Marvin Ducksch (Birmingham City)

Ich bin froh, dass die Ausstiegsklausel nicht mehr gezogen werden kann. Jetzt kann ein Wechsel nicht mehr einseitig vollzogen werden...

Ich habe auch wenig Verständnis für die Kritiker an Ducksch' Leistungen. Gut negative Kritik an seiner Körperspreche, seinen Gestiken und den unnötigen Gelben Karten habe ich ja selbst.
Aber wir haben erstmal eine Faktenlage. Ducksch hat in den letzten beiden Bundesligajahren jeweils > 20 Scorerpunkte erzielt. Das ist herausragend und das kann man doch nicht klein diskutieren. Der letzte Spieler bei Werder Bremen, der das geschafft hat, hieß Diego Ribas da Cunha!
Aber auch ohne die Scorerpunkte ist er aus Werder's Offensivspiel nicht mehr weg zu denken. Ähnlich wie Max Kruse 2018/2019 ist Ducksch an fast jeden Angriff beteiligt. Wenn so ein Spieler die Mannschaft verlässt, kann man ihn nicht einfach durch Stürmer XY ersetzten. Zumindest nicht direkt.
 
Was man aber auch ganz klar sagen muss ist, dass ein Wechsel eines Leistungsträger ganz häufig auch positiv ist.
Das beste Beispiel dafür ist der Wechsel von Füllkrug. Ohne seinen Abgang wäre Njinmah niemals bei uns so durchgestartet und der Taktikwechsel, inklusive Torwartwechsel wäre höchstwahrscheinlich so auch nicht passiert.
Möglicherweise wäre ein Abgang von Ducksch also ein bedeutende Chance auf was besseres. Und das ganz ohne seine Leistung zu schmälern.
Vom finanziellen Aspekt mal ganz abgesehen.

Kritisch wird es nur bei zuvielen ausscheidenden Leistungsträgern oder zentralen Spielern, ohne die quasi kein Fussball mehr möglich ist. Das ist Duckschi allerdings nicht. Da halte ich einen Zetti, Lynen oder Friedl für zentraler.
 
Die EM soll der Test dafür sein.Hat irgendein Experte in irgendeinem Spiel gesagt..

Stand auch im Kicker so.
Wobei Ducksch die Gelben Karten fürs Meckern bekommt, zwar wegen Meckern aber nicht weil er ständig nur mit dem Schiri Meckert. Es wird ihm immer so ausgelegt. Weil er auch viel mit sich und der Mannschaft hadert. Das hört sich für den Schiri immer so an als würde er den Schiri meinen. Somit bekommt Ducksch eben bei der nächsten Gelegenheit eben gleich Gelb. Das wird wohl eine neue Regel nicht ändern. Obwohl Ducksch den Schiri nicht mehr direkt ansprechen wird.
 
Was man aber auch ganz klar sagen muss ist, dass ein Wechsel eines Leistungsträger ganz häufig auch positiv ist.
Das beste Beispiel dafür ist der Wechsel von Füllkrug. Ohne seinen Abgang wäre Njinmah niemals bei uns so durchgestartet und der Taktikwechsel, inklusive Torwartwechsel wäre höchstwahrscheinlich so auch nicht passiert.
Das Gegenbeispiel ist Max Kruse. Dieser Weggang endete in einer Vollkatastrophe. Man kann natürlich dagegen halten, dass Werder's Spiel komplett nach Kruse ausgerichtet war. Das mag aktuell für Duscksch nicht gelten, trotzdem hat er eine tragende Rolle in Werder's Offensivspiel.
 
Das Gegenbeispiel ist Max Kruse. Dieser Weggang endete in einer Vollkatastrophe. Man kann natürlich dagegen halten, dass Werder's Spiel komplett nach Kruse ausgerichtet war. Das mag aktuell für Duscksch nicht gelten, trotzdem hat er eine tragende Rolle in Werder's Offensivspiel.
Was exakt das ist, was ich geschrieben habe. Der Weggang eines Leistungsträgers kann nur positiv ausfallen, wenn es sich um keinen zentralen Spieler handelt. Im Moment würde ich diese Eigenschaft eigentlich bei keinem Spieler zu 100% sehen. Sind alle irgendwo ersetzbar. Wir sind nicht mehr abhängig von einem Spieler. Das ist tatsächlich eines der besten Dinge, die sich in der letzten Zeit ergeben haben.
 
Was exakt das ist, was ich geschrieben habe. Der Weggang eines Leistungsträgers kann nur positiv ausfallen, wenn es sich um keinen zentralen Spieler handelt. Im Moment würde ich diese Eigenschaft eigentlich bei keinem Spieler zu 100% sehen. Sind alle irgendwo ersetzbar. Wir sind nicht mehr abhängig von einem Spieler. Das ist tatsächlich eines der besten Dinge, die sich in der letzten Zeit ergeben haben.
Vereine wie Werder müssen stets damit rechnen, dass auch zentrale Spieler weggehen. Somit ist für einen positiven Ausgang entscheidend, wie gut diese Verluste kompensiert werden können, also durch entsprechende Verpflichtungen. Oder die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen; z.B. wenn nach dem Weggang eines zentraler Stürmers, auf dem das Offensivspiel ausgerichtet war, dieses auf 2 Stürmer zu verteilen - was wiederum die Chance bietet, für den Gegner weniger ausrechenbar zu sein.
 
Was man aber auch ganz klar sagen muss ist, dass ein Wechsel eines Leistungsträger ganz häufig auch positiv ist.

Ich finde nicht, dass man das so sagen kann, wobei ich denke das du es ganz so auch nicht meinst. Der Weggang eines Leistungsträgers kann eine GELEGENHEIT sein. Bei Max Kruse war es genau das. Kohfeldt wurde in die Lage versetzt taktisch viel variabler zu agieren, andere Spieler im Windschatten bekamen die Gelegenheit mehr ins Spiel einzubringen. Gedankenspiel: Wäre Max Kruse geblieben hätte Kohfeldt nicht die zwei Schritte auf einmal probieren müssen und auch gar nicht können. Er hätte damit die Mannschaft nicht kaputt trainiert, es hätten sich nicht all die Spieler verletzt (außer Füllkrug, was aber Pech war), der Absturz wäre ausgeblieben, die Marktwerte wären aus der Kombination Corona+Absturz nicht vernichtet worden. Kruses Wechsel war eine große Gelegenheit die zu einem fatalen Ende geführt hat.
 
Vereine wie Werder müssen stets damit rechnen, dass auch zentrale Spieler weggehen. Somit ist für einen positiven Ausgang entscheidend, wie gut diese Verluste kompensiert werden können, also durch entsprechende Verpflichtungen. Oder die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen; z.B. wenn nach dem Weggang eines zentraler Stürmers, auf dem das Offensivspiel ausgerichtet war, dieses auf 2 Stürmer zu verteilen - was wiederum die Chance bietet, für den Gegner weniger ausrechenbar zu sein.
Genau das ist natürlich Vorraussetzung. Man kann nicht Leistungsträger abgeben und dann nur Würste als Ersatz holen. ;)
 
Ich finde nicht, dass man das so sagen kann, wobei ich denke das du es ganz so auch nicht meinst. Der Weggang eines Leistungsträgers kann eine GELEGENHEIT sein. Bei Max Kruse war es genau das. Kohfeldt wurde in die Lage versetzt taktisch viel variabler zu agieren, andere Spieler im Windschatten bekamen die Gelegenheit mehr ins Spiel einzubringen. Gedankenspiel: Wäre Max Kruse geblieben hätte Kohfeldt nicht die zwei Schritte auf einmal probieren müssen und auch gar nicht können. Er hätte damit die Mannschaft nicht kaputt trainiert, es hätten sich nicht all die Spieler verletzt (außer Füllkrug, was aber Pech war), der Absturz wäre ausgeblieben, die Marktwerte wären aus der Kombination Corona+Absturz nicht vernichtet worden. Kruses Wechsel war eine große Gelegenheit die zu einem fatalen Ende geführt hat.
Richtig. Es ergeben sich Chancen, die man nutzen kann oder eben nicht. Wobei das bei einem zentralen Spieler wie Kruse eigentlich kaum machbar war. Der richtige Schritt danach wäre eine krasse Systemumstellung gewesen. Das hat sich hier aber jahrelang kein Mensch wirklich getraut. Wir haben ja bis Mitte der Hinrunde eigentlich die letzten Jahrzehnte mehr oder weniger versucht denselben Fußball zu spielen, mit leicht verschiedenen Systemen.
 
Nur der Kapitän darf reklamieren.Meine daß während der EM gesagt wurde,daß die Regel kommende Saison auch in den Ligen eingeführt wird.
Back to the roots ...
Hatten wir schon und das war gut so.
Bei der EM fällt auf, dass nicht nur weniger gemeckert, sondern (dadurch?) auch weniger der Rasen plattgewälzt wird.
Ist zumindest mein Empfinden, wobei ich nicht alles verfolgt habe.
Kann ruhig in der Liga so weiter gehandhabt werden.
 
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