1899 Trainer Ralf Rangnick nutzte das Testspiel gegen die Stuttgarter Kickers um einige taktischen Varianten für die Partie am Samstag gegen Werder Bremen zu testen. Vor 900 Zuschauern im Dietmar-Hopp-Stadion erzielten Wellington und Kai Herdling die Treffer zum 2:0 Sieg der Hausheeren. Mit Andreas Beck auf der Sechserposition und dem brasilianischen Neuzugang Fabricio lies Rangnick beginnen. Vor allem der Brasilianer mit sehr guten Diagonalpässen und einer stabilen Defensivleistung dürfte sich aufgedrängt haben. Das Testspiel hat seinen Zweck erfüllt. Wir konnten einiges ausprobieren und haben neue Erkenntnisse gewonnen. Nicht mit dabei war Timo Hildebrand der laut Rangnick auch am kommenden Samstag gegen Bremen ausfallen wird. Für ihn stand über die kompletten 90 Minuten Ramazan Özcan im Tor, der die einzige Stuttgarter Chance von Orlando entschärfte. In der zweiten Hälfte mischte Rangnick ordentlich durch und ließ lediglich Nilsson und Fabricio über die komplette Distanz ran. Mit Herdling, Wellington, Terrazino und Sanogo standen Zeitweise vier Angreifer auf dem Platz. Kai Herdling bewies dabei das der Ex-Waldhöfer auch aus dem Mittelfeld kommen kann Mir ist egal ob ich aus dem Mittelfeld komme oder ganz Vorne bin, schilderte Herdling und zeigte sich mit dem Test zufrieden Es war ein guter Test, denn der Gegner hat gut mitgespielt. Es war wichtig für die Spieler, die zuletzt wenig zum Einsatz kamen. Auch Andreas Ibertsberger der nach der Pause kam war zufrieden sagte aber Es sind noch Kleinigkeiten die noch fehlen, aber daran arbeiten wir. Wir haben aktuell ein wenig Verletzungspech, aber der Trainer wird schon eine Lösung finden. Bereits vergangene Saison hatte Rangnick gegen den FC Augsburg ein ähnliches Problem als acht Spieler fehlten und die Kraichgauer trotzdem mit 2:0 gewinnen konnten Wir sind ja da um uns Lösungen einfallen zu lassen. Wenn es leicht wäre könnte es ja jeder so Rangnick.
Die beiden Mannheimer Marco Terrazzino und Pascal Groß sorgten immer wieder für Unruhe in der Defensive der Stuttgarter. Doch für einen Einsatz von Anfang an reicht es für den 17-jährigen Terrazizino noch nicht wie Ralf Rangnick erklärt Wir müssen den jungen langsam aufbauen. Es reicht bei ihm nur für 45 Minuten, von daher wird er eher von der Bank kommen. Auch was die Entscheidung des Kontrollausschuss wegen der Dopingaffäre angeht, welche morgen Fallen soll, macht sich der Trainer nicht mehr viele Gedanken Wir sehen die Angelegenheit nüchtern und gelassen, wir haben alles getan es liegt nun am Kontrollausschuss.