Hier will ich doch noch mal eingreifen: DAS ist genau das was meiner Meinung nach eben zwar so sein sollte, richtig. ABER es ist eben nicht immer so und es sind wir so oft geschrieben eben auch nur MENSCHEN mit Gefühlen und den darauffolgenden Reaktionen.
Ich finde gerade den Link nicht. Ein Mann ist Polizeibeamter, am Wochenende Hooligan....
Ok, krasser Fall... aber es gibt nicht immer nur die tollen Beamten die alles richtig einschätzen und auf jede Art von Krawall die richtige Entscheidung treffen.
Die Tatsache, dass es Krawall gibt ist schon der Ausgangspunkt, wie auch vorhin schon geschrieben reagiert die Polizei sicher nicht jedes Mal deeskalierend, aber dass sie überhaupt reagieren muss ist mMn schon schlimm genug.
Und ob ein Polizist ausser Dienst Hurenbock, Hool oder sonst was ist, solange er sich im Dienst sauber verhält und die Grenzen kennt und einhalten kann soll mir das egal sein.
Denn - und da wiederhole ich mich - alleine die Tatsache, dass ein Polizeieinsatz in der Größenordnung mit solcher Ausrüstung durchgeführt werden muss ist ein Armutszeugnis für die Fankultur im speziellen und wenn man so will auch für die gesamte Gesellschaft.
[edit] zu dem Artikel oben:
Daraus ein kurzes Zitat:
"Acht Jahre lang dauerte dieses Doppelleben, bis er aufflog und ihn Polizei und Medien an den Pranger stellten."
Man muss dabei denke ich klar differenzieren zwischen der Gewalt, die in der Ausübung des Polizeidienstes heutzutage leider zur Tagesordnung übergeht (Warum sich das mMn so entwickelt habe ich oben schon geschrieben) und dem, was im Privatleben ausgelebt wird.
Beide Formen von Gewalt sind zu verurteilen, die "dienstliche" ist nur _leider_ manchmal nötig um gültiges Recht umzusetzen.
Ich möchte mich in diesem Sinne auch selbst korrigieren: Ein Polizist hat eine Vorbildwirkung, insbesondere wenn er sich im Dienst befindet, aber auch ausserhalb des Dienstes. Insofern ist es mMn nicht tragbar, wenn ein Polizist ausser Dienst genau das tut, was er im Dienst "bekämpft".


achja jede woche das selbe....
Jetzt haben wir 6 anstatt 3 Stunden direkt nach Hause gebraucht
Wir waren im gleichen Zug. Ich hatte große Bedenken, dass das gut gehen würde, als wir in den Zug eingestiegen sind, aber es war wirklich alles easy. Die Jungs haben sogar die Klos vernünftig hinterlassen, wenn man mal davon absieht, dass darin gequarzt wurde. Und es gab nicht einen Anti-Werder-Spruch.