Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Hinweis: This feature may not be available in some browsers.

http://www.fussball-saalekreis.de/f...die-zebras-kentsch-spricht-von-insolvenz.htmlKlare Worte waren am Donnerstagabend bei der Jahreshauptversammlung des MSV Duisburg zu vernehmen. So warnte Geschäftsführer Roland Kentsch vor 368 anwesenden Mitgliedern des Traditionsvereins angesichts einer Finanzierungslücke von bis zu drei Millionen Euro: "Ich kann nicht versprechen, dass wir es schaffen. Können wir die Bedingungen nicht rechtzeitig erfüllen, wäre eine Insolvenz unausweichlich."

Es ist einfach nur noch traurig, wie Traditionsvereine an die Wand gefahren werden.


Und der nächste bitte...
Wird Zeit, dass man sich da mal langsam etwas überlegt! So kann es doch im Fussball nicht weiter gehen!
Und der nächste bitte...
Wird Zeit, dass man sich da mal langsam etwas überlegt! So kann es doch im Fussball nicht weiter gehen!
Und so darf es auch niemanden wundern, dass Vereine mit einem dicken Sponsor oder Mäzen im Rücken (Hoffenheim, RB Leipzig u.a.) es schaffen, hochklassig zu spielen. Das ist wohl Kapitalismus ist seiner reinsten Form.

Ja, leider. Nur muß man bei jeden Fall eine Einzelbetrachtung vornehmen, auch beim MSV Duisburg.
Gegen Mißmanagement ist nun einmal kein Kraut gewachsen, da kann man noch so viel von oben regulieren, wie man will. Andererseits wird die wirtschafliche Schere zwischen finanziell großen und kleinen Clubs immer größer, so daß man schon über eine Regulierung nachdenken sollte, aber dies kann nur bei einer europaweiten Einheitlichkeit funktionieren - aber weil das Profifußballtum in Europa durch den Status QUo ein Millardengeschäft geworden ist und die UEFA daran mitverdient, wird dies Utopie bleiben.
Der Sport in den USA ist auch ein Milliardengeschäft und dennoch kennen die so etwas wie Gehaltsobergrenzen. Klar ist das dortige System kaum mit dem unserigen vergleichbar, dennoch würde ich mich deutlich für eine solche Regelung aussprechen. Die Vereine kanibalisieren sich gegenseitig, weils kaum noch anders geht.
Hinzu kommen - habs ja gestern schon im Oberneuland-Thread geschrieben - völlig überzogene technische Anforderungen an die Vereine. Wozu brauch ein Verein wie der FC Oberneuland ein Stadion für 5.000 Zuschauer??? Die haben nen Schnitt von unter 300 und der war niemals wirklich signifikant Höher! Gilt für alle anderen Vereine 2. Liga abwärts. Das Marschwegstadion in Oldenburg, Mitte der Neunziger noch für die 2. Liga zugelassen, würde heute nur schwer die Zulassung für die 3. Liga bekommen. Selbst in der Regionalliga spielen mit der ner Ausnahmeerlaubnis wegen des fehlenden Flutlichst. Das ist doch alles absoluter Irrsinn! Sorry! Da müssen sich Vereine dann nicht wundern.
Absolut. Es gibt ja eine Reihe von Zweit- und Drittligisten, die kurz vor der Klippe stehen.
Es mag vlt. weit hergeholt klingen, aber für mich fängt das Übel mit beispielsweise der CL an. Dort fließt extrem viel Geld, um die großen europäischen Vereine über Wasser zu halten. Für die kleineren bleibt da viel zu wenig übrig. Die Verteilung der Gelder in Deutschland sieht ja auch so aus, dass für die Zweit- und Drittligisten viel zu wenig Geld zum Überleben übrig bleibt.
Und dann sind da noch die zu hohen Ausgaben, weil die Spieler einfach zu viel Geld verdienen, dass ein normaler Verein aus eigener Kraft nicht mehr zahlen kann. Und so darf es auch niemanden wundern, dass Vereine mit einem dicken Sponsor oder Mäzen im Rücken (Hoffenheim, RB Leipzig u.a.) es schaffen, hochklassig zu spielen. Das ist wohl Kapitalismus ist seiner reinsten Form.

Richtig. Auch deswegen ist der hochklasisgeAmateurbereich für viele Vereine ein der Rubikon, der es sportartunabhängig erschwert, sich hochzuarbeiten wenn der Geldgeber fehlt. Da verzichten dann Mannschaften jahrweise in Folge auf Aufstiege, weil die Reisewege länger, die Kosten höher werden, aber die Einnahmen eben nicht steigern.
