Zitat von @SVW-1992:
Das Naldo aufgrund seines Knochenödems im Gelenk die Sportinvalidität drohen kann ist ein Sachverhalt, der schon vor seiner Operation in Brasilien in der Presse virulent war. Nach der Operation wurde vielfach geschrieben, dass mit seiner Rückkehr als aktiver Spieler im Kader von Werder Bremen nicht im Jahr 2011 zu rechnen sei. Von daher bringt die Kreiszeitung keine wirklich neuen Nachrichten ans Tageslicht, sondern bestätigt nur die alten Annahmen. Leider.
Das stimmt, was die Berichterstattung in der Presse angeht, leider definitiv nicht.
Nach der OP in Brasilien wurde zunächst einmal in der Presse kolportiert, die OP sei erfolgreich verlaufen.
Das nutzten dann einige, um erneut auf Doc Dimanski und die deutschen Ärzte herum zu hauen, auch wurden KA und die Geschäftsführung von Werder angegriffen, weil sie sich anfangs gegen die OP gestellt hatten.
Es wurde in dieser Zeit sehr optimistisch berichtet und so getan, als sei ein schnellerer Heilungsverlauf zu erwarten, als mit der "konservativen" und abwartenden Therapie ohne diese Art OP, wie sie dann in Brasilien durchgeführt wurde.
Auch die öffentlichen Äußerungen von Naldo gingen in diese Richtung, der anfangs sogar davon erzählte, noch in der gerade abgelaufenen Saison wieder spielen zu wollen/können. Danach war eine Rückkehr in den Kader "im Mai" in der Presse, erst danach merkten wohl einige der Reporter, das diese ganzen Erzählungen ähnlich unrealistisch und übertrieben optimistisch waren wie die, die Naldo schon letzte Saison reihenweise zu bieten hatte.
Wenn man mal alle Pressemeldungen seit dem letzten Sommer recherchiert, wird man nach meiner Schätzung
mindestens 10 Verlautbarungen von Naldo mit Comeback-Terminen finden, die allesamt schon verstrichen sind bzw. ("im Mai") bald verstrichen sind, ohne das Naldo auch nur einmal mit der Mannschaft trainieren konnte.
Das Knochenödem, so scheint es, wurde übrigens in Brasilien erfolgreich therapiert, jetzt scheint es um den offenbar nicht so gut bzw. langsam heilenden Knorpeldefekt aufgrund des angebohrten Knochens zu gehen.