Nichts für ungut, aber es besteht doch immer die Möglichkeit, dass ich meinen sehr geschätzten Arbeitgeber, meine geliebten Kolleginnen, mein geliebtes Umfeld verlasse, meinen alten Arbeitgeber aus diesem Grund sehr lobe und ich diesen trotzdem wechsele, weil ich woanders bessere Aufstiegs- und Erfolgsmöglichkeiten sehe und mir ein höheres Entgelt geboten wird.
Somit sehe ich "Handlung sticht Worte" nicht als Argumentation dafür, dass seine Worte nicht der Wahrheit entsprechen.
Natürlich geht das mit dem Wechsel, sowas geht immer. Nur wo und wann war der Start ... zu diesem finalen Schritt?
Und wann und warum war der "point of no return" erreicht?
Dann geht´s zurück zu den Worten, wenn selbst Taten dir nicht reichen:
kicker-Interview (Worte) + höheres Entgelt + Stuttgart-Bettwäsche (oder was auch immer noch) = Wechsel
Oder glaubst du diesen, seinen
Worten nicht? Hat er seinerzeit gelogen oder die Wahrheit gesprochen?
Nebenbei ist dies auch eine vollkommen logische Entwicklung. 1. Gedanken,
2. Worte, 3. Handlung
Erst hat er lange für sich selbst überlegt,
dann kamen die Worte:
kicker-Interview,
dann die Entscheidung + die Handlung, nämlich in letzter Konsequenz der Wechsel
und erst nach dem Wechsel folgten wieder "andere" Worte ... über die wurde ja auch schon gepostet.
Ich bin auch raus hier. Das ist mir zu aufwendig. Es ist alles wiederholt geschrieben, zeitlich und inhaltlich in seiner Entwicklung untermauert und belegt worden.
Und selbst in dem letzten Interview stehen implizit, weil Nick eine ehrliche Haut ist, anteilig die alten Inhalte/Worte in neuem Kleid ...
ich mache jetzt aber keine Quellenanalyse.
Wir beide sind sicher nicht ständig anderer Meinung - Hier jedoch werden von dir entscheidende Faktoren mMn nicht richtig gewichtet.
Außerdem:
Wir haben gegen Stuttgart gewonnen und nur das zählt heute. 