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tsubasa
Guest
Mit der Herkunft hat das auch noch nie etwas zu tun gehabt
glaubt man daran irgendwann, wenn man es oft genug wiederholt?
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Mit der Herkunft hat das auch noch nie etwas zu tun gehabt

glaubt man daran irgendwann, wenn man es oft genug wiederholt?

Recep Tayyip Erdoğan ist demokratisch gewählter Präsident der Türkischen Republik - einer Republik, dessen Staatsbürgerschaft Mesut Özil einmal besessen hat. Er wurde vom Präsidenten eingeladen und ist dieser Einladung gefolgt.
Nun ist offenkundig, dass Erdoğan von weiten Teilen der deutschen Öffentlichkeit kritisch gesehen und ihm die Rolle eines Despoten oder Diktators zugeschrieben wird. Allerdings ist festzustellen, dass er ein gewählter Präsident ist, dem z.B. auch die Bundeskanzlerin zur Wahl gratuliert hat. Im Übrigen ist die Türkische Republik Partner Deutschlands in der NATO, erhält seit Jahren erhebliche Leistungen der Europäischen Union in ihrer Eigenschaft als Beitrittskandidat und bezieht Rüstungsgüter u.a. auch aus Deutschland. Weiterhin ist die Türkei ein wichtiger Partner der EU, was die Aufnahme von Flüchtlingen aus Krisengebieten betrifft.
Ich kann also die Aufregung nicht verstehen, die dieser Besuch eines Sportlers ausgelöst hat. Aus meiner Sicht war dieser Besuch lediglich eine Randnotiz Wert (wenn überhaupt). Nur durch die völlig überzogene Darstellung und Kommentierung in den Medien, ist das überhaupt zu einem Thema für die „WM-Vorberichterstattung“ geworden.
MÖ war schon zu Werder Zeiten nie unumstritten. War das in der Nationalmannschaft ebenfalls nicht. Und ist es auch bei Arsenal nicht. Seine Leistungen sind viel zu schwanken. Und gerade wenn es für eine Mannschaft nicht läuft, dann ist er eben auch keiner der mal ws reißt oder die Leute antreibt. Gleichzeitig soll er aber einen Stammplatz inne haben..... Man hätte MÖ einfach zuhause lassen sollen. Das Problem war schlicht durch das Photo mit Erdogan war nicht mehr möglich, was leistungsmäßig absolut gerechtfertigt gewesen wäre. Ich bin einfach nur froh, dass seine Karriere in der Nationalmannschaft beendet ist, weil sie eine Stelle freimacht, die sich wieder jmd erarbeiten muss, der bereit ist dafür über seine Grenzen zu gehen. Wobei ich zustimme, dass man sich natürlich einer Möglichkeit beraubt, wenn MÖ einen guten Tag erwischt.Was sein Können als Fußballer betrifft, hat Mesut Özil inzwischen hinlänglich bewiesen, dass er - jedenfalls in guten Phasen - das Zeug dazu hat, auch bei einem top-Verein als Stammspieler zu bestehen. Er könnte auch in der N11 durchaus weiterhin ein Spieler sein, der den Unterschied ausmacht (wenn man denn beim DFB endlich die notwenigen personellen Konsequenzen aus der verkorksten WM ziehen würde). Was mir bei Mesut Özil fehlt(e), ist eine größere Konstanz in den Leistungen und die Fähigkeit, auch dann Impulse zu geben, wenn es im Spiel nicht so gut läuft. Es dürfte aktuell wohl keine erhebliche Schwächung der N11 bedeuten, wenn er nicht mehr dabei ist. Man hat damit aber im kreativen Mittelfeld zumindest eine Option verloren.
Bei allem Respekt fuer Deine Meinung, aber spaetestens bei diesem Satz musste ich aussteigen. Du siehst hoffentlich selber den Widerspruch in der oben getaetigten Aussage. Ich schicke ja auch nicht den Fuchs in den Huehnerstall um die Hennen zu bewachen....Recep Tayyip Erdoğan ist demokratisch gewählter Präsident der Türkischen Republik - einer Republik, dessen Staatsbürgerschaft Mesut Özil einmal besessen hat. Er wurde vom Präsidenten eingeladen und ist dieser Einladung gefolgt...

Oh Battle Modus.das trifft mich natürlich sehr hart.
den artikel, welchen ich verlinkt habe, kannst du ja dennoch mal lesen.


Auch die Kritik am Deutschen Fußballbund und dessen Präsident Rainhard Grindel sei sehr berechtigt, findet Somuncu: Der Verband habe sich sehr illoyal verhalten und gegen einen Partner nachgekartet, mit dem man jahrelang fair und erfolgreich zusammengearbeitet habe. Der DFB messe zudem mit zweierlei Maß, wenn er sich nicht vom Sponsor Mercedes distanziere, der im Abgasskandal verwickelt sei, und gleichzeitig Özil zur Symbolfigur einer Debatte macht, die so nicht geführt werden könne.
"Wir waren auf jeden Fall weiter", sagt Somuncu. Die Frage, ob sich jemand als Deutscher fühle oder nicht, sei hochgradig anachronistisch, die Debatte obsolet. Jeder, der in Deutschland lebe und sich zum Grundgesetz und den Werten des Landes bekenne, habe die Möglichkeit und das Recht, Teil dieser deutschen Gesellschaft zu sein - oder sich für eine andere zu entscheiden.
Viele würden sich laut Somuncu freuen, bei der AfD wie bei AKP, dass die Debatte wieder auf oberflächlichen Niveau geführt und an der Wut über den Misserfolg der deutschen Nationalmannschaft festgemacht werde. In den letzten Jahren sei sehr viel gesagt worden, von Deutschen über Türken wie von Türken über Deutsche. "Für mich ist es besser, versöhnlich miteinander umzugehen und trotzdem klare Positionen zu behalten."
Fantasieren ...definitiv nicht. Ich beleuchte eine Seite der Medaille, die Du oberflächig, aufgrund von Äußerungen z.B. von BvS, dem verkappten SPD Politiker etc..einseitig dokumentiert hast.

Am Ende hast Du es mit gleichen Mitteln gemacht. Das macht es nicht wirklich (intellektuell) besser.

Geschenkt...komme gerade von Sisha Bar, diese wird von einem Kurden geführt, der schon 10 Jahre hier ist. Da war auch Mesut das Thema.
Tenor war Erdogan hat Mesut benutzt. Erdogan darf man nicht unterstützen. Atatürck war gut für die Türeki, auch im Verständnis zu den Kurden ,die Ihren Staat verloren haben und momentan verfolgt sind von Erdogan.
Alles gut.was zur hölle erzählst du da?
was du nicht sagst. wer hat das jemals angezweifelt?
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Recep Tayyip Erdoğan ist demokratisch gewählter Präsident der Türkischen Republik
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Finde, diese Diskussion, die Özil losgetreten hat, braucht momentan kein Mensch in Fussball-Deutschland - da gibt es zur Zeit Baustellen genug.

