Rauchfreies Weserstadion?

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Werder strebt mittelfristig ein rauchfreies Weserstadion an. Was haltet ihr davon?

  • Ja, finde ich gut

    Votes: 24 48,0%
  • Ist mir egal

    Votes: 10 20,0%
  • Nein, ich bin dagegen

    Votes: 16 32,0%

  • Total voters
    50
Dafür muss der Raucher zunächst wissen, dass es den Nachbarn überhaupt stört. Es gibt tatsächlich nicht wenig Nichtraucher, die es einfach nicht stört.

Statt irgendwelche (vielleicht sogar überzogenen oder unnötigen) Verhaltensweisen an den Tag zu legen, kann man doch freundlich drüber sprechen.

Wenn mein Sitznachbar mich freundlich ansprach, dass ihn der Rauch stört, hatten wir es gut hinbekommen - miteinander und nicht gegeneinander…

Edit: es hat mich aber auch mal ne Frau grundlos angeranzt. Da war ich natürlich nicht an einer Lösungsfindung interessiert. Der habe ich gesagt, sie könne sich ja einen anderen Platz suchen.
Alles nachvollziehbar. Doch wenn ich mehrmals versuche, den Qualm mit den Händen "wegzuscheuchen" ohne das längere Zeit reagiert wird, habe ich das Gefühl, dem ist es egal, wenn seine Qualmerei stört. Sowas finde ich einfach unverschämt.
Aber ich will die Raucher nicht "über einen Kamm scheren". Ist sicher ein spezieller Egoist gewesen.
 
Alles nachvollziehbar. Doch wenn ich mehrmals versuche, den Qualm mit den Händen "wegzuscheuchen" ohne das längere Zeit reagiert wird, habe ich das Gefühl, dem ist es egal, wenn seine Qualmerei stört. Sowas finde ich einfach unverschämt.
Aber ich will die Raucher nicht "über einen Kamm scheren". Ist sicher ein spezieller Egoist gewesen.

Ich würde trotzdem direkt ansprechen. Gespräche helfen, dass solche Situationen unterbunden werden können. Ich habe mich auch nicht immer umgeschaut, ob irgendwer fuchtelt. Betrachte ich meinen Arbeitskollegen, kann der nicht mal sehen, was (ich meine) rechts von ihm passiert, weil er ein Problem mit den Augen hat.

Nutz doch einfach Dein Mundwerk, dann lösen sich solche Probleme meist von allein.
 
Habe ich ehrlich gesagt noch nie mitbekommen, dass ein alkoholisierter Raucher in der Ostkurve besonders amused war, wenn man ihn darauf angesprochen hat. Gibt’s bestimmt aber mir noch nicht begegnet. Und irgendwann hat man auch keine Lust mehr zu fragen Bzw. zu diskutieren. Auf Sitzplätzen empfinde ich es auch als weniger schlimm. Schon weil die Abstände da viel gesitteter sind. Aber wenn man auf einem Stehplatz 6-8 Zigaretten in zwei Stunden raucht, ist die Befindlichkeit der Umgebung mMn völlig egal.

Dann doch lieber 1-2 Raucher statt 1-2 Nicht-Raucherblocks. ;)
 
Bin wieder am Quarzen, wäre für ein Verbot. Denn der Raucher nimmt keine Rücksicht, das ist Wunschdenken. Gab mal Zeiten da wurde im Restaurant noch kräftig der blaue Dunst verbreitet, da hat auch keiner wirklich zum Nachbarn geschaut. Man wird sich daran gewöhnen als Raucher :) nicht zu rauchen
Stimmt, ist leider Wunschdenken!
War kürzlich mit meinen 9- und 11-jährigen Jungs im Stadion, haben hinterher gerochen als ob wir in einer Kneipe waren. Der 4 - jährige möchte auch bald mitkommen. Würde ein rauchfreies Stadion absolut begrüßen. Familienblock? Geht notfalls auch mal, möchten uns aber grundsätzlich lieber - mal abgesehen von der Rauch-Problematik - unters Volk mischen.
Rauchfrei in den Blöcken wäre meines Erachtens absolut zeitgemäß, denke die Raucher können eine gewisse Zeit überbrücken, wenn es gar nicht geht in der Halbzeitpause in einen bestimmten extra dafür eingerichteten Raucherbereich gehen.
 
Ich habe noch keinen Raucher erlebt, der Nichtrauchern zuliebe seine Zigarette ausgemacht oder gar komplett verzichtet hätte. Kenne eigentlich kaum tolerante Raucher (Nichtraucher müssen (in dieser Sache!) nicht tolerant sein, sie sind es nicht, die andere belästigen). Und ob das jetzt "Freiluft" ist oder nicht, ändert mMn auch wenig. Zigaretten-Rauch ist wirklich penetrant und auf etliche Meter Entfernung zu riechen. Freue mich über jedes Rauchverbot.
 
Dafür muss der Raucher zunächst wissen, dass es den Nachbarn überhaupt stört. Es gibt tatsächlich nicht wenig Nichtraucher, die es einfach nicht stört.
Ein Raucher sollte mMn fragen, ob es OK ist zu rauchen wenn er in der Nähe von Personen ist, bei denen er nicht weiß, ob es stört.

Statt irgendwelche (vielleicht sogar überzogenen oder unnötigen) Verhaltensweisen an den Tag zu legen, kann man doch freundlich drüber sprechen.

Wenn mein Sitznachbar mich freundlich ansprach, dass ihn der Rauch stört, hatten wir es gut hinbekommen - miteinander und nicht gegeneinander…

Edit: es hat mich aber auch mal ne Frau grundlos angeranzt. Da war ich natürlich nicht an einer Lösungsfindung interessiert. Der habe ich gesagt, sie könne sich ja einen anderen Platz suchen.
Das Gespräch sollte mMn im Normallfall vom Raucher ausgehen. Nur in Situationen wo er es kaum bemerkten kann (z.b. wenn der Rauch diverse Plätze weiter noch zieht.).

Ich als Nichtraucher bin aber auch gegen ein komplettes Verbot. Gerne einige Nichtraucherblöcke, ansonsten auf die Rücksicht der Raucher vertrauen. Die meisten haben diese. Gibt aber auch Ausnahmen:
Ich habe auf dem Sitzplatz im Weserstadion schon mehrfach Brandlöcher gehabt und teilweise wurde da mit Unverständnis reagiert, wenn ich das ansprach. Einmal hatte ich eine brennende Kippe in meinem nicht ganz verschlossenen Rucksack. Wollte natürlich keiner der beiden Raucher hinter mir gewesen sein.
 
Ich habe noch keinen Raucher erlebt, der Nichtrauchern zuliebe seine Zigarette ausgemacht oder gar komplett verzichtet hätte.
Das ist natürlich sehr bedauerlich für dich. Ich persönlich frage normalerweise, wenn ich mir in unmittelbarer Nähe zu mir nicht näher bekannten Personen eine anzünden will (auch draußen – es sei denn, es ist ein explizit angegebener Raucherbereich) … ich hab auch zwei Füße dran und kann woanders hingehen, wenn es stört. ;)

Was ich „auf den Tod“ nicht ertrage, sind diese beim Vorbeigehen künstlich hustenden Passanten, wenn ich eh schon extra am Rand „abgesondert“ und mit größtmöglicher Rücksichtnahme (muss den Leuten nicht meinen Qualm in den Weg blasen, halte die Fluppe auch immer weg, wenn Kinder vorbeigehen o.ä.) irgendwo draußen rauche. :facepalm:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Raucher sollte mMn fragen, ob es OK ist zu rauchen wenn er in der Nähe von Personen ist, bei denen er nicht weiß, ob es stört.


Das Gespräch sollte mMn im Normallfall vom Raucher ausgehen. Nur in Situationen wo er es kaum bemerkten kann (z.b. wenn der Rauch diverse Plätze weiter noch zieht.).

Ich als Nichtraucher bin aber auch gegen ein komplettes Verbot. Gerne einige Nichtraucherblöcke, ansonsten auf die Rücksicht der Raucher vertrauen. Die meisten haben diese. Gibt aber auch Ausnahmen:
Ich habe auf dem Sitzplatz im Weserstadion schon mehrfach Brandlöcher gehabt und teilweise wurde da mit Unverständnis reagiert, wenn ich das ansprach. Einmal hatte ich eine brennende Kippe in meinem nicht ganz verschlossenen Rucksack. Wollte natürlich keiner der beiden Raucher hinter mir gewesen sein.

Mich stört es unwahrscheinlich, wenn ich den Geruch von Kaffee riechen muss. Ich kann trotzdem nicht erwarten, dass andere von sich aus Rücksicht auf mich nehmen.

Bedenke, Raucherei gehörte über Jahrzehnte zum normalen Leben dazu. Komisch war, wer nicht geraucht hat. Es war gesellschaftlich total anerkannt.

Zigarettenqualm stört ja auch nicht automatisch jeden.

Derjenige, den es stört, macht es ja zum Problem. Ich teile daher Deine Ansicht nicht, dass das Gespräch vom Raucher ausgehen, sollte.

Das mit der Zigarette im Rucksack ist natürlich ein absolutes NoGo. Sowas fällt unter Sachbeschädigung und ist zum Glück nicht die Regel. Vielleicht vergleichbar mit der Autotür, mit der man beim Öffnen der Tür Nachbars Auto antischt. Da gibt es ja auch so Granaten, die es kategorisch abstreiten (sogar, wenn der Ehepartner noch im angetitschten Auto sitzt).

Es hat sich mal jemand in meine Zigarette gelehnt. Da haben wir auch drüber gesprochen. Dem war seine Jacke egal. Fand es zwar komisch, aber auch sowas soll es geben…
 
Was ich „auf den Tod“ nicht ertrage, sind diese beim Vorbeigehen künstlich hustenden Passanten, wenn ich eh schon extra am Rand „abgesondert“ und mit größtmöglicher Rücksichtnahme (muss den Leuten nicht meinen Qualm in den Weg blasen, halte die Fluppe auch immer weg, wenn Kinder vorbeigehen o.ä.) irgendwo draußen rauche.
Ja, das ist wirklich überzogen.
 
Sehr gut, und längst überfällig ! Bin gespannt wie so einige Dauerquarzer im Stadion darauf reagieren…?!?
 
Mich stört es unwahrscheinlich, wenn ich den Geruch von Kaffee riechen muss. Ich kann trotzdem nicht erwarten, dass andere von sich aus Rücksicht auf mich nehmen.

Bedenke, Raucherei gehörte über Jahrzehnte zum normalen Leben dazu. Komisch war, wer nicht geraucht hat. Es war gesellschaftlich total anerkannt.

Zigarettenqualm stört ja auch nicht automatisch jeden.

Derjenige, den es stört, macht es ja zum Problem. Ich teile daher Deine Ansicht nicht, dass das Gespräch vom Raucher ausgehen, sollte.

Das mit der Zigarette im Rucksack ist natürlich ein absolutes NoGo. Sowas fällt unter Sachbeschädigung und ist zum Glück nicht die Regel. Vielleicht vergleichbar mit der Autotür, mit der man beim Öffnen der Tür Nachbars Auto antischt. Da gibt es ja auch so Granaten, die es kategorisch abstreiten (sogar, wenn der Ehepartner noch im angetitschten Auto sitzt).

Es hat sich mal jemand in meine Zigarette gelehnt. Da haben wir auch drüber gesprochen. Dem war seine Jacke egal. Fand es zwar komisch, aber auch sowas soll es geben…
Hast du gerade einen Geruch mit dem Rauch von Zigaretten verglichen?
 
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