@ BecksFahne:
Man sollte auch nicht glauben, dass andere Länder und ihre Volksvertretungen auf eine Katastrophe derartig gewaltigen Ausmaßes auch nur annähernd vorbereitet wären und die Lage nun "besser" im Griff hätten. Aus der Ferne und ohne fundiertes Wissen der konkreten Zusammenhänge vor Ort lässt sich alles sehr, sehr leicht kritisieren. Ich denke, damit sollte man sehr vorsichtig sein.
Wenn man nun allerdings mal sachlich hinterfragt, wie man selbst (bzw die eigenen Volksvertreter) in ähnlicher Situation handeln würde(n) und in welchem Handlungsrahmen dieses überhaupt geschehen kann, sieht die Geschichte schon ganz anders aus.
Selbstverständlich wirkt die japanische Regierung überfordert und natürlich ist man offenbar noch weit davon entfernt, die Katastrophe in all ihren Facetten derzeit im Griff zu haben, dies bestreite ich gar nicht. Eine andere Erwartungshaltung wäre allerdings auch angesichts des Umfanges der Katastrophe und deren vielschichtigen Folgen völlig unrealistisch gewesen.
Ich denke einfach, dass viele Menschen hier schlicht die Dimension der Katastrophe und die Hilflosigkeit, vor die es die Menschen stellt, etwas unterschätzen.
Auch alles richtig, oder zumindest nicht falsch.
Nur was sagt die " vorsichtige " Fraktion hier zu der innerjapanischen
Kritik ?
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland...ressekonferenz-/story/16503964?dossier_id=885



Die Nutzung der Windenergie beherrschen andere Länder schon weitaus besser als Deutschland. Weil dort die Windenergie wirklich ökonomisch genutzt wird z.B. in Kalifornien in Verbindung mit Speicherbecken. Denn so einfach wie euch das die Friede, Freude, Eierkuchen-Fraktion erzählen will, gehts nunmal nicht.