"Wenn ich gehe, kommt nur Werder infrage ..", sagte Petersen vor Wochen in einem Interview.
Ich habe michüber diese Aussage gefreut und gedacht, dass er zu Werder und in das junge Team passt.
Allerdings währte die Freude nur kurz, jetzt ist Ernüchterung eingetreten.
Leider hat er damals nicht gesagt, dass er seine Zukunt beim FC Bayern München sieht und nur für ein Jahr bei uns spielen will, um Einsatzzeiten in der Bundesliga zu bekommen.
In Interviews zu verkünden, unbedingt bei uns spielen zu wollen und gleichzeitig den Vertrag beim FC Bayern München zu verlängern geht in meinen Augen gar nicht!
http://www.fcbayern.telekom.de/de/aktuell/news/2012/35560.php
Damit ist Nils Petersen bei den in der Bundesliga weit verbreiteten Söldnern an der Spitze angekommen.
Ich will keinen begeisterten Bayern im Werder-Trikot für uns stürmen sehen. Da verzichte ich lieber auf die (mögliche) Qualität und jubele für einen schlechteren Spieler, der sich aber für unseren Verein begeistern will.
Allerdings bin ich mir sehr sicher, dass es auch Stürmer auf dem Niveau eines Nils Petersen gibt, die nicht den Stern des Südens im Herzen haben, einen, der seine alleinige Zukunft nicht beim FC Bayern München sieht.
Von mir aus kann Nils Petersen direkt auf die Ersatzbank, ich will den wegen der faden Begleitumstände nicht für uns auflaufen sehen, um das einmal ganz deutlich zu sagen. Die Vertragsverlängerung beim FC Bayern München im Zeitpunkt der Leihvereinbarung war eine echte Watsche.
P.S.: Es ist bezeichnend, dass Herr Allofs den Petersen Deal auf unserer Homepage als großen Erfolg bezeichnet und die gleichzeitige Vertragsverlängerung beim FC Bayern München mit keiner Silbe erwähnt wird.
Der ehemals ruhmreiche SV Werder Bremen ist nach den letzten beiden Jahren in einer Durststrecke. Damit kann ich sehr gut leben, solange die Jungs sich auf dem Platz engagieren und zumindest versuchen attraktiven Offensivfussball zu spielen.
Dass der SV Werder Bremen zum Ausbildungsclub für den FC Bayern München verkommt, damit kann ich nur schlecht leben.