Ich finde es immer sinnvoller, Dinge, die nicht gut laufen, zu verbessern. Das beinhaltet allerdings nicht, dass man die Verantwortlichen schlicht ersetzt, sondern dass die Dinge, die falsch laufen, mit diesen Leuten verbessert werden. Das trifft nicht nur im Bereich der sportlichen Leitung zu, sondern eben auch sportmedizinischen Sektor. Ein neuer Arzt, verändert erst mal gar nichts, denn dieser wird unter den gleichen Bedingungen und deren Schwachstellen arbeiten, wie auch Dimanski. Fire&hire scheint heutzutage, gerade im professionellen Sport, eine beliebte Randsportart zu sein. Nur liegen die Fehler in den seltensten Fällen bei den Verantwortlichen selbst, sondern in deren Zusammenwirken.
So lange auf diesem Niveau diskutiert wird, Fehler können nur durch eine höhere personelle Fluktuationsrate behoben werden, lohnt sich eine Teilnahme an dieser Debatte wirklich nicht. Denn das sind keine Lösungen, sondern nur eine Verlagerung des Problems auf anderes Personal. Das alles macht nur Sinn, wenn z.B. dem Trainer oder dem Sportmediziner grobe Fehler nachgewiesen werden können, die auf Inkompetenz zurück zu führen sind.
Diese Haltung ist auch das Kernstück, der Personalpolitik dieses Vereins und hat ihn in den letzten Jahren nach oben geführt. Und genau dort muss man den Hebel ansetzen, damit es zukünftig wieder besser läuft.