Portsmouth FC

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Nach Manchester City nun auch Portsmouth


Der arabische Milliardär Suleiman Al-Fahim will nach Manchester City auch dessen Premier-League-Rivalen FC Portsmouth kaufen.

Er habe bereits eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet, teilte der Geschäftsmann aus den Vereinigten Arabischen Emiraten mit.

Laut Angaben des Clubs Portsmouth vom Mittwochabend ist das Kaufangebot von Al-Fahim angenommen worden. Al-Fahim hat die Verhandlungen mit Portsmouth-Besitzer Alexandre Gaydamak im Rahmen des Champions-League-Finales in Rom geführt. "Portsmouth kann bestätigen, dass es das Angebot von Al-Fahim akzeptiert hat", hiess es auf der Website von Portsmouth.

http://www.nzz.ch/nachrichten/sport...wsmlwwwsda-atsch20090527brz029_1.2636439.html

:wild: :rolleyes:
 
Es kommt das Geld und schon traeumt man von der Champions League. In Portsmouth will der Investor aber wirklich was fuer die Infrastruktur (Akademie, Stadion) tun, das lob ich mir eher. Man City wird fuer dumm verkauft und mit Kohle zugeschissen. Das ist dann aber wie beim "Dutch Disease" glaube ich, die Kohle ist da, jeder weiss aber, dass du sie hast und deswegen musst Du mehr ausgeben, bis die Blase platzt.
 
Übernahme beim FC Portsmouth


Sulaiman Al Fahim aus den Vereinigten Arabischen Emiraten war seit Juli Besitzer des FC Portsmouth. Der Verein geriet in große finanzielle Probleme und scheint nun gerettet - ein Saudi soll es richten.

Wie der FC Portsmouth auf seiner offiziellen Website bekanntgab, ist Ali Al Faraj aus Saudi Arabien neuer Besitzer des Vereins.

Der milliardenschwere Immobilienspekulant tritt damit die Nachfolge von Sulaiman Al Fahim an, der den Klub erst im Juli erworben hatte, dann aber in finanzielle Schwierigkeiten geriet und nun 90 Prozent seiner Anteile abtrat.

"Die Übernahme versichert, dass die Zukunft des FC Portsmouth sicher und finanziell stabil ist. Mit dem Abschluss der Übernahme wird der Verein mit der Refinanzierung beginnen, um zu wachsen und sich weiterentwickeln zu können," sagte ein Sprecher des Vereins.

Neubesitzer Al Faraj wird sich dem Vorstand anschließen. Al Fahim möchte dem Verein zumindest bis 2011 als Vorstandsmitglied erhalten bleiben und Peter Storrie wird sein Amt als Vorstandsvorsitzender fortführen.


http://www.spox.com/de/sport/fussba...-england-peter-storrie-sulaiman-al-fahim.html
 
Der hochverschuldete englische Fußball-Erstligist FC Portsmouth hat laut Medienberichten seinen Spielern das Gehalt für den Monat Dezember gezahlt - mit einer Verzögerung von acht Tagen. Der englische Premier-League-Klub, bei dem der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler Kevin-Prince Boateng unter Vertrag steht, verpasste es seit Oktober damit zum dritten Mal, seine Spieler pünktlich zu entlohnen. Portsmouth drücken angeblich Schulden in Höhe von umgerechnet 92 Millionen Euro. Trotzdem weigert sich der Klub bislang, Leistungsträger - wie etwa Nationaltorwart David James - zu verkaufen. Portsmouth war erst im Oktober von Ali Al-Faraj, einem saudischen Immobilien-Tycoon, gekauft worden.

Quelle: sueddeutsche.de

Und der nächste engl. Verein mit Zahlungsproblemen.
 
Und der nächste engl. Verein mit Zahlungsproblemen.

:applaus::grinsen::applaus:

ich hoffe, dass dieser ganze wahnsinn mit den arabern und den ganzen anderen vögeln endlich ein ende hat. ich lese gerade das buch "die analyse der finanzkrise ... und was sie bedeutet - weltweit" von george soros. auch der lässt kein gutes haar an den arabern, die meinen, mit geld und luxus um sich schmeissen zu müssen, ohne es sich eigentlich leisten zu können. siehe dubai, das sich milliardenkredite beim nachbarn abu dhabi leihen nehmen muss.
 
Tja, was soll man dazu noch sagen? Der Verein sollte einfach eingestampft werden. Wer hoch hinaus will, der kann auch tief fallen. Das sollte den ganzen PL-Clubs eine Warnung sein, die jedem, der mit Geldscheinen wedelt, den roten Teppich ausrollen. Ich persönlich hoffe, dass bald einige Luftschlösser in England wie Seifenblasen zerplatzen.
 
Zitat von Lothar Matthäus;902349:
Hab vorhin im Videotext gelesen, dass ManU 800 Mio € Schulden drücken und sie sich von 10-15 Spielern trennen müssen. Scheint, als fände Dein Ansinnen Gehör. :lol:

Dann werden bald weniger Kids in Singapore mit neuen Man U Shirts rumlaufen. :rolleyes:

Interessant duerfte in dem Zusammenhang sein, was nach Ferguson mit dem Klub passiert. Ob jetzt gleich 15 Spieler gehen muessen ist jetzt Spekulation. Dass United Probleme hat, ist offensichtlich. Der Widerstand waechst bei den eigenen Fans, welche die Glazers loshaben wollen zu sehen ist das an den gelb-gruenen Schals bei Manchester Heimspielen, nicht gerne gesehen von den Glazers, die sich auf die Farben des Klubs beziehen aus welchen Man U hervorging. Ein Verkaufsschlager bei Man U Fans.


Angeblich ist Manchester nur noch in der Lage, die dritthoechsten Gehaelter zu zahlen (die Neureichen aus derselben Stadt sind da noch vor Chelsea).

Dass Premierleague Klubs Anfaenge gemacht haben, kleinere Broetchen zu backen, wird offensichtlicher. Ueberall wenig gefuellte Stadien. Bemerkenswert ist hier, dass Blackburn einen zehnprozentigen Zuschauerzuwachs diese Saison verbucht, vielleicht weil man sich dort an die Wurzeln des Vereins und des Sports besinnt. Vor allem an diejenigen, die den Spass bezahlen, die Fans in und um Blackburn, die ins Stadion gehen und wirtschaftlich ist Lancashire nicht so gesegnet.

Die Vereine sind immer weniger 'in den Haenden des Umlandes oder Einzugsgebietes,' denjenigen also, denen der Verein am Herzen liegt. Das hat sich in den letzten Jahrzehnten stark veraendert und wird zum Problem.

Teilweise wird immer wieder naiv auf irgendwelche Versprechen reingefallen, passiert halt wenn man im Umfeld der Sun und anderen zweifelhaften Postillen glauben schenkt, die einem immer was von einem 'deus ex machina' vorgaukeln, wenn angeblich ein neuer Investor da ist (am liebsten aus dem mittleren Osten, Amerikaner sind ja nicht mehr so beliebt;)) der schnell Rendite sehen will, Geld wird in teuere Beine gesteckt, die mit Supergehaeltern gelockt werden anstatt etwas am Klub zu machen, das diesen langfristig auf den Fuessen halten koennte, oder, wenn der 'schwerreiche' Chairman mal wieder bescheinigt, dass 'Zahlungsschwierigkeiten nur voruebergehend sind und man spaetestens naechste und dann auf jeden Fall uebernaechste Woche alle finanziellen Unstimmigkeiten bereinigt hat.'

Bei Portsmouth hiess das am Anfang der Saison die ganze Zeit so. Jetzt muss der Klub wahrscheinlich in 'Administration' gehen, was bedeutet, dass waehrend der laufenden Saison neun Punkte abgezogen werden koennten. Eine Premiere in England's hoechster Spielklasse. Wuerde den sicheren Abstieg von Portsmouth bedeuten.

Portsmouth ist da bei weitem der einzige Verein.

West Ham versucht Gehaelter zu kuerzen und hofft das Olympiastadion nach Olympia als nagelneues Stadion auf dem Teller serviert zu bekommen. Dagegen gibt es Widerstand aus Leichathletik Kreisen, die gerne etwas aus dem Erbe der Spiele machen wollen.

Man hat vor nicht langer Zeit das 'Commonwealth Games' Stadion in Manchester an Man City verloren, und das soll nicht wieder passieren. Wird interessant, denn auch West Ham hat Probleme.

Wobei Klubs aus grossen Staedten wie Manchester, Birmingham und London das Wasser nicht so oft bis zum Halse reicht, wie denen an der Peripherie. Nur das kapiert hier keiner. Die Leute, die Klubs kaufen haben allermeistens ueber-ambitionierte wirtschaftliche Interessen, da wird und ist Portsmouth halt uninteressanter. Deshalb finde ich den Kind ja so lustig mit seiner 50 plus 1 Argumentation. Wenn diese Regel in Deutschland kippen sollte, wird es fuer Vereine fuer mit der Groesse Werders und al noch schwerer und irgendwann wird man sich dann auch in Staedten wie Hamburg und Muenchen umdrehen um wahrzunehmen, dass ein ehemals relativ gesunder Verein mit grossem Potential von sich selbst ueberholt wurde.

Schlimmer siehts in den unteren Ligen aus: Im Championship, der 2. Liga wurden Crystal Palace, einem Klub aus dem Londoner Sueden zehn Punkte waehrend der Saison abgezogen, als dieser wegen Zahlungsschwierigkeitein in 'Administration' musste. Damit wurde der Klub, der um die Play-Off Plaetze zum Aufstieg kaempfte, in Naehe zu den Abstiegsraengen gebracht.

Watford, ebenfalls aus der 2. Liga stand auch kurz davor, in 'Administration' zu gehen. Und, und, und...

Der Fall von Liverpool und Manchester United ist bekannt und erklaeren kann man sich das nur mit Gier, zuviel Gier im Umfeld.

Alles in allem, glaube ich, dass Platini's Plaene langsam aufgehen.:D

Die ganze John Terry - Wayne Bridge Affaire bringt auch langsam das Unternehmen Weltmeisterschaft in Suedafrika in Gefahr. Bridge ist aus der Nationalmannschaft zurueckgetreten, Capello will ihn aber noch vom Gegenteil ueberzeugen.

Chelsea und John Terry waren heute defensiv nicht wieder zu erkennen. Der Mann wird zum echten Problem fuer sein Klub. Chelsea hat sich heute zwei rote Karten eingefangen, darunter auch ein gewisser Ballack, Michael, derselbe, der noch vor ein paar Wochen gegen Arsenal geledert hat, als 'perennial underachievers,' die nicht das haben, was man braucht um Titel zu holen. Jetzt ist dasselbe Arsenal wieder bis auf drei Punkte an Chelsea herangerueckt und Ballack kann wieder seine Erinnerungen aus besten Vizekusen hervorholen.

Sorry fuer diesen Riesenpost, aber heute ist echt viel passiert. Fands heute richtig interessant. Selbstzerstoerungsmechanismen in Aktion gibt es nicht nur in der Werder Defensive. :D

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Portsmouth hat heute gewonnen, was wegen der gegenwaertigen Umstaende mal wieder eine positive Schlagzeile ist.
 
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