Es gibt eine weitere Studie zu der Saison 2004/2005, die auf dem Datenmaterial der Berufsgenossenschaft basiert.
Ein Vergleich der Vereine untereinander gibt es nicht, ist auf eine Saison bezogen aber auch nicht seriös. Wenn, dann müsste man das über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren auswerten. Ich kann mich an Spielzeiten erinnern, in denen Werder sehr vom Verletzungspech anderer Teams (Leverkusen, HSV) profitiert hat und u.a. dadurch noch die CL erreichte. Aber der Verletztenstand der letzten zwei Jahre ist schon sehr krass, dass sich natürlich die Frage stellt, ob das nur Zufall ist.
Als wesentliche Ergebnisse der Studie hielten die Verfasser der o.g. Studie u.a. folgende Punkte fest:
Wer sich für die Studie interessiert:
http://www.vbg.de/imperia/md/content/produkte/downloads/abschlussbericht.pdf
Ein Verletztenstand von 13,5 Prozent ist also der "Normalwert". Das bedeutet: Von 22 Spielern sind durchschnittlich immer 3 verletzt.
Da liegt Werder seit anderthalb Jahren deutlich (!) drüber. Allerdings nicht wegen besonders vieler Muskelverletzungen - da hat es andere Vereine sogar noch häufiger getroffen -, sondern wegen des "Grundpegels" an Langzeitverletzten. Damit meine ich Boenisch, Naldo, Silvestre, Borowski, Avdic, Hunt, Prödl und jetzt Ekici, die monatelang ausfielen oder noch ausfallen werden.
Der Anteil an leichten oder mittelschweren Verletzungen ist in Bremen nicht höher als anderswo, eher sogar niedriger. Nur wenn man permanent 4 Langzeitverletzte hat, macht es sich natürlich sofort bemerkbar, wenn dann noch 2 bis 3 "normale" Verletzungen auftreten.
Ein Vergleich der Vereine untereinander gibt es nicht, ist auf eine Saison bezogen aber auch nicht seriös. Wenn, dann müsste man das über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren auswerten. Ich kann mich an Spielzeiten erinnern, in denen Werder sehr vom Verletzungspech anderer Teams (Leverkusen, HSV) profitiert hat und u.a. dadurch noch die CL erreichte. Aber der Verletztenstand der letzten zwei Jahre ist schon sehr krass, dass sich natürlich die Frage stellt, ob das nur Zufall ist.
Als wesentliche Ergebnisse der Studie hielten die Verfasser der o.g. Studie u.a. folgende Punkte fest:
- Jeder Spieler im Berufsfußball erleidet pro Saison im Schnitt etwa zwei Verletzungen, eine schwerere mit resultierender Arbeitsunfähigkeit und eine leichtere, die lediglich Behandlungskosten verursacht.
- Die 1953 Fußballprofis der drei höchsten Ligen (Anmerkung von mir: in der Saison war die 3. Liga noch zweigleisig) kommen abzgl. einer 6wöchigen Wettkampf- und Trainingspause auf theoretisch ca. 630.000 Arbeitstage. Durch Verletzungsfolgen fallen knapp 85.000 Tage hiervon weg. Umgerechnet auf einen Mannschaftskader bedeutet dies, dass 13,5 % der Spieler permanent nicht einsetzbar sind.
Wer sich für die Studie interessiert:
http://www.vbg.de/imperia/md/content/produkte/downloads/abschlussbericht.pdf
Ein Verletztenstand von 13,5 Prozent ist also der "Normalwert". Das bedeutet: Von 22 Spielern sind durchschnittlich immer 3 verletzt.
Da liegt Werder seit anderthalb Jahren deutlich (!) drüber. Allerdings nicht wegen besonders vieler Muskelverletzungen - da hat es andere Vereine sogar noch häufiger getroffen -, sondern wegen des "Grundpegels" an Langzeitverletzten. Damit meine ich Boenisch, Naldo, Silvestre, Borowski, Avdic, Hunt, Prödl und jetzt Ekici, die monatelang ausfielen oder noch ausfallen werden.
Der Anteil an leichten oder mittelschweren Verletzungen ist in Bremen nicht höher als anderswo, eher sogar niedriger. Nur wenn man permanent 4 Langzeitverletzte hat, macht es sich natürlich sofort bemerkbar, wenn dann noch 2 bis 3 "normale" Verletzungen auftreten.
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