Mit welcher Einstellung nach Bochum?

Werder hat in dieser Saison in der BuLi nur dann gewonnen, wenn der Gegner:

- einen rabenschwarzen Tag hatte (Bayern, Hertha)

- eine Halbzeit verschlafen hat und das Glück auf unserer Seite war (Hoffenheim)

- nicht gewinnen wollte (Cottbus)

Ansonsten gab es Remis oder Niederlagen. Das ist der aktuelle Status Quo der Mannschaft.

Sollte auf Bochum einer der oben genannten Umstände zutreffen, dann ist ein Sieg möglich.

Ansonsten nicht, mit Tendenz Niederlage.
 
Ich habe Bochum gegen Dortmund gesehen. Das Spiel war nicht auf allerhöchstem Niveau, aber Bochum hat von der ersten bis zur 92. Minute gekämpft. Ich gehe davon aus, dass sie zu Hause nicht weniger kämpfen werden. Und da Werder gegen kämpferisch starke Gegner nicht willens oder in der Lage ist, gegenzuhalten, sehe ich im Hinblick auf Samstag schwarz. Vielleicht reicht es dank der individuellen Klasse einiger Spieler zu einem Unentschieden, so wie man schon in Bielefeld durch zwei Einzelaktionen (Rosenberg) zu einem Punkt gekommen war.

Es nützt anscheinend auch nichts, diese Problematik permanent anzusprechen. Ich weiß nicht, wie viele Ansprachen und Brandreden es schon gab. Von Allofs, von Schaaf, von Baumann. Meist hat man dann im nächsten Spiel tatsächlich alles abgerufen, dann war´s aber auch schon wieder vorbei. Irgendwann nutzt sich die öffentliche und interne Kritik auch ab.

Es gibt offensichtlich drei Gruppen in der Mannschaft: Diejenigen, die immer alles geben und sich gegen eine Niederlage stemmen. Dazu zählen Spieler wie Mertesacker oder Frings. Diejenigen, die sich maßlos selbst überschätzen und der Meinung sind, dass 95 Prozent Einsatz reichen. Namen nenne ich mal keine. Und diejenigen, die sich mal von der einen und mal von der anderen Gruppe mitreißen lassen. Dazu zählen insbesondere die jungen Spieler wie Özil.

Warum ist Werder 2004 Meister geworden? Weil man die besten Einzelspieler hatte? Definitiv nicht! Reinke war nie ein Weltklassetorhüter. Ismael war bei den Bayern schon vor seiner Verletzung ein Unsicherheitsfaktor. Stalteri ist guter Bundesligadurchschnitt. Lisztes war bei Stuttgart ein Mitläufer und ist nach 2004 wieder in der Versenkung verschwunden. Baumann und Ernst sind gute Spieler, wurden aber in der deutschen Nationalmannschaft aussortiert. Ailton spielt inzwischen bei einem österreichischen Provinzklub und Klasnic ist bei Nantes noch ohne ein einziges Tor. Sicher hatte Werder in der Saison mit Micoud auch einen Star in der Mannschaft, aber zuvor saß "Le Chef" bei einem mittelmäßigen italienischen Klub nur auf der Tribüne. Von der individuellen Klasse war "Werder 2004" den Bayern hoffnunglos unterlegen.

Sicher kam dieser Mannschaft zu Gute, dass sie keine internationale Belastung hatte, so wie dieser Umstand jetzt Leverkusen und Hoffenheim zu Gute kommt. Aber dieser Aspekt allein hat nicht nur Meisterschaft geführt. Entscheidend war, dass diese Spieler eine MANNSCHAFT bildeten. Da hat jeder für jeden gekämpft und nicht jeder für sich selbst.

Derzeit haben wir hervorragende Individualisten, aber keine richtige Mannschaft. Man kann gegen Panathinaikos Athen verlieren, aber man muss mehr Gegenwehr zeigen. Und man darf sich vor allem nach einem Rückstand nicht aufgeben.

Dies hier...wird so von mir unterschrieben. Gute Analyse: Kurz, knapp, treffend !
 
Kurz und Knapp:

Wir werden auch wieder hinfahren und natürlich alles geben. Sollte ich allerdings feststellen, dass sich die Mannschaft wieder so dermaßen hängen läßt wenn es nicht gleich läuft und nicht bis zum ABPFIFF konzentriert kämpfen, werde ich wohl kein weiteres Geld für Auswärtsfahrten investieren.

Ich möchte den WILLEN erkennen - mehr verlange ich ja gar nicht.
 
werder braucht kampfgeist, teamgeist und den willen, überhaupt gewinnen zu wollen, denn der war in den letzen wochen, monaten einfach viel zu selten zu sehen. Wenn die moral stimmt, dann kommt die leistung schon wieder, aber dafür muss jeder jeden unterstützen, jeder einzelne muss für das team kämpfen und rennen und dann werden wir auch wieder gewinnen.
 
Ich könnte sogar mit einer NIederlage leben (vielleicht nicht sooo toll, aber immerhin) - wenn die Jungs quasi "kämpfend untergehen".

Mich hat das Spiel gegen Athen stark an das gegen Leverkusen erinnert.

Einstellung: Rausgehen und Bochum in den Allerwertesten treten. Was zählkt, ist nicht der olympische Gedanke "dabei sein ist alles!", sondern "Einer für alle und alle für einen!".

Und wehe, das regnet...:svw_schal:
 
Da beim VFl einige Leistungsträger ausfallen werden sie kämpfen bis zur letzten Sekunde, dass bedeutet für uns:

-Kampf annehmen
-klare Bälle spielen
-drücken und dagegenhalten

nur so kann es gehen mit Schönspielerrei werden wir momentan dort keinen Blumentopf gewinnen.......

Ich hoffe die Mannschaft hat sich die Tabelle angeschaut, kommt jetzt keine kleine Serie verschwinden wir auf unabsehbare Zeit im Mittelmaß und das kann bei keinem der Spieler der Anspruch sein.
 
Ich vergebe jetzt schon die Noten:

Alle eine 6

ich habe meine Eintrittskarte verschenkt,

dann habe ich mir eine Dauerkarte für die TSG geholt,

danach 1 Karte fürs achtelfinal CL Spiel der Bayern reserviert,

und mir ein Klose und Obasi Trikot bestellt.

Tipp: Ab morgen sind alle meine Werder Sachen bei Ebay für bereits ein Euro zu haben. :p
 
Werder hat in dieser Saison in der BuLi nur dann gewonnen, wenn der Gegner:

- einen rabenschwarzen Tag hatte (Bayern, Hertha)

- eine Halbzeit verschlafen hat und das Glück auf unserer Seite war (Hoffenheim)

- nicht gewinnen wollte (Cottbus)

Ansonsten gab es Remis oder Niederlagen. Das ist der aktuelle Status Quo der Mannschaft.

Sollte auf Bochum einer der oben genannten Umstände zutreffen, dann ist ein Sieg möglich.

Ansonsten nicht, mit Tendenz Niederlage.

Ja genau, und Bremen hat immer nur dann verloren, wenn sie ein rabenschwarzen Tag hatten oder ein Halbzeit verpennt hatten. Und was sagt uns das jetzt?
 
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