NM war 8 Jahre alt, als er zu Werder kam. In den letzten 10 Jahren hat er U16, U17 und U19 Nationalelf gespielt, d.h., er hatte 10 Jahre lang eine Pespektive bei Werder, die jetzt in einen Profivertrag münden soll. Wie soll Werder seinen Werdegang betrachten, wenn nicht positiv. Und der klein Nick schaut sich ganz in Ruhe an, wie er seinen weiteren Weg gestalten will. Ne Leute, das sind nicht meine Vorstellungen von einem faíren Miteinander, da hilft auch kein Hinweis auf die gängigen Geschäftspraktiken. Ich vergleiche das mit einem Auszubildenden, der mit allen Schikanen durch seine Ausbildung geschleust wurde, hinterher mit einem dualen Studium zu einer veritablen Fachkraft gereift ist und nach dem Abschluss des Studiums dann die Biege macht.
Wenn er jetzt den Profivertrag unterschreibt und so gut ist, wie er hier beschrieben wird, kann er sich eine entsprechende AK im Vertrag aufnehmen lassen, welche ihm einen einfachen Wechsel ermöglicht.
Solch ein herumhühnern darf sich der Verein nicht lange gefallen lassen. Kein Vertrag, dann kaum Einsatzzeiten (wozu, Nutznießer wäre ein anderer Verein), dann lieber einen anderen Nachwuchsspieler, denn mehr ist NW auch nicht, spielen lassen.
Grundsätzlich bin ich da bei dir, dennoch in dieser Personalie und in dieser momentanen Situation kann ich eben NW samt Berater
absolut verstehen. Meine Lesart in dieser Personalie ist nicht die finanzielle sondern die sportliche Perspektive und ich nehme an. diese
ist auch vordergründig bei Nick.
Kann es möglich sein, dass der Spieler wie auch der Berater/Vater die sportliche Entwicklung der letzten Jahre betrachtet und bewertet?
Kann es möglich sein, dass er auch den Entwicklungsverlauf von JE (hautnah miterlebt) erleben durfte und nach Wahrnehmung dieser
Fakten sich nicht treiben lässt.
Eine rein moralische Entscheidung könnte ihm Jahre kosten.
Es heißt ja nicht, dass er vielleicht im Winter ein Vertragsangebot mit einschließender AK von Werder annimmt.
In diesem Fall hat Werder lediglich einen Fördervertrag (bis 2021) mit NW abgeschlossen. Außerdem liegen die Risiken hier durchaus
bei Werder wie auch bei Nick, denn sollte sich Nick eine größere Verletzung zu ziehen hat er ein Problem.
Ein Auszubildender lernt bei der Commerzbank/Deutsche Bank etc. und wird gefördert. Er schließt sein Studium mit einer hervorragenden
Note ab und verlässt die Bank und geht zu der besseren Konkurrenz, weil er mit seinem Wissen ersehen kann, dass sein Lehrherr (Bank)
nicht am Markt bestehen kann. Er geht dorthin, wo er sich nach seinem Verständnis und mit seinen Kenntnissen erfolgreich entwickeln
kann.
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