RB Leipzig

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas HB2108
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Dann lass uns doch bitte an deiner qualifizierten differenzierten Betrachtung dieser beiden Clubs teilhaben.
Was unterscheidet sie? Wo gibt es Gemeinsamkeiten?
Sich vorab dezent für die fachmännische Expertise bedankend, sowie die Erleuchtung die du uns Unqualifizierten angedeihen lässt... =)
Ich weiß auch nicht, was Peggy gemeint hat, aber es gibt Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Hoffenheim und RB Leipzig.

Gemeinsam ist beiden, dass sie ohne den Sugardaddy im Hintergrund nicht im Profifußball vertreten wären.

Unterschiede: Hoffenheim ist ein alter Dorfverein (deshalb haben die irgendwann das 1899 vorangestellt, um einen auf Tradition zu machen), während RB eine komplette Neugründung ist. Hoffenheim ist aus der Kreisklasse nach und nach in die Bundesliga aufgestiegen (natürlich war das nur mit Hopps Geld möglich), während RB als Neugründung, die eigentlich in der Kreisklasse hätte starten müssen, einem anderen Verein (Makranstadt oder so ähnlich) quasi die Spielberechtigung für die Oberliga abgekauft hat und somit schon wesentlich höher einsteigen konnte.

Dieser Start war schon ein absoluter Skandal, der jeglichen Fairnessgedanken mit Füßen getreten hat.
 
Ich weiß auch nicht, was Peggy gemeint hat, aber es gibt Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Hoffenheim und RB Leipzig.

Gemeinsam ist beiden, dass sie ohne den Sugardaddy im Hintergrund nicht im Profifußball vertreten wären.

Unterschiede: Hoffenheim ist ein alter Dorfverein (deshalb haben die irgendwann das 1899 vorangestellt, um einen auf Tradition zu machen), während RB eine komplette Neugründung ist. Hoffenheim ist aus der Kreisklasse nach und nach in die Bundesliga aufgestiegen (natürlich war das nur mit Hopps Geld möglich), während RB als Neugründung, die eigentlich in der Kreisklasse hätte starten müssen, einem anderen Verein (Makranstadt oder so ähnlich) quasi die Spielberechtigung für die Oberliga abgekauft hat und somit schon wesentlich höher einsteigen konnte.

Dieser Start war schon ein absoluter Skandal, der jeglichen Fairnessgedanken mit Füßen getreten hat.

Du musst nicht immer alles so wörtlich nehmen... ;) Ich kenne sehr wohl die Geschichten beider Vereine...

Das war eher als ironischer Seitenhieb auf Peggy gedacht... Denn wenn man es vor allem unter dem finanziellen Aspekt betrachtet, dann gibt es schon sehr viel Gemeinsamkeiten. Jedenfalls fiele mir nichts ein, was einen Vergleich zwischen beiden Clubs verbietet, bzw. weshalb man gemeinsame Parallelen nicht erwähnen sollte...
 
dir ist der verein ziemlich egal aber du liest diesen thread seit anbeginn mit und postest auch fleißig. soso.
"echte fans", "unechte fans", keine ahnung was das sein soll und wie mans definiert. mir auch egal. mir gehts um den konzern, der dahinter steht, mir gehts um leute wie mateschitz, zu dem ich eine tiefe und aufrichtige abneigung empfinde, es geht um die historie beim eintreten von red bull in die fußballlandschaft, den schon erwähnten vorfällen von 2005, das umgehen von regeln durch hintertürchen, das loslösen vom normalen geschäft (was übrigens nichts mit einer abkehr von tradition oder aufbrechen bestehender strukturen zu tun hat). red bull ist nicht der unterstützer, sondern der gründer des vereins. alles was hinter diesem verein steht, ist eine reine marketingmaschine ohne bindung zum fußball oder interesse am sport. man will noch nen bisschen mehr skrupel- und seelenlosigkeit im profifußball? na bitte, dann ist das das passende produkt.

Richtig, zu RBL habe ich keine Bindung, halte die Thematik aber für recht interessant.

Amüsant finde ich immer wieder, daß einige es immer wieder für notwendig halten, Links zu den Methoden und Hintergründen zu Red Bull zu posten. Ist es denn so ungewöhnlich, daß man diese Vorgänge als Fußballinteressierter eher neutral sieht, obwohl man sich intensiv damit beschäftigt hat?

Das man als "Die-Hard-Fan", der für den Fußball lebt, Vereinsmitglied ist oder sich anderweitig in diesem Bereich engagiert, natürlich eine andere Sicht der Dinge haben kann, ist mir durchaus bewußt. Nur ist es halt nicht meine Welt und von daher sehe ich in Vereinen wie Wolfsburg, Hoffenheim, Leverkusen oder auch RBL eine Bereicherung der deutschen Fußballlandschaft und keine skrupel- oder seelenlosen Marketingmaschinen (bevor hier wieder irgendwelche "Klugscheißer" ankommen: Ja, es weiß, daß die Entstehung bei RBL etwas anders gelagert ist als bei den anderen).

Das es in Leipzig durchaus keine langfristige Angelegenheit sein könnte, liegt natürlich auch auf der Hand. Beispiele, was aus Vereinen wird, die vom Mutterkonzern abgestoßen werden (Bayer Uerdingen) oder der Sponsor sich zurückzieht (TuS Walle) gab es bereits. Für die Region und die gerade entstehende Fanbasis wäre es eine Katastrophe, für RB eine kleine Randnotiz.

RBL wird sich in der BL etablieren, einige bescheidene Erfolge feiern können und in vielleicht nicht allzu ferner ZUkunft wieder von der BIldfläche verschwinden ...
 
Richtig, zu RBL habe ich keine Bindung, halte die Thematik aber für recht interessant.

Amüsant finde ich immer wieder, daß einige es immer wieder für notwendig halten, Links zu den Methoden und Hintergründen zu Red Bull zu posten. Ist es denn so ungewöhnlich, daß man diese Vorgänge als Fußballinteressierter eher neutral sieht, obwohl man sich intensiv damit beschäftigt hat?

Das man als "Die-Hard-Fan", der für den Fußball lebt, Vereinsmitglied ist oder sich anderweitig in diesem Bereich engagiert, natürlich eine andere Sicht der Dinge haben kann, ist mir durchaus bewußt. Nur ist es halt nicht meine Welt und von daher sehe ich in Vereinen wie Wolfsburg, Hoffenheim, Leverkusen oder auch RBL eine Bereicherung der deutschen Fußballlandschaft und keine skrupel- oder seelenlosen Marketingmaschinen (bevor hier wieder irgendwelche "Klugscheißer" ankommen: Ja, es weiß, daß die Entstehung bei RBL etwas anders gelagert ist als bei den anderen).

Das es in Leipzig durchaus keine langfristige Angelegenheit sein könnte, liegt natürlich auch auf der Hand. Beispiele, was aus Vereinen wird, die vom Mutterkonzern abgestoßen werden (Bayer Uerdingen) oder der Sponsor sich zurückzieht (TuS Walle) gab es bereits. Für die Region und die gerade entstehende Fanbasis wäre es eine Katastrophe, für RB eine kleine Randnotiz.

RBL wird sich in der BL etablieren, einige bescheidene Erfolge feiern können und in vielleicht nicht allzu ferner ZUkunft wieder von der BIldfläche verschwinden ...

Ich glaube, da kennt man den Mateschitz schlecht. Wenn er sich mal was in den Kopf gesetzt hat, geht er den Weg konsequent weiter. Warum soll er das Projekt Leipzig wieder fallen lassen, wenn er in Salzburg schon so viele Jahre herumfuhrwerkt....die Deutsche Bundesliga bringt doch weit mehr Publicity.
 
Ich glaube, da kennt man den Mateschitz schlecht. Wenn er sich mal was in den Kopf gesetzt hat, geht er den Weg konsequent weiter. Warum soll er das Projekt Leipzig wieder fallen lassen, wenn er in Salzburg schon so viele Jahre herumfuhrwerkt....die Deutsche Bundesliga bringt doch weit mehr Publicity.
Ich glaube auch nicht, dass Mateschitz das Projekt fallen lässt. Allerdings ist der Mann 70 Jahre alt und lebt nicht ewig. Wenn er da nicht entsprechende testamentarische Vorkehrungen trifft, die absolut wasserdicht und nicht zu umgehen sind, kann das Ganze nach seinem Ableben schnell ein Ende haben.
 
Wenn das jetzt passieren würde vielleicht schon, wenn RB in 5 Jahren die Lust verliert, glaube ich das der Verein weiter besteht.

Die Wahrscheinlichkeit, daß der Brausehersteller sein Interesse verliert, halte ich für äußert gering, denn im Gegensatz zu den Spielzeugen der Sugar Daddys, ist das Leipziger Fußballprojekt Teil eines globalen Marktetingstrategie. Hierbei steht (genauso wie bei den anderen Sportarten, in denen sich der Brausehersteller engagiert) das Marketing ganz klar im Vordergrund, so daß der Fußall nur ein Mittel zum Zweck ist, denn aufgrund der hohen Popularität des Fussballsports ist eine breite Streuung des Firmennamens gewährleistet.
 
Wenn ich mich recht erinnere, hat RB schon angedroht, das Projekt fallenzulassen, wenn man ihnen weiter Steine in den Weg liegt bei der Lizenzvergabe etc.
Oder hab ich da was falsch in Erinnerung?
 
Die Wahrscheinlichkeit, daß der Brausehersteller sein Interesse verliert, halte ich für äußert gering, denn im Gegensatz zu den Spielzeugen der Sugar Daddys, ist das Leipziger Fußballprojekt Teil eines globalen Marktetingstrategie. Hierbei steht (genauso wie bei den anderen Sportarten, in denen sich der Brausehersteller engagiert) das Marketing ganz klar im Vordergrund, so daß der Fußall nur ein Mittel zum Zweck ist, denn aufgrund der hohen Popularität des Fussballsports ist eine breite Streuung des Firmennamens gewährleistet.
Schon richtig. RB wird sich kaum insgesamt aus dem Fußball zurückziehen. In Deutschland ist das Engagement für Leipzig allerdings marketingtechnisch nicht ganz unproblematisch, da der Markenname bei sehr vielen inzwischen negativ konnotiert ist.

Von daher könnte RB durchaus mal in Erwägung ziehen, sich aus dem deutschen Fußballmarkt zu verabschieden, wo dem Unternehmen jede Menge Ablehnung bis hin zum blanken Hass entgegenschlägt.
 
Schon richtig. RB wird sich kaum insgesamt aus dem Fußball zurückziehen. In Deutschland ist das Engagement für Leipzig allerdings marketingtechnisch nicht ganz unproblematisch, da der Markenname bei sehr vielen inzwischen negativ konnotiert ist.

Von daher könnte RB durchaus mal in Erwägung ziehen, sich aus dem deutschen Fußballmarkt zu verabschieden, wo dem Unternehmen jede Menge Ablehnung bis hin zum blanken Hass entgegenschlägt.

Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dafür ist der deutsche Markt zu wichtig und der Fußball hierzulande (der DFB ist ja der größte Sporteinzelverband der Welt) viel zu populär - und das dürfte bedeutender sein als die Aversionen einer größerer Gruppe von Fußballfans (wobei es interessant zu wissen wäre, wie hoch der Anteil derer ist, die die Produkte aus dem Hause RB konumieren).
 
Ich glaube auch nicht, dass Mateschitz das Projekt fallen lässt. Allerdings ist der Mann 70 Jahre alt und lebt nicht ewig. Wenn er da nicht entsprechende testamentarische Vorkehrungen trifft, die absolut wasserdicht und nicht zu umgehen sind, kann das Ganze nach seinem Ableben schnell ein Ende haben.

Was ich weiß, wird sein Sohn übernehmen bzw. wurden diesbezüglich bereits Maßnahmen getroffen.
 
Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dafür ist der deutsche Markt zu wichtig und der Fußball hierzulande (der DFB ist ja der größte Sporteinzelverband der Welt) viel zu populär - und das dürfte bedeutender sein als die Aversionen einer größerer Gruppe von Fußballfans (wobei es interessant zu wissen wäre, wie hoch der Anteil derer ist, die die Produkte aus dem Hause RB konumieren).
Ich glaube, dass es Mateschitz nicht primär um den Dosenverkauf geht. Der könnte in Deutschland sogar eben durch RB Leipzig zurückgehen. Immerhin gibt es starke Überschneidungen zwischen der Hauptzielgruppe für diesen Energydrink und Hardcore-Fußballfans.

Mateschitz will vor allem ein weltweites Sportimperium aufbauen. Er beschränkt sich ja nicht nur auf Fußball, sondern ist auch im Eishockey und der Formel 1 (mit gleich zwei Renställen) aktiv. Dazu kommen noch eigens kreierte Wettbewerbe wie z.B das Red Bull Air Race.

Hierzu ein interessanter Artikel im Manager Magazin (sehr lang, aber auch sehr informativ): http://www.manager-magazin.de/magaz...den-sport-weltweit-dominieren-a-996041-6.html

Fakt ist jedenfalls, dass Mateschitz das Projekt RB Leipzig mit einem Federstrich beenden könnte, wenn er mal wieder einen seiner cholerischen Anfälle bekommt. Ich wage allerdings nicht zu hoffen, dass es so kommt.
 
Ich finde, wir könnten nen Bundesligisten ganz gut vertragen, damit es nicht so weit zu Werders Auswärtsspielen ist. :D Ansonsten hab ich daran aber auch kein immenses Interesse.

Oder Werder steigt einfach ab. :D ;)

Wenn weitere Vereine wie RBL in die Bundesliga stoßen, wird es irgendwann eh immer schwieriger werden, sich oben zu halten.

Die Ligazugehörigkeit ist mMn aber sowieso zweitranging, wichtiger ist, dass Fankultur besteht und bestehen bleibt. Wenn die Traditionsvereine abrutschen, müssen die Fans das eben hinnehmen und die Stadien in unteren Ligen füllen. Das ist viel sinnvoller als nach Investoren zu rufen, und den Verkauf der Seele und Kultur des Vereins zu fordern. Solange die Stadien voll und die Stimmung hitzig ist, hat man Spaß, egal in welcher Liga.
 
Ich finde das nicht zweitrangig, da ich mir nun wirklich lieber Erstligafußball anschaue als Zweitligafußball. Ohne Scheiß, auf Dauer würde bei mir wohl das Interesse stetig sinken, weil ich den Fußball in den unteren Ligen echt nicht gerne anschaue. Unseren derzeitigen aber auch nicht. ;)
 
Die offiziellen Fanclubs von RB Leipzig tagten in dieser Woche erneut. Sie beklagen, dass beim Catering in der Red Bull Arena „zu viele Getränke den Zusatz Red Bull“ haben.

http://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=Gute-Stimmung-amp-zu-viel-Red-Bull-in-der-Red-Bull-Arena&folder=sites&site=news_detail&news_id=8194&gal_id=363&bild_nr=1#kom13586

:ugly:

ganz interessant aber auch, dass mittlerweile auch bei denen lautstarke diskriminierende gesänge zu hören sind. so kann man das "familienfreundlich" dann auch bald wieder streichen.
 
http://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=Gute-Stimmung-amp-zu-viel-Red-Bull-in-der-Red-Bull-Arena&folder=sites&site=news_detail&news_id=8194&gal_id=363&bild_nr=1#kom13586

:ugly:

ganz interessant aber auch, dass mittlerweile auch bei denen lautstarke diskriminierende gesänge zu hören sind. so kann man das "familienfreundlich" dann auch bald wieder streichen.
Alleine der zitierte Satz hat zu viele Red Bull. :D
 
http://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=Gute-Stimmung-amp-zu-viel-Red-Bull-in-der-Red-Bull-Arena&folder=sites&site=news_detail&news_id=8194&gal_id=363&bild_nr=1#kom13586

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ganz interessant aber auch, dass mittlerweile auch bei denen lautstarke diskriminierende gesänge zu hören sind. so kann man das "familienfreundlich" dann auch bald wieder streichen.

och ja man kann auch einfach mal unterschlagen das von Vereinsseite da sofort vorgegangen wurde. Und auch andere Aktionen wurde geahndet mit Hausverbot und dem prüfen eines bundesweiten Stadionverbotes. Also nichts von wegen das familienfreundlich kann man bald streichen. Aber informieren ist ja hier ey nicht so an der Tagesordnung. :ugly:
 
das ändert aber nichts daran, dass eine große anzahl an leuten diese gesänge gesungen haben, was eben zeigt, dass auch rb diese art von fans anzieht, die keine familienfreundliche atmosphäre im sinn haben.

es nervt übrigens auch sehr, wenn einem hier ohne anhaltspunkte unterstellt wird, man würde sachen bewusst unterschlagen.
 
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