Nein, um diesen Vergleich geht es in unserer beider Diskussion nie. Den Pyrovergleich hast Du mit jemand anderen geführt. Ich beziehe mich nachweislich dokumentiert und nachlesbar immer auf die chemische Verbreitung von Zigarettenqualm, Deine Antworten mir gegenüber ebenfalls. Das Threadthema ist auch allein Rauchverbot im Stadion! Es ist also ein künstlich konstruierter Vergleich von Dir bzw. Ablenkungsmanöver von den Fakten.
Das ist korrekt, andere Themen tun nichts zur Sache.
Diese Lebensbereiche und persönliche Angriffe haben mit dem Threadthema Rauchverbot im STADION nichts zu tun. Sie dienen als Ablenkungsmanöver, weil bislang kein einziges sachliches Argument für das anchronistische, priviligierte Rauchen inmitten von Tausenden in einem Sportstadion vorgetragen ist. Lediglich aber die Einforderung von Toleranz nichtrauchender Menschen, die in Wahrheit Zwang darstellt, das Passivrauchen in einer überdachten Sportarena hinnehmen zu müssen.
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Leider ignorierst Du zum wiederholten Male, dass es aufgrund der chemischen, sichtbaren wie unsichtbaren Verbreitung der toxischen Substanzen des Zigarettenqualms von Tausenden in einem Stadion gar nicht um die bewusste Belästigung geht. Die sollte schon aufgrund des gesunden Menschenverstands unterbleiben.
Es geht nicht um Rauchen in einer überdachten Sportarena, sondern um das Rauchen in einem Stadion, dass trotz des hohen Dachs als Ort unter freiem Himmel mit eindeutigem Luftabzug zu gelten hat. Die Darstellung als "überdacht" ergibt keinen Sinn, da das Rauchen in öffentlichen Gebäuden und an anderen Orten mit geschlossenem Dach ist ohnehin verboten.
Im Übrigen wird auch nicht Toleranz für das Rauchen eingefordert, es steht jedem frei, dem Rauchen so intolerant gegenüber zu stehen wie es ihm beliebt. Es geht darum, zu respektieren, dass das Rauchen in Fußballstadien erlaubt ist, dass es also jedem Raucher freisteht, in einem Fußballstadion zu rauchen. Das kann durch ein Verbot geändert werden und es steht jedem frei, sich zu einem solchen Anliegen zu positionieren.
Das Argument, das Raucher geltend machen können, ist ein Gewohnheitsrecht, also dass ihnen bisher erlaubt war, beim Fußball zum Bierchen auch eine Zigarette zu sich zu nehmen und dass sie nicht einsehen, warum sich dies ändern sollte. Es wäre darum an den militanten Nichtrauchern, dass sie belegten, inwiefern das Passivrauchen einmal alle zwei Wochen in einem Fußballstadion sie so sehr in ihrer Gesundheit beeinträchtige, dass sie allen Rauchern ein Rauchverbot aufherrschen wollen. Das wurde aber bisher nicht getan, sondern es gab nur allgemeine Aussagen zur Schädlicheit des Passivrauchens. Dass es dafür aber von entscheidender Bedeutung ist, in welchem Umfang und in welcher Dauer man Passivrauch ausgesetzt ist, wird aber gar nicht erwähnt. 2 oder maximal 3 Stunden alle zwei Wochen an einem Ort, an dem eindeutig frische Luft, Wind und Luftaustausch herrscht, kann keineswegs mit dem Rauch in Kneipen und an anderen, von vielen Menschen täglich und mehr oder weniger zwangsläufig frequentierten öffentlichen Orten verglichen werden.
Leider wird von militanten Nichtrauchern auf solche entscheidenden Fragen überhaupt nicht reflektiert, sondern es wird einfach pauschal von "toxischem" Rauch gesprochen, ganz so als würde jeder noch so flüchtige Passivraucher aktiv vergiftet, der sich, egal in welcher Menge und Dosierung, Rauch ausgesetzt sieht. Das ist aber erwiesenermaßen falsch und wird auch von keiner seriösen Studie behauptet.
Insofern ist hier derselbe gesundheitsterroristische Eifer zu beobachten, der selbst Raucherkneipen oder das Rauchen an allen offenen Orten verbieten lassen will, unabhängig davon, ob konkrete Schädigungen eintreten, nachweisbar sind und ob die Einschränkung der Freiheit der Raucher zum Rauchen dazu in einem angemessenen Verhältnis steht. Das mag an Orten, an denen sich viele Nichtraucher gezwungenermaßen auch länger aufhalten oder in Gaststätten und Lokalen, die von vielen Rauchern und Nichtrauchern frequentiert werden, zutreffen. Auf ein Fußballstadion, wo sich traditionell viele Raucher aufhalten und wo keiner zu einem längeren Aufenthalt in einem geschlossenen Raum genötigt wird, treffen diese Dinge nicht zu.
Es liegt daher der Verdacht nahe, dass im Namen einer Gesundheit, die sich ähnlich anderen religiösen Dogmen einer Letztbegründung durch nachweisbare Fakten entzieht, den Rauchern das Rauchen verleidet werden soll. Dafür bin ich nicht zu haben.