.B.
Geld oder zumindest riesiges Potenzial haben beide, die einen nutzen es geschickt, die anderen nicht.
WOB und Hoppelheim ebenso. Haben viel Geld aber können es nicht sinnvoll nutzen weil sie keine Ahnung haben.

Das wird bei RBL auch passieren, wenn Rangnick nicht mehr da ist.
Was den jeweiligen Einzelfall angeht, sehe ich das hingegen wie Kurt. Ich finde die Clubs auch nicht gut, keinen davon. Und wenn plötzlich in meinem Bremer Stadtteil ein neues 50.000-Zuschauer-Stadion aufgezogen werden würde und ein neureicher Club aus dem Boden gestampft werden würde... nee, wäre auch nicht meins. Das passt halt nicht zum Fußball. Fußball ist vor allem Emotion. Emotionen kommen auch von positiven/negativen Erinnerungen. Lieber spiele ich gegen den HSV als gegen FC Astra Hamburg.

Und genau an diesem Punkt hat RB den besten Standort ausgesucht.
In LE sind genug Emotionen vorhanden und der Hunger nach hochklassigem Fußball auch.
Das Stadion wurde da zur WM 06 hingestellt, ohne das es ein Verein hat wirklich nutzen können.
Wenn man sich die Relegationsspiele, insbesondere das Rückspiel angesehen hat weiß man, das da nicht nur Eventgucker wie bei Hoppelheim sind.
Was die 2500 Leipziger da in Lotte abgeliefert haben an Support war erstklassig. Da sind andere Retortenclubs wie Hoppelheim oder WOB meilenweit entfernt.
Leipzig hat enorme Fankultur und Fanpotenzial, welches die vorhandenen Vereine nicht haben ausschöpfen können, aus diversen Gründen.
 
Das sich RB den Standort geschickt ausgesucht hat, ist mir schon klar. Das Unternehmen ist marketingtechnisch sowieso der Held unter den Helden.

Das ändert aber nichts daran, dass - selbst wenn RBL irgendwann erstklassig ist - keiner der anderen 17 Bundesligisten irgendeine Verbindung zu denen hat. Da habe ich ein Spiel gegen Köln lieber, bei dem ich weiß: Das sind mehr als drei Punkte, die wir hier gewinnen können; das ist ein Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;)-Verein, den müssen wir weghauen...
 
Dass man zuerst auf sich sehen muss, steht ja in keinem Widerspruch zu meinen Aussagen. Natürlich muss man vorrangig selber gute Arbeit leisten, aber man kann gleichzeitig Retortenklubs kritisieren, die sich nichts selber erarbeiten müssen. Dass sie (noch) nicht allzu viel Erfolg haben, tut mMn auch nichts zur Sache. Es ist höchstens eine erfreuliche Randnotiz. Irgendwann wird schon die erste deutsche Meisterschaft für Hoffe / Red Bull abfallen (VW hat ja schon eine).

Es gibt nur eine einzige positive Sache an RBL: Dass der Osten bald erstklassig vertreten ist. Das ist schön für die Region und wird ihr sicherlich gut tun.
 

Das ist alles andere als Blödsinn. Dass da immer noch soviel Wessi-Ossi-Geblubber ist, ist doch tendenziell ziemlich traurig. Ich habe auch nicht gesagt, dass Hertha ein Ossi-Verein ist. Sowas wie Ossi-Vereine gibt's schließlich nicht. Das sind alles Wirtschaftsunternehmen. Kapitalismus pur.

Hertha ist aber ein ostdeutscher Verein. Kann man bei Google Maps sehen, dass die östlicher liegen als z.B. Magdeburg. :D
 
Das ist alles andere als Blödsinn. Dass da immer noch soviel Wessi-Ossi-Geblubber ist, ist doch tendenziell ziemlich traurig. Ich habe auch nicht gesagt, dass Hertha ein Ossi-Verein ist. Sowas wie Ossi-Vereine gibt's schließlich nicht. Das sind alles Wirtschaftsunternehmen. Kapitalismus pur.

Hertha ist aber ein ostdeutscher Verein. Kann man bei Google Maps sehen, dass die östlicher liegen als z.B. Magdeburg. :D

Das hat aber überhaupt nichts mit Ossi und Wessi Geblubber zu tun, sondern schlicht mit Geschichte. Oder ist Hertha etwa nicht in der Bundesliga an den Start gegangen?
 
Zitat von Werder-Bär;2730101:
Zum Glück kann man sich dank RB jetzt bald 3. Liga-Fußball zu fanfreundlichen Preisen in Leipzig angucken. Oder auch nicht...

http://www.rb-fans.de/artikel/20130606-special-dk-preise.html

mmh so ein bisschen verlogen ist das aber schon oder. Auf der einen Seiten RBL vorwerfen das sie am Tropf von Red Bull hängen und ihnen auf der anderen Seite die Preisgestaltung vorwerfen weil sie doch das Geld von Red Bull hätten:ugly:
 
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