Rauchbombe im Block...

Klar, aber es besteht auch die Möglichkeit, dass irgendwann zu allen durchdringt, dass eine Legalisierung für alle einfacher und ungefährlicher wäre. Und durch Inaktivität würde diese Erkenntnis sicherlich nicht erreicht.

Ich habe ja auch nie von Inaktivität gesprochen. Lobbyarbeit MUSS immr geleistet werden. Und die hätte mMn eine bessere Chance, wenn man sich jetzt an die Gesetze halte würde.

ich finds ja immer wieder lächerlich, dass hier wirklich immer wieder geschrieben wird "pyro zünden ist 'ne strafttat und darf nicht gutgehießen werden, basta"

was der staat macht, ist also immer richtig? ich komm mir hier vor, als wär ich im dritten reich

Nein, was der Staat macht ist nicht immer richtig. Aber schon ein passender Vergleich, das Pyroverbot mit dem 3. Reich zu vergleichen. Die ARmen Zünder leiden fast sogar noch mehr als die Leute damals.

Fakt ist, dass es aktuell eine Straftat ist. Hinzu kommt, dass immer wieder gezeigt wird, wieso die Regelung sinnvoll ist, da es eben bisher viele wild machen und die Sachen teilweise sogar werfen oder zumindest fallen lassen.

Wenn man es ändern möchte, muss man eben Lobbyarbeit leisten.

mir fehlt einfach nur der durchblick der leute, die sagen, "DAS IST NE STRAFTAT, ALSO ISSES SCHEISSE"
mehr hab ich nicht gesagt.

Was ist den daran falsch?
Jeder weiss(bzw. sollte wissen) das es eine straftat ist und somit konsequenzen hat, auch für den Verein und den verein bewusst zu schädigen ist mMn scheisse und meine Meinung lasse ich mir hier nicht verbieten. Du kannst es gerne toll finden, das Werder Geldstrafen zahlen muss, das Leute, wie hier berichte Angst haben, das manche ihre Kinder wegen soetwas nicht mehr mit ins Stadion nehmen. Das kannst du gerne alles toll finden, ich sehe das dann aber anders. Zudem ist es eben nicht nur scheisse weilo es eine straftat ist, sondern, weil es so wie es aktuelle ausgeführt wird, unbeteiligten schadet und absolut gefährlich ist.
 
@ Eisbär: jetzt drehen wir uns wirklich im Kreis. Das hat KoH weiter oben erwähnt, nicht ganz unrecht (obwohl er es aus anderen Motiven gesagt hat).
Deine fundamentale Aussage ist doch "es ist verboten, ist es also inakzeptabel". Was ist das für eine unreflektierte Haltung.
Ich verdeutliche dir das gerne anhand zweier Beispiele aus der umgekehrten Richtung. Du beharrst darauf, dass der IST-Zustand auch uneingeschränkt eingehalten wird.

Wenn du in der U-Bahn sitzt und alte Leute kommen rein, dann würdest du ihnen deinen Platz nicht anbieten? Wohl kaum, natürlich bietest du ihnen dein Platz an, also du beharrst nicht auf dein Recht sitzen zu bleiben.

Wenn du an der Bushaltestelle stehst, wo das Rauchen erlaubt ist und eine Gruppe von Leuten, die du nicht kennst, steht auch da, da würdest du doch auch nicht direkt daneben rauchen, sondern bewegst dich abseits von der Gruppe hin und rauchst dort eine.

Mein Anliegen ist, man muss nicht unreflektiert an die Sache ran gehen, man kann doch in dem Augenblick sich überlegen, wie was vernünftig sein kann und sich nicht auf sein recht versteifen.
 
Was sind denn das für Vergleiche?

Sitz anbieten?

Neben Rauchende Leute stellen?

Das willst du nicht ernsthaft als Vergleich verwenden oder?
 
@ Eisbär: jetzt drehen wir uns wirklich im Kreis. Das hat KoH weiter oben erwähnt, nicht ganz unrecht (obwohl er es aus anderen Motiven gesagt hat).
Deine fundamentale Aussage ist doch "es ist verboten, ist es also inakzeptabel". Was ist das für eine unreflektierte Haltung.
Ich verdeutliche dir das gerne anhand zweier Beispiele aus der umgekehrten Richtung. Du beharrst darauf, dass der IST-Zustand auch uneingeschränkt eingehalten wird.

Wenn du in der U-Bahn sitzt und alte Leute kommen rein, dann würdest du ihnen deinen Platz nicht anbieten? Wohl kaum, natürlich bietest du ihnen dein Platz an, also du beharrst nicht auf dein Recht sitzen zu bleiben.

Wenn du an der Bushaltestelle stehst, wo das Rauchen erlaubt ist und eine Gruppe von Leuten, die du nicht kennst, steht auch da, da würdest du doch auch nicht direkt daneben rauchen, sondern bewegst dich abseits von der Gruppe hin und rauchst dort eine.

Mein Anliegen ist, man muss nicht unreflektiert an die Sache ran gehen, man kann doch in dem Augenblick sich überlegen, wie was vernünftig sein kann und sich nicht auf sein recht versteifen.
Du vergleichst hier zwei völlig verschiedene Dinge. Was haben Benimmregeln mit der Einhaltung von Gesetzen zu tun?
Das ist doch genau diese Verharmlosung, die wir hier kritisieren. Das Zünden von Rauchbomben und Bengalos ist eben NICHT nur der kleine Jungenstreich, als der er hier immer wieder hingestellt wird. Es ist ein Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz und Landfriedensbruch. Das hat nun wirklich nichts mehr mit Benimmregeln zu tun. Das ist ein Unrechtsbewusstsein, was ich zutiefst bedenklich finde. Ich meine, selbst wenn das Gesetz unsinnig wäre, so sollte man doch dagegen vorgehen und es nicht immer und immer wieder brechen und somit die Strafen immer höher treiben. Ich glaube keiner von euch möchte die angedrohten Strafen wie Auswärtsverbote, Verbote von Fahnen etc. in Deutschland haben.
 
wie lange man über so ein leidiges thema diskutieren kann und von beiden seiten immer und immer wieder die selben argumente kommen

ich fordere hiermit beim moderatoren-team einen popcorn-ess-smiley an oder ähnliches :D
 
Frag doch mal die Jungs aus Nürnberg, die sich damals (ich glaube es war) in Bochum Verbrennungen dritten Grades durch abbrennende Pyros im Block zugezogen haben wie sinnlos sie das Gesetz finden...

Selbst wenn jemand Pyros geil findet und das Gesetz damit nicht so toll findet so muss dochwohl jeder mit gesundem Menschenverstand zumindest einsehen, das Bengalos und Rauchbomben in hohem Maße gesundheitsgefährdend sind und dass das unkontrollierte Abbrennen ein extremes Verletzungsrisiko darstellt.

Eisbaer hat ja schon aufgezeigt welche Tatbestände das Abbrennen beinhaltet, vielleicht sollte man noch vorsätzliche Körperverletzung dazu zählen...
 
Deine fundamentale Aussage ist doch "es ist verboten, ist es also inakzeptabel". Was ist das für eine unreflektierte Haltung.

Man kann selbstverständlich über den Sinn und Unsinn von Verboten diskutieren, da widerspricht doch kaum jemand. Der Knackpunkt ist doch, dass man Verbote nicht dadurch aufheben wird, dass man sie ständig bricht und sich dann hinterher hinstellt und sagt "Wir wollen es legalisiert haben". Wenn auf ner Autobahn eine Beschränkung von 120 km/h herrscht, obwohl die Autobahn dreispurig ausgebaut ist und wenig Verkehr drauf herrscht, mag ich auch die Geschwindigkeitsbegrenzung für sinnlos halten. Ich krieg sie aber nicht dadurch weg, dass ich mit 200 da lang brettere und dann wenn ich erwischt werde rummaule, dass ich doch schließlich mein Auto unter Kontrolle habe und doch nichts passiert ist. Die Strafe dafür muss ich trotzdem tragen.
 
So blöde es klingt, aber die Idee finde ich gar nicht schlecht. xD

Aber im Ernst. Es gibt ja durchaus Alternativen zu Pyroeffekten. Man muss ja nicht mit offenem Feuer oder Rauchbomben hantieren. Theoretisch kann man sehr geile Choreos mit elektronischen Hilfsmitteln und sogar mit Wunderkerzen erreichen. Statt giftigem Rauch bietet sich Nebel an. Ich fand es z.B. sehr geil, als 2004 beim Stromausfall das ganze Stadion Feuerzeuge hochhielt. Also es ist nicht so, dass man seine Choreo unbedingt mit illegalen Mitteln machen muss. Not macht erfinderisch. :thumb:

*wieder hochholt*
 
Ich würde mal gerne die Forderung der Zündler à la rheinbacher und maddin ansprechen, dass man Pyrotechnik im kontrollierten Rahmen legalisieren sollte.

Inwiefern bekämpft das das Problem?
1. Besteht auch die Gefahr dass beim kontrollierten Abbrennen etwas passiert.
2. Gibt es auch dann noch die Vollpfosten die mehr tun als kontrolliertes ABbrennen.
 
Frag doch mal die Jungs aus Nürnberg, die sich damals (ich glaube es war) in Bochum Verbrennungen dritten Grades durch abbrennende Pyros im Block zugezogen haben wie sinnlos sie das Gesetz finden...

Selbst wenn jemand Pyros geil findet und das Gesetz damit nicht so toll findet so muss dochwohl jeder mit gesundem Menschenverstand zumindest einsehen, das Bengalos und Rauchbomben in hohem Maße gesundheitsgefährdend sind und dass das unkontrollierte Abbrennen ein extremes Verletzungsrisiko darstellt.

Eisbaer hat ja schon aufgezeigt welche Tatbestände das Abbrennen beinhaltet, vielleicht sollte man noch vorsätzliche Körperverletzung dazu zählen...

Die Nürnberger haben in Bochum loses Magnesiumpulver gezündet, welches dann durch die Gegend geweht ist. Das ist mit dem Zünden von dem hier gesprochen wird (also das Zünden von Feuerwerkskörper, die genau dafür gedacht sind) in etwa so sehr vergleichbar wie die Nutzung eines Flammenwerfers in einem Fanblock.

Ich würde mal gerne die Forderung der Zündler à la rheinbacher und maddin ansprechen, dass man Pyrotechnik im kontrollierten Rahmen legalisieren sollte.

Inwiefern bekämpft das das Problem?
1. Besteht auch die Gefahr dass beim kontrollierten Abbrennen etwas passiert.
2. Gibt es auch dann noch die Vollpfosten die mehr tun als kontrolliertes ABbrennen.

1. Irgendwelche Gefahren bestehen immer, auch im Straßenverkehr oder beim Einkaufen. Das Leben ist nunmal nicht zu 100% sicher. Aber die Gefahren von Pyrotechnik könnten durch kontrolliertes Abbrennen minimiert werden, so dass ich mal behaupten würde, dass die Chancen beim Fußball von einem Amokläufer erschossen zu werden höher ist als sich durch Pyrotechnik Verletzungen zuzuziehen.
2. Die Zahl der Leute, die unkontrolliert Pyro zünden würde durch eine Legalisierung ebenfalls minimiert.
 
Das möchte ich mal festhalten, da ich das nicht so sehe.
Ich bin mir sogar relativ sicher, das in D beim Fussball bisher mehr Leute durch "Pyro" verletzt wurden als erschossen.

Du musst genauer lesen ;)
Ich rede von dem Fall einer Legalisierung und den gab es "bisher" noch nicht...

Meinetwegen kannst du statt dem Amoklauf Beispiel auch von nem Terroranschlag, ner Massenpanik (durch Fehlplanung des Gästeblocks...:cool: ) oder irgendwas anderem ausgehen. Fakt ist einfach, dass ein minimales Restrisiko IMMER bleibt, gerade wenn so viele Menschen auf einem Haufen sind wie beim Fußball. Und nichts anderes wollte ich damit ausdrücken.
 
Du musst genauer lesen ;)
Ich rede von dem Fall einer Legalisierung und den gab es "bisher" noch nicht...

Meinetwegen kannst du statt dem Amoklauf Beispiel auch von nem Terroranschlag, ner Massenpanik (durch Fehlplanung des Gästeblocks...:cool: ) oder irgendwas anderem ausgehen. Fakt ist einfach, dass ein minimales Restrisiko IMMER bleibt, gerade wenn so viele Menschen auf einem Haufen sind wie beim Fußball. Und nichts anderes wollte ich damit ausdrücken.

Sowas kann man aber schwer verhindern. Bei der Pyrotechnik kann man es verhindern, in dem man so einen Käse gar nicht erst erlaubt :cool: Damit ist das Risiko nicht nur minimiert, sondern komplett ausgemerzt, wenn sich alle dran halten würden.
 
Ich bin eh der Meinung, dass es in Deutschland keine Legalisierung von Pyros geben wird.
Auch bei "sicherem" Abbrennen von Bengalos, etc. entsteht der gesundheitsschädliche Rauch, der je nach Windrichtung auf die Tribünen wehen würde und dort rein theoretisch für gesundheitliche Beeinträchtigungen sorgen könnte.
Da sich DFB, DFL, Vereine oder wer auch immer aber dahingehend absichern müssen nicht von einem Stadionbesucher verklagt zu werden werden sie es nicht zulassen.
Des weiteren stelle ich mal in Frage, dass es gewissen Gruppierungen oder Einzelpersonen die Erfüllung bringt, wenn die Bengalos in 10 mtr. Sicherheitsabstand zum Fanblock auf einer Halterung entzündet werden, ohne dass jemand die Dinger halten, schwenken oder what ever darf... ist doch langweilig und hat in etwa den Showeffekt, wie die Konfettikanone bei der Meisterschalen-Übergabe...
Außerdem trägt es unter Umständen noch zur Kommerzialisierung bei, nach dem Motto "Die heutige Pyro-Show wurde gesponsort von Autohaus XY"...
 
Sowas kann man aber schwer verhindern. Bei der Pyrotechnik kann man es verhindern, in dem man so einen Käse gar nicht erst erlaubt :cool: Damit ist das Risiko nicht nur minimiert, sondern komplett ausgemerzt, wenn sich alle dran halten würden.

Ich gehe bei alledem natürlich davon aus, dass Verbote keine Probleme lösen (haben sie bis jetzt ja schließlich auch nicht). Und dass es immer Leute geben wird, die sich einen Scheiß für solche Regeln interessieren und daher immer weiter zünden werden...;)
 
was mir außerdem absolut nicht in den Kopp will...
Die Leute müssen doch damit rechnen, dass sie erwischt werden und dass ihnen dann (u.a.) ein bundesweites Stadionverbot für x Jahre droht ?!
Wie passt das mit ihren Ultra-Idealen zusammen ?
Ich meine, ich bin ein "normaler Fan" (ok, es gibt Leute die sehen das anders ;)) und DK-Inhaber und ich kann mir kaum schlimmere Sachen vorstellen, als das man mich aus allen Stadien verbannt... wie muss es erst jemandem gehen, der angeblich für diesen Verein "lebt" (was ich persönlich ja in Frage stelle, wenn ich durch solche Aktionen dem Verein mutwillig Schaden zufüge) ?
 
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