Olympische Spiele + Paralympics

Allein die überall aufgespannten Olympia-Banner, das Kitzeln, die besondere Anspannung der Sportler ist/sind mMn trotzdem zu spüren. Der enorme Druck, der sich heute Morgen bei einer Margit Björgen gelöst hat, ebenso eben bei Sven Kramer, machen die Olympischen Spiele aus Sportler-Sicht zu etwas Besonderem. Da spielt der Austragungsort eher eine untergeordnete Rolle.

Die Eröffnug gestern habe ich mir bewusst nicht angeschaut. Ich hatte keine Lust auf dieses feiste Putin-Grinsen.


Vllt liegt es aber auch an der Berichterstattung bei der stets versucht wird irgendetwas negatives zu finden. Würde man nur mal über das Sportereignis reden fände ich das doch etwas schöner. Übrigens gibt es auch Berichte über die total nette Bevölkerung und tolle olympische Atmosphäre von Leuten die vor Ort sind. Vielleicht sollte man hinsichtlich dessen auch mal die Berichterstattung hinterfragen. Ich finde die Sportler wie auch die russische Bevölkerung haben es nicht verdient ständig schlecht gemacht zu werden.
Und bzgl Gigantismus stehen die olympischen Spiele in Russland nicht alleine da. Das war bei den anderen auch der Fall. Und auch bei der ach so tollen Fußballweltmeisterschaft in Deutschland wurden gigantische Summen ausgegeben. Zwar kein Vergleich mit Olympia 2014 allerdings zeigt es, dass auch in einem perfekt entwickelten Land wie Deutschland unnötig riesige Summen ausgegeben wurden. Warum wurde darüber damals nicht schlecht berichtet?
 
Zitat von Werder-Bär;2903700:
Vllt liegt es aber auch an der Berichterstattung bei der stets versucht wird irgendetwas negatives zu finden. Würde man nur mal über das Sportereignis reden fände ich das doch etwas schöner. Übrigens gibt es auch Berichte über die total nette Bevölkerung und tolle olympische Atmosphäre von Leuten die vor Ort sind. Vielleicht sollte man hinsichtlich dessen auch mal die Berichterstattung hinterfragen. Ich finde die Sportler wie auch die russische Bevölkerung haben es nicht verdient ständig schlecht gemacht zu werden.
Und bzgl Gigantismus stehen die olympischen Spiele in Russland nicht alleine da. Das war bei den anderen auch der Fall. Und auch bei der ach so tollen Fußballweltmeisterschaft in Deutschland wurden gigantische Summen ausgegeben. Zwar kein Vergleich mit Olympia 2014 allerdings zeigt es, dass auch in einem perfekt entwickelten Land wie Deutschland unnötig riesige Summen ausgegeben wurden. Warum wurde darüber damals nicht schlecht berichtet?

Vielleicht liegt die kritische Berichterstattung aber eben auch an.russland selber, an der politischen Situation und die Art wie puttin sich in solche Entscheidungen öffentlich reindrängt. Das bei der Vergabe oft genug nicht alles fair läuft weiß man, aber so offen wie er Einfluss nehmen will ist schon arg dreist.
wenn man das richtig mitbekommt sind auch einreise nach russland oder auch aus der sotschi region nicht so einfach möglich. Für mich ist das auch als Besucher dann nicht das tolle Olympia erlebnis.
 
Vielleicht liegt die kritische Berichterstattung aber eben auch an.russland selber, an der politischen Situation und die Art wie puttin sich in solche Entscheidungen öffentlich reindrängt. Das bei der Vergabe oft genug nicht alles fair läuft weiß man, aber so offen wie er Einfluss nehmen will ist schon arg dreist.
wenn man das richtig mitbekommt sind auch einreise nach russland oder auch aus der sotschi region nicht so einfach möglich. Für mich ist das auch als Besucher dann nicht das tolle Olympia erlebnis.


Klar muss sich Russland auch Kritik gefallen lassen nur war seit der Vergabe genug Zeit denke ich. Über viele dieser Probleme wusste man ja bei der Vergabe schon Bescheid. Allerdings ist der Grundgedanke des Sports das er verbinden soll durch negative Berichterstattung eher etwas behindert. Die russische Bevölkerung würde sich nichts anderes wünschen als das sie endlich wieder als weltoffener und sympatisch wahrgenommen werden. Doch auf die eigentliche Bevölkerung wird fast nie eingegangen. Auf den Grundgedanken von Olympia das 87 verschiedene Nationen vor Ort sind wird meines Erachtens ebenso viel zu wenig eingegangen. Und allein das dieses Mal auch wieder Länder dabei sind die man zuvor nicht (mehr) gesehen hat ist ja auch ein gewisser Erfolg von Olympia.
Putins Rolle in Russland kann und muss man kritisch sehen. Allerdings ist er immer noch die beste Wahl für dieses Land. Und ein Land wie Russland kann nicht durch ein politisches System wie in Deutschland regiert werden. Aufgrund der Größe des Landes, Kulturen mit riesigen Unterschieden aber auch den riesigen infrastrukturellen Unterschieden ist dies schwer möglich. Ein "starker Mann" wie es Putin ist hält ein Land wie dieses zusammen. Klar kann man die Mittel kritisieren und hinterfragen. Dies sollte immer der Fall sein.
Was die Vergabe angeht kennt man es ja leider von solchen Großereignissen nicht anders. Wer zahlt bestimmt. Das Putin sich in den Vordergrund drängt kann man aber finde ich relativ sehen. Ich fand ihn bei der Eröffnungsfeier eher angenehm zurückhaltend. Aber das kann jeder anders wahrnehmen.
 
Felix Loch hat nach drei Durchgängen 0,4 Sekunden Vorsprung auf den Silberrang und über eine Sekunde auf Bronze.

Der kann den vierten Run heute Abend im Wok runterfahren und gewinnt trotzdem Gold.
 
Wieder mal habe ich amüsiert festgestellt, dass kritische Töne im Wintersport einfach tabu sind. Im Biathlon wieder kein Top Ten Platz und nicht ein kritisches Wort. Hurra du heile Wintersport-Welt :bier:
 
Zitat von Werder-Bär;2903777:
Klar muss sich Russland auch Kritik gefallen lassen nur war seit der Vergabe genug Zeit denke ich. Über viele dieser Probleme wusste man ja bei der Vergabe schon Bescheid. Allerdings ist der Grundgedanke des Sports das er verbinden soll durch negative Berichterstattung eher etwas behindert. Die russische Bevölkerung würde sich nichts anderes wünschen als das sie endlich wieder als weltoffener und sympatisch wahrgenommen werden. Doch auf die eigentliche Bevölkerung wird fast nie eingegangen. Auf den Grundgedanken von Olympia das 87 verschiedene Nationen vor Ort sind wird meines Erachtens ebenso viel zu wenig eingegangen. Und allein das dieses Mal auch wieder Länder dabei sind die man zuvor nicht (mehr) gesehen hat ist ja auch ein gewisser Erfolg von Olympia.
Putins Rolle in Russland kann und muss man kritisch sehen. Allerdings ist er immer noch die beste Wahl für dieses Land. Und ein Land wie Russland kann nicht durch ein politisches System wie in Deutschland regiert werden. Aufgrund der Größe des Landes, Kulturen mit riesigen Unterschieden aber auch den riesigen infrastrukturellen Unterschieden ist dies schwer möglich. Ein "starker Mann" wie es Putin ist hält ein Land wie dieses zusammen. Klar kann man die Mittel kritisieren und hinterfragen. Dies sollte immer der Fall sein.
Was die Vergabe angeht kennt man es ja leider von solchen Großereignissen nicht anders. Wer zahlt bestimmt. Das Putin sich in den Vordergrund drängt kann man aber finde ich relativ sehen. Ich fand ihn bei der Eröffnungsfeier eher angenehm zurückhaltend. Aber das kann jeder anders wahrnehmen.
´
aber wo sind denn das die die Spiele der russischen Bevölkerung? Da gibt es genug Menschen die noch nicht mal Zutritt zur Sotschi Region bekommen, weil sie zur falschen Bevölkerungsgruppe gehören. Und solche Diskriminierungen werfen auch ein schlechtes Licht auf olympische Spiele. Daher kann ich damit nichts anfangen wenn man sagt das die Bevölkerung sich eine bessere Wahrnehmung wünscht. Diese Chance bekommt man doch als Besucher von Sotschi fast gar nicht. Die Leute die man dort trifft sind doch dann wohl nur die reiche russische Bevölkerung, von Land und Leuten trifft man dort doch wohl recht wenig. Wo man vielleicht einen Einblick bekommt, ist als Volunteer. Und mir ging es auch gar nicht um Puttin der sich auf der Feier zurückgehalten hat, sondern wie er sich in die Vergabe eingemischt hat und quasi Drohungen ausgesprochen hat.
 
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