Ja. Und was willst du uns damit sagen?![]()
eine Anspielung auf das vorletzte Jahrtausend. Jaja ich weiss, die Steinzeit liegt noch viiiiiiiel länger zurück
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Ja. Und was willst du uns damit sagen?![]()
Naja Weiterentwicklungen hinsichtlich der Schaaf'schen Philosophie sind nun wirklich nicht mal ansatzweise zu erkennen. Im Gegenteil, es türmen sich mittlerweile Baustellen en masse auf:
1. Es scheint im Team untereinander nicht zu passen, das ist für den sportlichen Erfolg tödlich. Schaaf trägt durch seine Nibelungentreue zu Baumann und Fritz entscheidend dazu bei.
2. Taktische und strategische Ausrichtung es Spielsystems? Nicht zu erkennen.
3. Standarts? Wenn überhaupt auf der Playstation, oder wie?
4. Transferpolitik, angesichts dessen, was KATS schon geleistet haben, eine Blamage, wie sie größer nicht sein könnte. Fraglich bleibt dabei, ist die Kohle doch ins Stadion gewandert. Unrealistisch ist der Gedanke nicht, ganz und gar nicht...
Stimme ich zu, die tollen Erfolge auf dem Transfermarkt liegen schon eine ganze Weile zurück.Werder hatte längerfristig Erfolg genau mit diesem Gesamtkonzept. Und ich kann mich sehr gut mit diesem Konzept idenifizieren, was mich u.a. auch zum Anhänger des Vereins macht. Die schnellen Trainerwechsel, das Geld-um-sich-werfen, das Erfolg-um-jeden-Preis-haben, das passt nicht zu Werder, und man muss nicht anderen Verein nacheifern. Wie du es selbst sagst:Zitat von MickWerder:Will Werder Bremen wirklich langfristiger mehr Erfolg haben, muss das Gesamtkonzept des Vereins grundlegend überdacht werden.
um es aber gleich als Nachteil zu sehen:Zitat von MickWerder:Das besinnliche Umfeld bei Werder wird genauso dafür sorgen, dass wir aus dieser verzwickten Lage wieder achtbar herauskommen
Das sagt jedoch nichts darüber aus, wie es sich bei anderen Konzepten verhält, denn auch dabei kommt es zu Krisen, die konzeptbedingt sind.Zitat von MickWerder:wie es dafür sorgen wird, dass die nächste (unnötige) Krise kommt, die auch da wieder vermeidbar gewesen wäre.
Deinem Wusch nach einem absoluten Spitzenclub kannst Du ja gerne träumen oder auf den Spielekonsolen virtuell realisieren, jedoch bleibt dieser in der Wirklichkeit ein Wunschtraum, und ich persönlich würde ihn nicht mal wollen. Ein Spitzenclub mit dem gegenwärtigen Konzept, das kann Werder sein, und als ein solcher gilt Werder sicher auch (noch), aber "absolut"? Wir werden niemals die Dimensionen eines FC Bayern erreichen können, und schon gar nicht die von Chelsea & Co.. Und das wollen wir doch auch gar nicht, ich zumindest nicht. Mir ist der Club, so wie er ist, sympathisch, und ab und an schicken wir uns an, mit den ganz Großen mitzuhalten. Aber Krisen gehören immer dazu! Die haben wir genauso wie alle anderen Vereine mit ihrem Erfolgshunger und ihren ach so tollen Konzepten!Zitat von MickWerder:Das, was Werder Bremen kontinuierlich nach vorn brachte, verhindert im Umkehrschluß den nächsten Schritt gehen zu können - den zum absoluten Spitzenclub.
F: Ich bin mir sicher, dass wir am Ende der Hinrunde den Abstand zur Spitze so verkürzt haben werden, dass wir noch in den Kampf um die internationalen Ränge eingreifen können.
KZ: Also denken Sie nur noch an den UEFA-Cup und haben die Meisterschaft und die Qualifikation für die Champions League bereits abgehakt.
F: Wer auf Platz zehn oder elf steht, sollte nicht über den Titel oder die Champions League reden.
Ich habe gerade in der Presseschau einen sehr interessanten Artikel aus dem Spiegel gepostet, die Schlussfolgerung klingt logisch: Bei sovielen Vereinen, die auch mit großer Finanzkraft aufrüsten, ist die Gefahr sehr groß, dauerhaft aus der Spitze der Buli zu verschwinden. Wird dieses Jahr in den Sand gesetzt, hat das nicht nur sportlich gravierende Folgen, sondern auch finanzielle. Nicht, was die Existenz des Vereins angeht, sondern den Abstand nach oben. Wir haben eh einen Standortnachteil und eine zu risikorarme Führung...
Vielleicht sollte man sehen, dass man doch Investoren ins Boot holt und Geld für den Stadionnamen einstreicht, bevor die Marke Werder wohlmöglich in der Sponsorenwelt wieder eine graue Maus wird.
Der Meinung bin ich auch. Wenn wir in dieser Saison die CL nicht erreichen, wird es im Jahr darauf noch viel schwieriger werden. Verpassen wir dann nochmal die CL, müssen wir den Kader dazu deutlich abspecken...Ich habe gerade in der Presseschau einen sehr interessanten Artikel aus dem Spiegel gepostet, die Schlussfolgerung klingt logisch: Bei sovielen Vereinen, die auch mit großer Finanzkraft aufrüsten, ist die Gefahr sehr groß, dauerhaft aus der Spitze der Buli zu verschwinden. Wird dieses Jahr in den Sand gesetzt, hat das nicht nur sportlich gravierende Folgen, sondern auch finanzielle. Nicht, was die Existenz des Vereins angeht, sondern den Abstand nach oben. Wir haben eh einen Standortnachteil und eine zu risikorarme Führung...
Ich habe gerade in der Presseschau einen sehr interessanten Artikel aus dem Spiegel gepostet, die Schlussfolgerung klingt logisch: Bei sovielen Vereinen, die auch mit großer Finanzkraft aufrüsten, ist die Gefahr sehr groß, dauerhaft aus der Spitze der Buli zu verschwinden.
Nur durch die CL-Millionen können wir uns diesen Kader mit diesen teurer Verträgen leisten.
Du hast ja völlig Recht mit dem was du schreibst. Werder ohne CL bedeutet im Regelfall Mittelmaß.Das ist alles wahr, aber auch nichts neues. Durch die 5 CL-Teilnahmen in Folge sind viele Werder-Fans von der Realität abgekommen (nicht böse gemeint).
Nur durch die CL-Millionen können wir uns diesen Kader mit diesen teurer Verträgen leisten.
Und unter die ersten 5 zu kommen wir schwieriger als je zuvor - auch in Zukunft!
Denn 5 Mannschaften: Bayern München, Schalke, Wolfburg, Leverkusen und Hoffenheim haben auch ohne CL-Millionen das Geld ihren Kader zu halten: Werder nicht!
Du hast ja völlig Recht mit dem was du schreibst. Werder ohne CL bedeutet im Regelfall Mittelmaß.
Aber wer will nach 5 Jahren CL dahin zurück? Doch keiner.
Und der beste Zeitpunkt das Ruder noch herumzureißen ist jetzt, jetzt sofort. Spätestens in der Winterpause muß zur Not nochmal Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt werden.
Also mir geht es so, daß ich gerade weil ich meine zu wissen wie außergewöhnlich die CL für Werder, wie dünn der Ast ist, auf dem wir sitzen, sehr besorgt auf solch eine "kleine Serie von Mißerfolgen" reagiere. Ähnlich verhält es sich, wenn ich glaube, daß wir die Möglichkeiten, die uns die CL Teilnahme bietet, nicht gut genug genutzt haben, um uns die Konkurrenz so weit wie möglich vom Leib zu halten.Dass die 5 Jahre CL etwas Außergewöhliches waren, wird jetzt vielen (zum Glück) bewußt, obwohl der "Wachrüttler" lediglich eine kleine Serie von Mißerfolgen ist (meinetwegen auch Krise), die immer mal wieder vorkommen kann. Wer weiß, vielleicht tut ja das Nichterreichen der CL auch mal ganz gut: geringere Belastung für die Mannschaft und realistischere Erwartungen von den Fans.
Also in dem Sinne alles auf eine Karte setzen hab ich das nicht gemeint. Aber wenn man noch Optionen hat, die uns noch in dieser Saison helfen könnten die CL zu erreichen, dann sollte man diese Optionen möglichst auch ziehen.Dein Statement wirkt wie "alles auf eine Karte setzen", und davon sollte man nun wirklich Abstand nehmen. Lieber Mittelmaß mit Potenzial nach oben als der völlige Absturz.
Aber was soll man denn auch groß reißen in der Winterpause: die Spieler für den gehobenen Anspruch kann Werder nicht bezahlen; selbst wenn KA an die Schmerzgrenze geht, wollen solche Spieler nicht unbedingt und mit aller Macht zu Werder wechseln.
Damit verbauen wir uns jegliche Grundlage, den zweifelsohne vorhandenen Erfolg zu zementieren, weil nur das Gute gesehen und nicht betrachtet wird, was eigentlich möglich gewesen wäre. Das unterscheidet uns gewaltig von Bayern München, aber auch von Klubs wie Schalke oder Dortmund,deren hitziges Umfeld allein dafür sorgt, nie mit Erreichtem zufrieden zu sein.
Das, was Werder Bremen kontinuierlich nach vorn brachte, verhindert im Umkehrschluß den nächsten Schritt gehen zu können - den zum absoluten Spitzenclub.
@Mick Werder:
ich möchte Dir doch in einigen Punkten widersprechen.
Werder hatte längerfristig Erfolg genau mit diesem Gesamtkonzept. Und ich kann mich sehr gut mit diesem Konzept idenifizieren, was mich u.a. auch zum Anhänger des Vereins macht. Die schnellen Trainerwechsel, das Geld-um-sich-werfen, das Erfolg-um-jeden-Preis-haben, das passt nicht zu Werder, und man muss nicht anderen Verein nacheifern. ....
....Deinem Wusch nach einem absoluten Spitzenclub kannst Du ja gerne träumen oder auf den Spielekonsolen virtuell realisieren, jedoch bleibt dieser in der Wirklichkeit ein Wunschtraum, und ich persönlich würde ihn nicht mal wollen. Ein Spitzenclub mit dem gegenwärtigen Konzept, das kann Werder sein, und als ein solcher gilt Werder sicher auch (noch), aber "absolut"? Wir werden niemals die Dimensionen eines FC Bayern erreichen können, und schon gar nicht die von Chelsea & Co.. Und das wollen wir doch auch gar nicht, ich zumindest nicht. Mir ist der Club, so wie er ist, sympathisch, und ab und an schicken wir uns an, mit den ganz Großen mitzuhalten. Aber Krisen gehören immer dazu! Die haben wir genauso wie alle anderen Vereine mit ihrem Erfolgshunger und ihren ach so tollen Konzepten!
Wenn Bayern München einmal Dritter wird, wird dort von einer handfesten, schweren Krise geredet. Die Frage ist stets, auf welchem Niveau sich diese konzeptbedingte Krise bewegt.Das sagt jedoch nichts darüber aus, wie es sich bei anderen Konzepten verhält, denn auch dabei kommt es zu Krisen, die konzeptbedingt sind.
Also das ist jetzt ja nicht persönlich gemeint, aber bei so einem Absatz könnte man schon irgendwie kotzen. Bayern lass ich ja vielleicht gerade noch gelten, obwohl sie nicht so wirklich viel erfolgreicherals werder waren und auch mal eine schlechte (Uefacup) Saison hatten und int. auch nicht viel besaser dastehen als Werder.
Aber Schalke und Dortmund als postives Bsp. anzuführen nach dem sich Werder richten sollte ist doch schon der Hammer.
Schalke = ohne das Russengas wären die Pleite, sportlich sind sie nicht annähernd so erfolgreich wie Werder. Wird es mal unruhig bricht sofort ne Schalmmschlacht (Schnusenberg: Trainer mit int. StandinG") aus und ein durchaus erfolgreicher Trainer wird demontiert und entlassen (Rangnick, Slomka)
Dortmund = sind doch quasi auch pleite und haben keine sportlichen Erfolg.
Du hast Recht, das man sich dort nie mit dem Erreichten zufrieden gibt, aber geanu das ist meiner Meinung nach das Problem.
--> denn daraus resultiert, dass man für kurzfristigen Erfolg allles tut (Sofort Trainer raus), den langfristigen Erfolg aber aus den Auge verliert und auch nicht erreichen wird und daher auf dauer nie was großes erreichen und zufrieden sein wird.
Ich kann nur hoffen, das Bremen niemals so ein "normaler" Klub wie die von dir angeführten wird, denn das wäre Werder Untergang
... weil Werder 1.) gefangen ist im strengen Kaufmannsdenken und daher jedes Risiko scheut, 2.)sich wegen dem fehlenden Druck und der schnellen Selbstzufriedenheit selten hinterfragt und 3.) sich diesmal verhauen hat mit dem Versuch, erstmal den Kader (teuer) zusammenzuhalten.
Der Verein kann nicht Ziele wie Meisterschaft und Weiterkommen in der CL ausgeben und sich dann immer noch präsentieren wie der frühere Ausbildungsclub, der billige, aber talentierte Spieler holt, die sich hier im ruhigen Bremen weiterentwickeln, um sie dann zu einem besseren Preis wieder transferieren zu können.
Damit wollte ich doch nur eine Parallelität zur Vergangenheit herstellen. Sicher ist Werder heute in einer anderen Ausgangslage, aber ich wollte damit nur bekräftigen, dass es Werder mit seinem Konzept (und natürlich auch ein wenig Glück) allen Unkenrufen zum Trotz zurück in die Spitzengruppe geschafft hat, ohne das große Geld-in-die-Hand-nehmen eben, was damals als einzige Möglichkeit für das Erreichen der Spitzengruppe gesehen wurde.Zitat von werderfan82:aber wie du schon angeführt hast,es war der Zeitraum Ende der 90 -er und Anfang 2000,