Mitgliederversammlungen

HHG zur Baumann-Nachfolge:
Man macht sich intensiv Gedanken, bis zum Ende des 1. Quartals 2024 soll es eine Entscheidung geben. Dabei ist klar, dass Clemens Fritz ein logischer Kandidat ist. Aber man würde der Verantwortung nicht gerecht werden, ihm die Rolle direkt zu geben. Stattdessen wird es intensive Scans verschiedener Kandidaten geben.
 
HHG:
Erfolge in versch. Abteilungen macht ihn froh. Engagement in vielen sozialen Bereichen ist Werder sehr wichtig. Laufmann als neue GF ist ein großer Gewinn für Werders Bestebungen im Bereich Nachhaltigkeit. Sie ist deutschlandweit sehr angesehen.
Werder handelt nachhaltig und HHG sieht Werder für die Zukunft sehr gut aufgestellt, auch wenn große Herausforderungen anstehen. Wir alle - Fans, Mitarbeiter, Vetantwortliche - haben Zeichen der Zeit erkannt und müssen sich Herausforderungen stellen. Dazu soll es eine Präambel geben, die Bekenntnis zur Nachhaltifkeit festschreibt.
 
HHG:
Wichtig ist ihm: In letzter Zeit keimt Antisemtismus in Deutschlanf auf. Unerträglich. Werder Bremen hat eine historische Verantwortung sich gegen Antisemitsmus zu stellen. Auch bei Werder wurden jüdische Personen in NS-Zeit unerträgliches Leid angetan. Werder stellt sich klar gegen Antisemtismus und Fremdenfeindlichkeit.

Ab 2024 wird Werder systematisch Werders Verflechtungen in Nationalsozialsmus aufarbeiten. Dazu Zusammenarbeit mit Historiker*innen. Und es wird ein Stipendium für eine*n Doktorand*in für dieses Thema geben für zwei Jahre.
 
HHG zum Rechtstreit mit Bremer Sportstiftung (?) bzgl. Leichtathletikabteilung:

Streit ist beendet. Werder zahlt offene Fördergelder zurück, beide Seiten zahlen eigene Kosten aus dem Rechtsstreit.
(hier war ich abgelenkt, hoffe das ist so richtig wiedergegeben)
Werder wird künftig keine Anträge mehr an die Sportstiftung stellen.

Sehr bedauerlich: Ein*e Athlet*in aus eigener Abteilung hat sich bei Bremer Sportstiftung damals gemeldet, statt Kontakt zum geschäftsführenden Präsidium zu suchen.
 
HHG zur Zukunft:
Bundesligateam ist in knallhartem Verdrängungskampf. Die Corona-Pandemie hat Werder viel stärker als andere Vereine getroffen. Man konnte sich nicht hinter starken Konzernen vor Problemen aus der Pandemie schützen. Außerdem hatte man hohe Einnahmen aus Transfers im Sommer 2020 eingeplant und durch die Pandemie ist unerwartet der Transfermarkt damals zusammengebrochen. Sehr schmerzhaft.
In Zukunft wird es noch schwieriger. Daher unterstreicht HHG: Werder braucht einen strategischen Partner.
 
HHG zum Stategischen Partner:

Es braucht einen klaren Plan und eine klare Ausrichtung. Das Präsidium hat dafür Leitplanken aufgestellt, die wichtig sind: Werder brauchtg einen Partner mit regionaler Verwurzelung, der keine kurzfristigen Finanzinteressen in den Vordergrund stellt, sondern Werder entwickeln muss. Der Partner muss zu Werder passen. Man weiß um die Kritik, gerade auch aus der aktiven Fanszene. Man nimmt die Sorge sehr wahr. Es ist klar: Einen Ausverkauf des Vereines darf es nicht geben. "Werder muss immer Werder bleiben."
 
HHG zu Strategischem Partner:

Man hat in der Vergangenheit mit versch. Partnern gesprochen und ihnen abgesagt, weil nicht alles passte. Dafür wurde HHG auch öffentlich kritisiert. Aber: Es wird keinen strategischen Partner aus Russland, China oder Saudi-Arabien geben. Dafür steht dieses Präsidium!
 
Jetzt spricht Vizepräsidentin Claudia Lasch:

Werder hat große soziale Verantwortung. Bei Werder kommen Menschen aus versch. Religionen und Herkunften zusammen. Sie berichtet außerdem über die sportlichen Erfolge der Handballteams: Die wichtigsten drei Handballteams der Frauen spielen in der jeweils höchstmöglichen Klasse. Das spricht für die gute Arbeit der Handballabteilung.
 
Nachgereicht aus HHGs Beitrag:
HHG hat den Haushaltsentwurf der Bundesregierung für 2024 vorgestellt, der große Einkürzungen in sozialen Bereichen vorsah. Freiwilligendienste sollten massiv gekürzt werden (jeder dritte bis vierte Platt wäre 2024/25 weggefallen deutschlandweit). Das hielt Werder für großes Problem: Freiwilligendienste sind sehr wichtig für Gesellschaft, auch für Werder. Tolle Unterstützung und bahnt langjähriges Engagement an. Aktuell beschäftigt Werder 12 FWDler*innen, man hätte noch sechs weitere Plätze ausschreiben wollen, was leider nicht klappte. Am Freitag gab es die Nachricht aus dem Haushaltsausschuss des Bundestags, dass die geplanten Kürzungen zurückgenommen wurden. Das ist eine sehr wichtige und gute Nachricht, auch für Werder Bremen! :top:

(Persönliche Meinung: Ich finde es super, dass HHG dieses wichtige Thema, das medial sehr unterigng, anspricht. :top:)
 
Plaat: Nach wie vor komfortable Liquidätssituation im Verein.
Leicht reduziere Rückstellungen, kaum Verbindlichkeiten --> Solide Situation
Im letzten Jahr kamen 123 neue lebenslangen Mitgliedschaften hinzu, insgesamt gibt es jetzt 697.

Haupteinnahmequellen des Vereins: Mitgliedsbeiträge (Erhöhung durch 3.317 Mitglieder mehr!), Linzenzeinnahmen aus Verwertungsrechten der Marke Werder Bremen

Aufwendungen jetzt wieder so hoch wie vor der Corona-Pandemie

Jahresüberschuss 2022/23 insgesamt knapp 133.000 EUR

Für nächstes Jahr wird bei erhöhten Aufwendungen und erhöhten Erträgen ein ausgeglichenes Jahresergebnis, das aber auch negativ ausfallen könnten: Große Herausforderungen durch weitere Investitionen in Gebäude, Aktivitäten durch 125jähriges Vereinsjubiläum, Mitgliedergewinnungskampagne, neue Verträge mit Energielieferanten
 
Jetzt TOP 5: Bericht der Revisor*innen

Der Revisor korrigiert Plaat: Ich habe den langweiligsten Redebeitrag heute, denn alles ist in Ordnung. :D
Es gab eine laufende und stichprobenartige Revision. Keine Unregelmäßigkeiten oder Gründe für Kritik. Dank an Personen aus der Rechnungsführung, Axel Plaat und das gesamte Präsidium.
 
TOP 6: Diskussion der Berichte zu Berichten aus Präsidium und der Revisor*innen

Frage: Warum sind Thomas Schaaf und Willi Lemke nicht da? Großartige Menschen, die Großartiges für den Verein geleistet haben, sollten auch wertgeschätzt werden.
Weitere Rückmedlung des Mitglieds: Junge Menschen müssen stärker gefördert werden, um Ehrenamtliche zu gewinnen.
 
TOP 7: Entlastung des Präsidiums
Die Entlastung des Präsidiums wird beantragt. Es wird abgestimmt (übrigens ohne explizit zu sagen, dass aufzeigen soll, wer für die Entlastung stimmt; aber nun, so eng wollen wir es mal nicht nehmen :D). Einstimmige Entlastung des Präsidiums.
 
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