Naturkatastrophen

:tnx:

@ BecksFahne:

Man sollte auch nicht glauben, dass andere Länder und ihre Volksvertretungen auf eine Katastrophe derartig gewaltigen Ausmaßes auch nur annähernd vorbereitet wären und die Lage nun "besser" im Griff hätten. Aus der Ferne und ohne fundiertes Wissen der konkreten Zusammenhänge vor Ort lässt sich alles sehr, sehr leicht kritisieren. Ich denke, damit sollte man sehr vorsichtig sein.

Wenn man nun allerdings mal sachlich hinterfragt, wie man selbst (bzw die eigenen Volksvertreter) in ähnlicher Situation handeln würde(n) und in welchem Handlungsrahmen dieses überhaupt geschehen kann, sieht die Geschichte schon ganz anders aus.

Selbstverständlich wirkt die japanische Regierung überfordert und natürlich ist man offenbar noch weit davon entfernt, die Katastrophe in all ihren Facetten derzeit im Griff zu haben, dies bestreite ich gar nicht. Eine andere Erwartungshaltung wäre allerdings auch angesichts des Umfanges der Katastrophe und deren vielschichtigen Folgen völlig unrealistisch gewesen.

Ich denke einfach, dass viele Menschen hier schlicht die Dimension der Katastrophe und die Hilflosigkeit, vor die es die Menschen stellt, etwas unterschätzen.

Auch alles richtig, oder zumindest nicht falsch.

Nur was sagt die " vorsichtige " Fraktion hier zu der innerjapanischen

Kritik ?

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland...ressekonferenz-/story/16503964?dossier_id=885
 
Tepco hatte ja schon zuvor einen sehr zweifelhaften Ruf. Und daher verstehe ich nicht, warum sie so lange gewähren ließ. Aber gut auch das ist jetzt nicht mehr zu ändern. Man sollte jetzt schauen, dass alle Kraft gebündelt wird, um die Katastrophe (nicht nur die mögliche Nukleare) so gut wie möglich zu überstehen. Deutschland hat Spezialroboter bereit gestellt, die auch unter starker Strahleneinwirkung arbeiten können. Ich hoffe die Japaner fordern diese auch an.
 
na, warum lässt man denn die betreiber der akw und atommülllager in deutschland gewähren? genau, weil man es sich mit der industrie nicht verscherzen will. in deutschland gibt es genau so mehrere berichte, die auf sicherheitslücken hinweisen.
 
Die Atomgegner in Japan bekamen in der Vergangenheit immer ganz schön eins auf den Deckel....!!

An Atomkraft ist nur eines sicher: Dass sie nicht sicher ist!!!!
 
...eine Großmutter mit ihrem Enkel, die ihre Nahrung in einem " wilden "

Kühlschrank gefunden haben...Wenn man bedenkt, wie lange der Mensch

ohne Nahrung überleben kann, nervt es mich schon wieder, wenn bspw.

die Leute vom THW von " Aussichtslosigkeit " reden...

Eine Frage vorweg, rein aus Neugier: Warum trennst Du jede Zeile, die Du schreibst, mit einer Leerzeile ab? :confused:

Der Begriff Aussichtslosigkeit mag sicherlich etwas überzogen formuliert sein, man darf aber auch nicht vergessen, dass es hier nicht alleine darum geht, wie lange ein Mensch ohne Nahrung überleben kann, sondern auch darum, dass dies in diesem Fall unter weiteren extrem widrigen Bedingungen geschieht.

Es ist doch leider Gottes mehr als wahrscheinlich anzunehmen, dass die meisten Menschen, die unter den Trümmerbergen liegen und die die Katastrophe selbst überlebt haben, zumindest nicht unverletzt blieben. Die Luftzufuhr dürfte unter dem Schutt auch ein massives Problem darstellen und mindestens ohne Flüssigkeit kann ein Mensch so lange nun auch nicht überleben.

Mal ganz davon abgesehen, dass es in den Nächten zuletzt dort auch fror, sind dies in Summe eben Faktoren, die zumindest wenig Hoffnung lassen, noch viele Menschen lebend zu bergen. Dieselbige aufgeben sollte man deswegen natürlich noch nicht.
 
Eine Frage vorweg, rein aus Neugier: Warum trennst Du jede Zeile, die Du schreibst, mit einer Leerzeile ab? :confused:

Der Begriff Aussichtslosigkeit mag sicherlich etwas überzogen formuliert sein, man darf aber auch nicht vergessen, dass es hier nicht alleine darum geht, wie lange ein Mensch ohne Nahrung überleben kann, sondern auch darum, dass dies in diesem Fall unter weiteren extrem widrigen Bedingungen geschieht.

Es ist doch leider Gottes mehr als wahrscheinlich anzunehmen, dass die meisten Menschen, die unter den Trümmerbergen liegen und die die Katastrophe selbst überlebt haben, zumindest nicht unverletzt blieben. Die Luftzufuhr dürfte unter dem Schutt auch ein massives Problem darstellen und mindestens ohne Flüssigkeit kann ein Mensch so lange nun auch nicht überleben.

Mal ganz davon abgesehen, dass es in den Nächten zuletzt dort auch fror, sind dies in Summe eben Faktoren, die zumindest wenig Hoffnung lassen, noch viele Menschen lebend zu bergen. Dieselbige aufgeben sollte man deswegen natürlich noch nicht.

Es wird am Tisch im beheizten Raum errechnet, ob noch Rettungschancen

bestehen. Und dann gelten Überlebende als Wunder. Diese Wunder

wiederholen sich regelmäßig.
 
Und Wissenschaftler widersprechen sich ja seit jeher diametral.
Ne, eben nicht. Du verstehst es bloss nicht.
Welche Technik meinst du ? Welche Risiken ?
Ja, wenn du das nicht weißt, dann sollte man auch nicht seinen Senf zu Dingen dazugeben, von denen man keine Ahnung hat. Aber was solls, die Schüler, die jetzt im Physikunterricht die Mathe-, und Physikluschen neben sich sitzen haben. Müssen sich später ausgerechnet von denen den gleichen Schwachsinn anhören.
In 25 Jahren verkaufen wir unsere Windkraftanlagen nach China.
:lol: Die Nutzung der Windenergie beherrschen andere Länder schon weitaus besser als Deutschland. Weil dort die Windenergie wirklich ökonomisch genutzt wird z.B. in Kalifornien in Verbindung mit Speicherbecken. Denn so einfach wie euch das die Friede, Freude, Eierkuchen-Fraktion erzählen will, gehts nunmal nicht.

An Atomkraft ist nur eines sicher: Dass sie nicht sicher ist!!!!
Kernfusion wäre ja auch Atomkraft. Aber das werden wir wohl leider nicht mehr miterleben.
So toll und sicher sind die anderen Technologien aber nun auch nicht gerade u.a. CO² -Ausstoss. Kohlekraftwerke stossen schon bei normalen Betrieb Radioaktivität aus. Wenn dieser Wert nach einem Zwischenfall in der Nähe eines Kernkraftwerkes gemessen würde, dann würden wohl wieder alle auf die Barrikaden gehen.
:stirn: Es geht bei der Atomkraft nicht nur um das Risiko, sondern um das zeitliche und räumliche Schadensausmaß, und dieses ist nicht vergleichbar mit jeder anderen Form der Technik.
Ach, sieh mal an.Auf einmal. Wie wäre es den, wenn du deinen Einwand auch denjenigen richtest, der nur mit dem Risiko argumentiert. Das war doch nur die Antwort auf das blödsinnige Argument: Atomkraft ist nicht sicher. Da hätte dein Einwand kommen müssen, aber nicht auf die Antwort darauf.

Aber eins ist sicher, Atomausstieg ist nunmal innerhalb der nächsten Jahre nicht möglich. Alles andere ist utopisch und funktioniert nunmal nicht. Und wem es nicht passt, dass der Apfel auf den Boden fällt, der hört sich weiter irgendwelche Dummbatzen von Schauspieler und Sänger an, die meinen Sie müssen über Kernkraftwerke diskutieren und schon wissen, wie an alternativ Stromerzeugung aussieht.

Sonst kann man zur Abwechslung ja mal die Wissenschaftler anhören, die sich damit auskennen. Ich fand es ja mal ne richtige Wohltat in den letzten Tagen, dass man auch mal kompetente Menschen zu dem Thema in den Medien hatte, die mal vernünftig, analytisch über dieses Thema gesprochen haben. Und komischerweise waren sich der Kernphysiker und Physiker Schwerpunkt Regenerative Energie ziemlich einig.
 
:lol: Die Nutzung der Windenergie beherrschen andere Länder schon weitaus besser als Deutschland. Weil dort die Windenergie wirklich ökonomisch genutzt wird z.B. in Kalifornien in Verbindung mit Speicherbecken. Denn so einfach wie euch das die Friede, Freude, Eierkuchen-Fraktion erzählen will, gehts nunmal nicht.

Das ist der Punkt. Habe dazu diesen Artikelzu dem Thema im "Allgemeinen Politiktheread" gepostet.

Der Staat fuscht soviel auf dem Energiemarkt rum, dass man überhaupt keinen Überblick mehr darüber hat, was eigentlich welche Energie nun wirklich kostet.

Und was den Export von Anlagen zur Gewinnung regenerativen Energien angeht, so wird Deutschland da nicht nur im Punkt Windenergie mittlerweile abgehängt. Photovoltaikanlagen importieren wir mittlerweile zu einem nicht unerheblichen Anteil aus China. Da kannste nämlich den ganzen Giftmüll, der bei der Produktion entsteht, beim Nachbarn in den Garten kippen und somit billiger produzieren.
 
Zitat von [SVW]Andi;1650518:
Das AKW ist evakuiert worden. Aus Reaktor 3 steigt wohl Rauch auf.

Tante Edith sieht, dass es wohl doch nur teilweise evakuiert wurde.

Im DLF wurde gerade berichtet, dass diese Rauchentwicklung eine normale Entwicklung sei, diese "Ausdunstungen" werden wir noch wochenlang zu sehen bekommen. Über eine eventuell enthaltende Radioaktivität kann man nur spekulieren.
Sicher ist, dass eine erhöhte Strahlung im Grundwasser und im Trinkwasser enthalten ist.
Ich hoffe nur, dass die Radioaktivität nicht dauerhaft nachweisbar und der Landstrich auf lange Zeit unbewohnbar bzw. landwirtschaftlich unbenutzbar geworden ist.
 
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