Das meinte ich gar nicht, denn dann hätte ich bestimmt nicht gelacht. Und in so eine Situation bin ich - zum Glück - bisher nie auch nur ansatzweise geraten. Und ich glaube, das erste Mal, an dem ich involviert oder auch nur nah dabei bin, wäre der Moment, an dem ich mich ernsthaft fragen würde, ob ich noch ins Stadion gehen möchte oder mir nicht doch das Sky-Abo besorge, das mir einige User hier schon diverse Male nahe gelegt haben...So sehr mir das Stadion fehlen würde - ich bin nicht auf unnütze Gefahren und Risiken aus.
Meine Anspielung bezog sich auf (vermutlich noch minderjährige) Mädels, die am frühen Morgen zwischen Essen und Münster schon so viel getrunken hatten, dass sie nicht mehr zurechnungsfähig waren und später dann das, was sie getrunken hatten, schön für alle zum Genießen vor dem Taubenschlag platziert haben. Ich glaube nicht, dass sie das Stadion von innen gesehen haben. Kurzum - einfach nur asi. Solche Fans hat natürlich jeder Verein, aber ich habe nach vielen Jahren Auswärts-Fahren definitiv das Gefühl, dass die Quote in Gelsenkirchen höher ist als anderswo....![]()
Vielleicht mal ganz interessant: Die Sichtweise der Mutter des verletzten Werder-Fans:
Der Brief der Mutter:
Die Mutter des Opfers veröffentlichte nun einen Brief. "Mein Sohn würde der Bielefelder Fan-Szene keine Schuld für dieses Verbrechen geben, wenn er sich selbstbestimmt äußern könnte", schreibt sie. Er wisse, dass diese Gewaltverbrecher weder an der Arminia noch an Fußball Interesse hätten. "Wenn es diese Plattform für ihre Gewalt nicht gäbe, wären es Behinderte oder Menschen anderer Hautfarbe, gegen die sich ihre Aggressionen richteten." Diese Art von Fans sei in allen Vereinen, auch in Bremen, nur schwer in den Griff zu bekommen.
In dem Brief heißt es weiter: "Vielleicht gibt es einige unter ihnen, die ihre radikale Haltung überdenken, wenn sie sich vor Augen halten, dass hinter dem Opfer, das nun schon seit fünf Tagen um sein Leben kämpft, Freunde und Kollegen stehen, für die er unersetzbar ist und eine Familie, die sich in ihrer schwersten Lebenskrise befindet. Was uns aufrecht hält, ist die Hoffnung, dass unser Sohn überlebt. Wollen wir dafür beten."
Was hat das Saufen übrigens mit Fußball zu tun?
Diejenigen die saufen wollen finden schon eine Gelegenheit.
Fahr mal zum Oktoberfest: Viel Aggression und Alkohol auch ohne Fußball.
So sehr mir das Stadion fehlen würde - ich bin nicht auf unnütze Gefahren und Risiken aus.
zum anderen konnte ich noch zu Beginn und Mitte der 90er Jahre von meinem Fenster aus regelmäßig Schlägereien von Fans und Polizei beobachten, am meisten wenn es gegen Schalke, HSV und Dortmund ging. Vielleicht hat sich die Szene heute auch etwas verlagert, vielleicht sind das jetzt nur 2 Einzelfälle gewesen.
