RB Leipzig

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Das mit den Miese machen dürfte wohl schwer fallen, mit einem solch finanziell potenten Besitzer im Nacken...
Da muss man sich schon gewaltig strecken, um all die "Sponsorengelder" auch wirklich ausgeben zu können.

Ohne RB als Besitzer, nur mit einem normalen für diese Ligaverhältnisse angepassten Sponsor dürfte RBL noch lange nicht so weit gekommen sein. Entweder hätten sie kleinere Brötchen backen müssen oder wären inzwischen Pleite.
 

Lustiges Kerlchen bist du ja....

Okay, dann werde auch ich dir noch einmal unterbreiten, dass deine Erkenntnis des zustande Kommens von RBL nichts grundsätzliche Neues offenbarte.
Wenn dueinen Post etwas genauer durchgelesen hättest, dann hättest du durchaus erkennen können, dass mir die Entstehung des Projekts RBL durchaus nicht fremd ist. Schon allein die Bezeichnung Besitzer hätte druchaus für genügend Klarheit sorgen können. Denn de facto ist RB Besitzer des Vereins, da alle Führungsgremien mit Leuten aus der RB Riege besetzt sind. Mir ging es eher um einen Vergleich zu einem normalen Fußballverein, der nicht von einem Konzern gegründet wurde.
Auch wenn dieser Verein von einem Konzern gegründet wurde, versucht er sich doch in einer Liga zu etablieren, in der bisher größtenteils "natürlich" gewachsene Vereine spielen. Deswegen stelle ich einen Vergleich an. Hoffe das ist nicht zu abstrakt und du kannst mir folgen...
Weiterhin bedeutet es nicht unbedingt, dass ein von einem Konzern gegründeter und finanzierter Verein über jeden Zweifel erhaben ist , da er nicht mit "normalen" Vereinen vergleichbar ist.
Wenn wir deinen Schlussfolgerungen zur Gründung und Finanzierung von "Vereinen" folgen, so interpretiere ich sie, dann dürfte sich ein jeder Konzern, der das nötige Kleingeld und Sendungsbewusstsein hat, einen "Verein" gründen, diesen finanzieren und in die höchste Spielklasse pushen.
Leider gibt es dort eine Menge Vereine, die sich ihre Berechtigung zur Teilnahme an diesem Spielbetrieb hart und langwierig erarbeitet haben, denen jedoch keine solche Geldquelle im Rücken sitzt. Diesen Unterschied wollte ich betonen.
Das kann man schlecht mit einem "Verein" vergleichen, der aus dem Boden gestanzt wurde, nur um ein Produkt zu bewerben. Da kommt einem der Spruch von den Äpflen und Birnen in den Sinn.

Trotzdem kann man, da es einen Schnittpunkt gibt, nämlich Spielberechtigung in Liga so und so, zumindest einen theoretischen Vergleich anstellen. Ein Stichwort wie Wettbewerbsverzerrung kommt einem da irgendwie in den Kopf. Wenn man Banken rettet und ihnen Geld zuschießt , da sie mehr ausgeben oder verlieren als sie verdienen, dann kann man das vielleicht unter Umständen nachvollziehen, wenn sie, wie die Politik betont, systemrelevant sind. Doch wüsste ich nicht wo WOn oder RBL systemrelevant wären. Sie halten sich nur da, wo sie im Moment sind, da ihr Geldgeber mehr Geld hereinsteckt als sie erwirtschaften.

Wenn du das, vor allem in Bezug auf andere Vereine, okay findest, dich mit einem Kräftemessen vor allem auf finanzieller Basis anfreunden kannst, dann ist das deine Ansicht, jedoch nicht die meine.
Falls dir sonst noch irgend etwas nicht passt, dann bringe einfach deine Argumente vor und spare dir diese überflüssigen Sticheleien. Auf den letzten Seiten konnte ich jedenfalls keine Argumente oder Standpunkte deinerseits sehen. Wenn dir meine Ansichten und Meinungen nicht passen, dann widerlege sie oder bringe deine vor.
Ich habe wie bereits an anderen Stellen erwähnt nichts gegen Wettbewerb, jedoch etwas gegen einen Wettbewerb, in dem primär die finanziellen Mittel über Erfolg oder Misserfolg bestimmen. Bei den die eigene Person betreffenden Regulierungen, hat man sich ja auch nicht so, so lange sie einem Vorteile bringen (Arbeitnehmerschutz, Verbraucherschutz, Mieterschutz, Kartellrecht, Marktregulierung,etc.). Weswegen sollte man da in der Wirtschaft beim Sport eine Ausnahme machen? Ist das pure Vorhandensein von Geld die Legitimation dafür, damit machen zu können was man will? Es geht hier darum, dass dieses Geld in bestehende Strukturen eingreift und diese nachhaltig verändert. Es sei dahingestellt, ob zum Guten oder zum Schlechten. Ich befürchte eher Letzteres...
Wenn sich allerdings Hedgefonds in den Lebensmittelmarkt einklinken und auf die Preise von Lebensmitteln spekulieren, dann ist das ja auch nicht unbedingt legitim, wenn auch nicht von rechtlicher, so doch zumindest von moralischer Seite. Das ist prinzipiell das Gleiche, sie haben das Geld und agieren damit wie sie wollen zum Schaden anderer.

So Schnauze voll... das Bett ruft...
 
Lustiges Kerlchen bist du ja....
[...]
Hoffe das ist nicht zu abstrakt und du kannst mir folgen...

Ohne persönlich zu werden kannst Du nicht, oder? ;)


Und nein, ich kann Dir durchaus folgen, auch wenn Deine romanartigen Ausführungen an meiner Frage komplett vorbeigehen. Vielleicht solltest Du mal zur Abwechslung richtig lesen, dann hättest Du Dir diese Mühe sparen können, Deine bereits 1000fach durchgekauten Ansichten nochmal langwierig zu erläutern.
 
Dieter Mateschitz Generaldirektor Haffenloher und seine Sicht der Dinge....

http://handelsblatt.com/fussball-2-...von-deutscher-meisterschaft-aus/10259098.html

Mateschitz will mit Leipzig die Meisterschaft
Mit der 2. Liga will sich Dietrich Mateschitz nicht lange aufhalten.
Für den österreichischen Getränke-Milliardär ist der deutsche Meistertitel für RB Leipzig nur eine Frage der Zeit. „Ein paar Jahre vergehen ja schnell, aber irgendwann wird es so sein”, sagte Mateschitz im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).....

Das nenne ich mal eine "fette Ansage", erinnert mich irgendwie an Heini und Kir Royal...

Für die jüngeren unter uns die damit nichts mehr anfangen können: http://youtube.com/watch?v=k25wI_TiYuU
 
Von Geld hat der schöne Didi doch aber gar nicht gesprochen. Es ist vielmehr die hervorragende Jugendarbeit und die bemerkenswerte Leipziger Luft, die die schier endlosen Leipziger Eigengewächse im Rekordtempo zu gestandenen Fußballern formt. Schließlich wird hier ja niemand mit Millionen zugekleistert und Mateschitz ist seit 60 Jahren Leipzig - Fan.

Hoffe darüberhinaus, dass der den ersten Leipziger Titel nicht mehr erlebt... Größenwahnsinnig und großkotzig hoch zehn, der feine Herr.
 
Von Geld hat der schöne Didi doch aber gar nicht gesprochen. Es ist vielmehr die hervorragende Jugendarbeit und die bemerkenswerte Leipziger Luft, die die schier endlosen Leipziger Eigengewächse im Rekordtempo zu gestandenen Fußballern formt. Schließlich wird hier ja niemand mit Millionen zugekleistert und Mateschitz ist seit 60 Jahren Leipzig - Fan.

Hoffe darüberhinaus, dass der den ersten Leipziger Titel nicht mehr erlebt... Größenwahnsinnig und großkotzig hoch zehn, der feine Herr.

Fette Zustimmung. Ganz besonders dein letzter Satz drückt exakt meinen ersten Gedanken aus, nachdem ich das Interview dieses unsympathischen Großkotzes gelesen habe :daumen:
 
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