RB Leipzig

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas HB2108
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Ich jedenfalls hoffe das dieser Hass der auch durch die Medien unterschwellig geschürt wird endlich aufhört.

Wo wird der denn durch die Medien geschürt? Die Medien berichten doch größtenteils ziemlich wohlwollend über RBL, stellen ihn als ganz normalen Verein da und fahren auf der Opferrollenschiene mit.

Bei diesem Artikel zum Karlsruhe Spiel kommen einem ja fast die Tränen, die armen Redbuller... :( Man könnte meinen den Artikel hat ein Redbuller selbst verfasst.

Das ist ja ganz klar Rangnicktypische Methode, aus solch harmlosen Vorfällen, riesige Opferstories zu machen. Der Widerstand und Hass gegen RBL muss noch viel größer werden. Dass Hass nicht in körperliche Gewalt enden muss, sollte jedem mit ein wenig Hirn klar sein.
 
Ist eben einfach. Ich hasse die Bayern und alles was dazu gehört, aber gehe ich aktiv gegen Bayern München, deren Fans, etc. vor? Mal von spöttischen Fangesängen, Lästereien, etc. abgesehen, nicht wirklich. Das ist normal im Fußball und sollte auch so sein. Gleiches gilt für den HSV. Ich verstehe bis heute nicht, wie der HSV so weit gehen kann, dass sich Leute gegenseitig die Köpfe einschlagen. Das kann man dann auch auf alles in der Welt übertragen. Man sollte sich immer fragen, ob es Sinn macht, seinen Hass in übertriebene Aktionen umzusetzen sollte. Es gibt nur wenige Szenarien, wo sowas Sinn macht, z.B. ein unterdrücktes Volk, das sich gegen das Regime auflehnt. Im Fußball dann doch eher weniger.
 
Nicht falsch verstehen, ich spiele selber seit über 30 Jahren und klar nimmt der Fussball eine Rolle in meinem Leben ein aber soweit zu gehen, dass da Liebe und vor allem Hass eine Rolle spielt kann und will ich nicht.
 
Ist ja auch nicht bei jedem gleich. Es gibt genug Fans, die Werder so sehr lieben wie Freunde oder Familie. Für die ist ein sportlicher Niedergang gleichbedeutend mit einer schweren Krankheit.
 
Liebe und Hass sind halt so starke Worte. Ich finde Abneigung besser. RB verkörpert als Betriebssportgruppe alles, was mir am Profisport unsympathisch ist und als Brausefabrik ebenfalls vieles, was mich nervt. Dass ich in meinem Leben bessere Dinge zu tun habe als GEGEN RB Leipzig zu sein, versteht sich von selbst.

Ist halt eher ne grundsätzliche Einstellung zu einer zeitgenössischen Erscheinung. Genau wie mich die Kommerzialisierung der Musik nervt mit Castingshows und Dudelfunk, wie mich Spam-Emails und Internet-Abzocke nerven, so nervt mich auch RB Leipzig. Abneigung ist vielleicht ein passenderes Wort als Hass.
 
Zitat von Bremervörde;3099836:
Oha jetzt wirds philosophisch. Ich würde dann in den Raum werfen, dass ich nur etwas hassen kann, was ich eigentlich auch mag. Wenn ich zum Beispiel sag "Ich hasse Kohlrabi", ist das was anderes als wenn ich sagt "Ich hasse meine Eltern". Kohlrabi kann ich aus dem Weg gehen und der Hass wird nicht aktiv sein, sondern eher eine Gleichgültigkeit hervorrufen. Wenn ich aber etwas hasse, mit dem ich täglich leben MUSS, dann stellt sich die Frage, ob ich den Hass auslebe, mich versuche mit ihm zu arrangieren oder aber meine Meinung sogar ändere.

Wer Vereinsfußball liebt, wird RB sicherlich hassen. Wir alle schauen Bundesliga und können diesem Spam-Verein also nie ganz aus dem Wege gehen. Mein Weg damit umzugehen ist aktive Verachtung von RB. Ich wünsche diesem Verein alles schlechte, kann seine Fans nicht ernst nehmen und hoffe, dass der perfide Plan von Herrn Matteschitz nicht aufgeht.

Sehr freue ich mich übrigens, dass mit Kaiserslautern, Darmstadt und Karlsruhe 3 echte Traditionsvereine mit tollen Fans um den Aufstieg spielen!


Das sind drei Traditionsvereine mit Scheissfans.

RB-Leipzig dagegen ist mir egal. Lieber Retorte als Traditionsekel.

Ich will neue Vereine in der 1. Liga, lieber Ingolstadt ohne Fans als

Lautern mit vielen blöden Fans.
 
Ich glaube, das ganze Traditionstralala ist im Grunde jedem Fan schnurzpiepegal. Man kann die Hoffenheimer in der Hinsicht ja auch nur belächeln, aber deswegen werden sie nicht angefeindet. Angefeindet werden diese Vereine wegen des Geldgebers im Hintergrund. Diese Vereine haben sich kein Stück selbst erarbeitet und langfristig werden sich diese Konstrukte durchsetzen und die eigenen geliebten Vereine ersetzen, was für viele den Fußball entgültig zum reinen Kommerzprodukt machen würde, ganz zu schweigen davon, dass man seinen geliebten Verein irgendwo in der zweiten oder dritten Liga wiederfinden würde.
Das ist auch der Unterschied zu den Bayern. Die Bayern findet man scheiße, kann es aber akzeptieren, da sie sich das ganze Geld erarbeitet haben durch Titel und gutes Management. Insofern spielt bei den Bayern immer noch eine Portion Respekt mit.
 
Ich glaube, das ganze Traditionstralala ist im Grunde jedem Fan schnurzpiepegal. Man kann die Hoffenheimer in der Hinsicht ja auch nur belächeln, aber deswegen werden sie nicht angefeindet. Angefeindet werden diese Vereine wegen des Geldgebers im Hintergrund. Diese Vereine haben sich kein Stück selbst erarbeitet und langfristig werden sich diese Konstrukte durchsetzen und die eigenen geliebten Vereine ersetzen, was für viele den Fußball entgültig zum reinen Kommerzprodukt machen würde, ganz zu schweigen davon, dass man seinen geliebten Verein irgendwo in der zweiten oder dritten Liga wiederfinden würde.
Das ist auch der Unterschied zu den Bayern. Die Bayern findet man scheiße, kann es aber akzeptieren, da sie sich das ganze Geld erarbeitet haben durch Titel und gutes Management. Insofern spielt bei den Bayern immer noch eine Portion Respekt mit.

:tnx: Das trifft den Nagel auf den Kopf.
 
Wo wird der denn durch die Medien geschürt? Die Medien berichten doch größtenteils ziemlich wohlwollend über RBL, stellen ihn als ganz normalen Verein da und fahren auf der Opferrollenschiene mit.

Bei diesem Artikel zum Karlsruhe Spiel kommen einem ja fast die Tränen, die armen Redbuller... :( Man könnte meinen den Artikel hat ein Redbuller selbst verfasst.

Das ist ja ganz klar Rangnicktypische Methode, aus solch harmlosen Vorfällen, riesige Opferstories zu machen. Der Widerstand und Hass gegen RBL muss noch viel größer werden. Dass Hass nicht in körperliche Gewalt enden muss, sollte jedem mit ein wenig Hirn klar sein.

Das schlimme ist, dass die Autoren nicht darauf hinweisen, dass Rangnick ganz offensicht vor laufenden Kameras gelogen hat. Er tut ja gerade so als sei ein Mob in das Hotel gestürmt und hätte versucht die Spieler zu lynchen, was nur deswegen nicht geglückt sei, weil die Spieler auf ihren Zimmern waren. Die Polizei sagt, dass die 20 Leute das Hotel nie betreten haben.

Ich glaube, das ganze Traditionstralala ist im Grunde jedem Fan schnurzpiepegal. (...)

Nein, ist es nicht. Mir ist das beispielsweise wichtig. Man hat an den Geschehnissen in Salzburg gesehen wie wichtig das ist und man sieht es in den unteren Spielklassen, da Traditionsvereine ihren harten Kern haben, der durchaus beindruckende Zuschauerkulissen zustande bringt.

Zudem lebt der Fussball von der Tradition. Ich hatte ja im Zuge der Fernsegelddiskussion diesen Post geschrieben. Was meinst du wie sich die Sendeanstalten, die Werbekunden und die Sponsoren freuen, wenn mehrheitlich solche Klubs in der Bundesliga spielen? Nullerquoten führen am Ende zu deutlichen Mindereinnahmen auf allen Ebenen. Das mögen der Rattenbrauseproduzent oder Didi Hopp in ihren Clubs finanziell ausgleichen können, aber am Ende wird der Fussball daran zerbröseln.
 
Back
Top