Ich finde die Noten an diesem Spieltag etwas zu schmeichelhaft für unsere Mannschaft.
Klar, wenn ich allein das Defensivverhalten der Mannschaft bewerte, dann muss man sagen, Bremen war gut. Aber ist es jetzt so weit, dass ich mich über grauenvollen Schlafwagenfußball mit ein paar Fehlpässen weniger freuen muss, nur weil am Ende ein Punkt dabei rum gekommen ist? Das war rein taktisch eine gute Leistung, spielerisch war das gestern einmal mehr nichts. Ein Bremer Spiel fand nicht statt. Ignjovski hat ein Tor gemacht, gut und schön. Sonst kam aber nach vorne nix von ihm. Er hat Allrounder-Qualitäten, Defensivallrounder wohlgemerkt. Ist im Mittelfeld mMn verschenkt. Es sei denn, er kann irgendwann gute Pässe "erkämpfen". Junuzovic, so fleißig er auch ist, blieb gestern ohne jede Idee. de Bruyne ist der Einzige, der das schnelle Umschaltspiel beherrscht und so was wie den tödlichen Pass. Ohne ihn wäre Mielitz wohl der Spieler bei uns mit den meisten Ballkontakten, so oft wie das Spiel wieder nach hinten geht. Aber ein Spiel lenken kann er (noch) nicht. Dafür ist er manchmal noch zu ungestüm. Von Trybull hatte ich nach der langen Pause nicht viele Impulse erwartet und von Fritz erwarte ich ohnehin nicht mehr viel. Und so steht Petersen dann wieder mal auf verlorenem Posten (wobei er es tatsächlich schafft, aus Nichts doch noch Etwas herauszuholen)
Positiv aufgefallen sind mir gestern: Mielitz (abgesehen von der unglücklichen Aktion beim Abseitstor: das war kein Ausrutscher), Lukymia (robust, sehr sogar, am Ball aber unbeholfen), Pavlovic (anfangs nervös, in der 2. Halbzeit richtig stark. Wäre das schön, wenn ein paar Bremer mehr ihre Kopfbälle so gezielt spielen könnten. Und so frei wie Mlapa beim 1:0 steht, so frei kann einer allein gar nicht stehen, dass man den Fehler auf einen Bremer zurückführen könnte) und de Bruyne mit Abstrichen. Sehr gefreut hat mich auch der Auftritt von Trybull. Der Rest der Mannschaft ist dann eher unter "Ferner liefen" anzusiedeln. Das ist jedenfalls wortwörtlich die Qualität, die unser Spiel definiert hat.
Klar, wenn ich allein das Defensivverhalten der Mannschaft bewerte, dann muss man sagen, Bremen war gut. Aber ist es jetzt so weit, dass ich mich über grauenvollen Schlafwagenfußball mit ein paar Fehlpässen weniger freuen muss, nur weil am Ende ein Punkt dabei rum gekommen ist? Das war rein taktisch eine gute Leistung, spielerisch war das gestern einmal mehr nichts. Ein Bremer Spiel fand nicht statt. Ignjovski hat ein Tor gemacht, gut und schön. Sonst kam aber nach vorne nix von ihm. Er hat Allrounder-Qualitäten, Defensivallrounder wohlgemerkt. Ist im Mittelfeld mMn verschenkt. Es sei denn, er kann irgendwann gute Pässe "erkämpfen". Junuzovic, so fleißig er auch ist, blieb gestern ohne jede Idee. de Bruyne ist der Einzige, der das schnelle Umschaltspiel beherrscht und so was wie den tödlichen Pass. Ohne ihn wäre Mielitz wohl der Spieler bei uns mit den meisten Ballkontakten, so oft wie das Spiel wieder nach hinten geht. Aber ein Spiel lenken kann er (noch) nicht. Dafür ist er manchmal noch zu ungestüm. Von Trybull hatte ich nach der langen Pause nicht viele Impulse erwartet und von Fritz erwarte ich ohnehin nicht mehr viel. Und so steht Petersen dann wieder mal auf verlorenem Posten (wobei er es tatsächlich schafft, aus Nichts doch noch Etwas herauszuholen)
Positiv aufgefallen sind mir gestern: Mielitz (abgesehen von der unglücklichen Aktion beim Abseitstor: das war kein Ausrutscher), Lukymia (robust, sehr sogar, am Ball aber unbeholfen), Pavlovic (anfangs nervös, in der 2. Halbzeit richtig stark. Wäre das schön, wenn ein paar Bremer mehr ihre Kopfbälle so gezielt spielen könnten. Und so frei wie Mlapa beim 1:0 steht, so frei kann einer allein gar nicht stehen, dass man den Fehler auf einen Bremer zurückführen könnte) und de Bruyne mit Abstrichen. Sehr gefreut hat mich auch der Auftritt von Trybull. Der Rest der Mannschaft ist dann eher unter "Ferner liefen" anzusiedeln. Das ist jedenfalls wortwörtlich die Qualität, die unser Spiel definiert hat.

