G
gelöscht
Guest
Vorweg an alle, die die Daseinsberechtigung dieses Threads in Frage stellen oder keinen großartigen Grund für einen solchen Thread sehen:
Der Rückzug von Sebastian Deisler aus dem Profifußball war damals eine riesige Nachricht. Lange Zeit dachte man, man habe es hier mit einem traurigen Einzelfall zu tun. Dann gab es noch den Fall Jan Simak, der aber medial nicht so viel Beachtung fand wie der Fall Deisler. Die Geschichte um Robert Enke kennen wir alle mehr oder weniger gut. Aktuell unterhalten wir uns über die Fälle Miller, Ragnick, Fenin und jetzt Rafati. Im Enke-Thread wurde und wird immer wieder mal was zum Thema Depressionen geschrieben. Im S04-Thread ist durch Ragnick etwas zu finden, im H96-Thread wegen Miller. Nun gibt es seit einer Woche einen seitenlangen Thread zum Thema Rafati. Wenn ich auch vorsichtig dabei bin, Medienmeldungen direkt als bare Münze zu nehmen stecken hinter dem Suizidversuch Rafatis Depressionen.
Ich will jetzt nicht alles in einen Topf werden: Depressionen, Burn-Out, mentale Erschöpfung und was es noch für Krankheitsbilder gibt. Dieser Thread soll nur mal als "Sammelbecken" dienen für all das. Ohne Schwarzmalen oder orakeln zu wollen glaube ich nämlich an eine nicht unverkennbare Dunkelziffer. Die Saison ist noch nicht mal zur Hälfte gespielt. Es wäre zwar wünschenswert, bis Saisonende keine Negativschlagzeilen mehr zu lesen aber zu rechnen ist damit IMHO nicht.
Es mag die Frage aufkommen, was wir als Fans damit zu tun haben. Wenig auf den ersten Blick. Gesänge wie "Wenn ihr absteigt schlagen wir euch tot" oder die Dresdner Aktion mit den Kreuzen auf dem Trainingsplatz vor einiger Zeit brauchen aber wohl nicht kommentiert zu werden. Klar, das sind krasse Einzelbeispiele. Aber auch das ansonsten oft so brave Publikum hat sich mit Pfiffen gegen Hunt aber auch schon Silvestre und anderen sicherlich hin und wieder nicht fair verhalten.
Sicherlich liegt es bei den Vereinen und ihren medizinischen Abteilungen, Betroffenen jegliche Art der Hife und Schutz zu geben. Es bleibt zu hoffen, dass dies auch in aller Form geschieht und wir wenn wir schon unschöne Nachrichten lesen müssen diese dann später zu einem "Happy End" führen. Miller zum Beispiel trainiert wohl wieder nachdem er Hilfe bekam.
Der Rückzug von Sebastian Deisler aus dem Profifußball war damals eine riesige Nachricht. Lange Zeit dachte man, man habe es hier mit einem traurigen Einzelfall zu tun. Dann gab es noch den Fall Jan Simak, der aber medial nicht so viel Beachtung fand wie der Fall Deisler. Die Geschichte um Robert Enke kennen wir alle mehr oder weniger gut. Aktuell unterhalten wir uns über die Fälle Miller, Ragnick, Fenin und jetzt Rafati. Im Enke-Thread wurde und wird immer wieder mal was zum Thema Depressionen geschrieben. Im S04-Thread ist durch Ragnick etwas zu finden, im H96-Thread wegen Miller. Nun gibt es seit einer Woche einen seitenlangen Thread zum Thema Rafati. Wenn ich auch vorsichtig dabei bin, Medienmeldungen direkt als bare Münze zu nehmen stecken hinter dem Suizidversuch Rafatis Depressionen.
Ich will jetzt nicht alles in einen Topf werden: Depressionen, Burn-Out, mentale Erschöpfung und was es noch für Krankheitsbilder gibt. Dieser Thread soll nur mal als "Sammelbecken" dienen für all das. Ohne Schwarzmalen oder orakeln zu wollen glaube ich nämlich an eine nicht unverkennbare Dunkelziffer. Die Saison ist noch nicht mal zur Hälfte gespielt. Es wäre zwar wünschenswert, bis Saisonende keine Negativschlagzeilen mehr zu lesen aber zu rechnen ist damit IMHO nicht.
Es mag die Frage aufkommen, was wir als Fans damit zu tun haben. Wenig auf den ersten Blick. Gesänge wie "Wenn ihr absteigt schlagen wir euch tot" oder die Dresdner Aktion mit den Kreuzen auf dem Trainingsplatz vor einiger Zeit brauchen aber wohl nicht kommentiert zu werden. Klar, das sind krasse Einzelbeispiele. Aber auch das ansonsten oft so brave Publikum hat sich mit Pfiffen gegen Hunt aber auch schon Silvestre und anderen sicherlich hin und wieder nicht fair verhalten.
Sicherlich liegt es bei den Vereinen und ihren medizinischen Abteilungen, Betroffenen jegliche Art der Hife und Schutz zu geben. Es bleibt zu hoffen, dass dies auch in aller Form geschieht und wir wenn wir schon unschöne Nachrichten lesen müssen diese dann später zu einem "Happy End" führen. Miller zum Beispiel trainiert wohl wieder nachdem er Hilfe bekam.


Im Ernst - bei den Behoerden wird sich leider vieles immernoch nicht geaendert haben, selbst wenn es sich in den Koepfen der Menschen aendert. Es ist echt wahnsinn wie wenig Unterstuetzung in Deutschland von offizieller Stelle fuer Menschen mit psychischer Erkrankung und, hier auch wieder, mit Behinderung kommt. Ist meiner Meinung nach schon echt peinlich. 