Marko Marin

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Ich sehe Marin aus verschiedenen Blickwinkeln.
Objektiv betrachtet macht der Transfer Sinn. Das Geld wird gebraucht, Marin hat in den letzten 2 Jahren nie seine rochtige Position gefunden und dauerhaft sein Potenzial abgerufen.
Aber sein Abgang schmerzt mich sehr. Er war mir irgendwie sehr sympatisch und ist es auch noch. Im Winter erklärte Klaus Allofs noch, Marin sei einer der wichtigsten Spieler in den Zukunftsplanungen. Jetzt wird er plötzlich verkauft und es wird nüchtern verkündet als sei es ein täglicher, obligatorischer Prozess. Ich finde Chelsea unsympatisch, wünsche Marin aber trozdem alles Gute. Wenn er aber 1 bis 2 Jahre auf der Bank sitz und dann für 6 Mio. € zurückkehrt, bin ich auch nicht abgeneigt.
Warum lief es bei Marin nach seiner starken 1. Werder-Saison eigentlich nicht mehr? Liegt es tatsächlich nur am Umbruch und am System? Oder war Marko auf dem Platz irgendwie zu gehemmt, hat mit, aber vor allem ohne Ball zu wenig Sprints angezogen, woher auch immer die Spritzigkeit eingebüßt?
Ich kann es nicht beantworten.
 
Im Winter erklärte Klaus Allofs noch, Marin sei einer der wichtigsten Spieler in den Zukunftsplanungen. Jetzt wird er plötzlich verkauft und es wird nüchtern verkündet als sei es ein täglicher, obligatorischer Prozess.

Warum lief es bei Marin nach seiner starken 1. Werder-Saison eigentlich nicht mehr? Liegt es tatsächlich nur am Umbruch und am System? Oder war Marko auf dem Platz irgendwie zu gehemmt, hat mit, aber vor allem ohne Ball zu wenig Sprints angezogen, woher auch immer die Spritzigkeit eingebüßt?
Ich kann es nicht beantworten.

Und beide Deine Fragen bestätigen leider meinen Anschein, dass a) keinerlei Konzept für die Zukunft existiert und b) zu viele potentiell starke Spieler nach einem Wechsel zu Werder in ihrer Leistung stagnieren, während sie bei anderen Vereinen zu Leistungsträgern werden (Harnik, Niemeyer etc.)
 
Und beide Deine Fragen bestätigen leider meinen Anschein, dass a) keinerlei Konzept für die Zukunft existiert und b) zu viele potentiell starke Spieler nach einem Wechsel zu Werder in ihrer Leistung stagnieren, während sie bei anderen Vereinen zu Leistungsträgern werden (Harnik, Niemeyer etc.)

Harnik: Brauchte den Umweg über Liga 2, was ich im übrigen für keine Schande halte, um nötige Erfahrungen zu machen! War sicher für die 3. Liga damals schon zu gut, aber eben unter Berücksichtigung der anderen Werderstürmer zur Zeit seines Abganges zu schlecht für die erste Mannschaft.

Niemeyer: Wechselte zu einem Zweitligisten, der momentan auf Platz 17 steht. Das er dort Leistungsträger ist - gut und schön.

etc.: Bis auf Schulz (H96), um den es für mich irgendwie schade ist, fällt mir keiner ein. (Diekmeier, D. Schmidt sind eher die Kategorie Niemeyer, mMn)
 
Bis auf Schulz (H96), um den es für mich irgendwie schade ist, fällt mir keiner ein.
:tnx:
Schulz ist der einzige, wo das wirklich ein Fehler seinerzeit war. Ich denke, das werden die Verantwortlichen auch selbst wissen, wie dämlich das war. Der Rest ist absolut zu Recht gegangen. Okay, bei Niemeyer war es auch blöde. Man hätte der Hertha keine Kaufoption geben dürfen, ansonsten war es okay. In der Saison brauchten wir ihn nicht oder zumindest dachte man das. Im Endeffekt hatten wir dann soviele Ausfälle, dass er doch brauchbar gewesen wäre.
 
Schulz ist der einzige, wo das wirklich ein Fehler seinerzeit war. Ich denke, das werden die Verantwortlichen auch selbst wissen, wie dämlich das war.

Und selbst in diesem Fall ist fraglich, inwieweit das tatsächlich ein Fehler der Werderverantwortlichen war, denn Schulz wollte unbedingt weg, um nicht länger linker Verteidiger spielen zu müssen. Die Ironie liegt darin, dass er in Hannover auf seiner erklärten Lieblingsposition im defensiven Mittelfeld auch nur kurz spielte, um dann wieder als linker Verteidiger oder sogar als Innenverteidiger eingesetzt zu werden.
 
:tnx:
Schulz ist der einzige, wo das wirklich ein Fehler seinerzeit war. Ich denke, das werden die Verantwortlichen auch selbst wissen, wie dämlich das war. Der Rest ist absolut zu Recht gegangen. Okay, bei Niemeyer war es auch blöde. Man hätte der Hertha keine Kaufoption geben dürfen, ansonsten war es okay. In der Saison brauchten wir ihn nicht oder zumindest dachte man das. Im Endeffekt hatten wir dann soviele Ausfälle, dass er doch brauchbar gewesen wäre.

Die Abgabe bzw. die für die betroffenen Spielern unzureichende Perspektive von Rolfes und Kruse war zu dem damaligen Zeitpunkt auch nicht o.K.---von den vielen unsinnigen Leihgeschäften wollen wir gar nicht erst anfangen.
 
dennoch belibt bei mir die Frage, ob Spieler wie Arnautovic, Marin, Wesley und Co, die in ihrer Entwicklung stagnieren/die Erwartungen nicht abrufen konnten, wirklich einfach zu schlecht sind, oder ob es Werder einfach nicht gelungen ist, das System so zu anzupassen, das es passt, bzw. TS es nicht geschafft hat, alles von ihnen abzurufen.
 
dennoch belibt bei mir die Frage, ob Spieler wie Arnautovic, Marin, Wesley und Co, die in ihrer Entwicklung stagnieren/die Erwartungen nicht abrufen konnten, wirklich einfach zu schlecht sind, oder ob es Werder einfach nicht gelungen ist, das System so zu anzupassen, das es passt, bzw. TS es nicht geschafft hat, alles von ihnen abzurufen.

Ich denke diese Frage habe ich für mich schon beantwortet und Sie läuft auf die zweite Variante hinaus, bzw. ist Variante 2 und 3 für mich eigentlich dasselbe! ;)
 
Und selbst in diesem Fall ist fraglich, inwieweit das tatsächlich ein Fehler der Werderverantwortlichen war, denn Schulz wollte unbedingt weg, um nicht länger linker Verteidiger spielen zu müssen. Die Ironie liegt darin, dass er in Hannover auf seiner erklärten Lieblingsposition im defensiven Mittelfeld auch nur kurz spielte, um dann wieder als linker Verteidiger oder sogar als Innenverteidiger eingesetzt zu werden.

:tnx: Das kommt noch dazu.

Die Abgabe bzw. die für die betroffenen Spielern unzureichende Perspektive von Rolfes und Kruse war zu dem damaligen Zeitpunkt auch nicht o.K.---von den vielen unsinnigen Leihgeschäften wollen wir gar nicht erst anfangen.

Kruse, welcher Kruse?! Da fällt bei mir im Moment kein Groschen...
Rolfes ok, aber auch da bleibt viel Spekulatius, ob damals tatsächlich abzusehen war, ob der Mann mal ein Leistungsträger wird, oder ob nach damaligem Kenntnisstand die Abgabe sinnvoll war.
 
:tnx: Das kommt noch dazu.



Kruse, welcher Kruse?! Da fällt bei mir im Moment kein Groschen...
Rolfes ok, aber auch da bleibt viel Spekulatius, ob damals tatsächlich abzusehen war, ob der Mann mal ein Leistungsträger wird, oder ob nach damaligem Kenntnisstand die Abgabe sinnvoll war.

Das ist schon ein Schwachpunkt in der Nachwuchsarbeit, sollte das nicht erkennbar sein.
100%-tige Gewissheit gibt es nicht, aber Strategie und Konzepte...
 
Hatte ich so nicht in Erinnerung, aber schon bedenklich, wenn zu der damaligen Zeit die sportlichen Perspektiven beim SVW für einen Verbleib nicht ausgereicht haben.
Es gibt nur wenige Fixpunkte, die "damals" und "heute" gleich geblieben sind.

Also zur Zeit wo Kruse gegangen ist, war schlichtweg keine sportliche Perspektive für ihn zu schaffen. Wir hatten einfach besseres Personal. Oo
Man wollte ihn dennoch halten, aber er wollte halt lieber irgendwo Stammspieler sein.
 
Jeder Verein hat solche Spieler. Bei Kruse und Diekmeier war es eben zu der Zeit am sinnvollsten, den Verein zu verlassen. Genauso auch die Nummer mit Harnik; das passiert eben!

Alle schauen doch zurzeit auf die grandiosen Dortmunder. Die Sache mit Reus ist auch kein Ruhmesblatt: spielt bei denen in der Jugend, sein Talent wird verkannt, geht in die 2. Liga und später nach Gladbach, um dann für 17 Mio € (!!!) zurückgekauft zu werden!
Tolles Geschäftsmodell! Zur Nachahmung empfohlen. :thumb:
 
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