natürlich muss das Abspiel kommen, das ist klar!
...freie Räume sollte man nutzen, und da sehe ich bei Marin noch Entwicklungspotential...
...aber seine Dribblings sind aus meiner Sicht eine gute Vorraussetzung, um eben diese Räume zu schaffen, denn jedes gewonnene Dribbling schafft eine Überzahlsituation...
@ dkbs: die These, dass eine gute Mannschaft nicht oder weit weniger zu Kontersituationen/gelegenheiten kommt, halte ich im Übrigen für nicht richtig...
Selbst die Bayern machen viele Kontertore(z.B. die Robben-Tore zu Hause gegen WOB), aber auch die Wolfsburger Meistermannschaft (letzte Saison)...
... bin im Übrigen ziemlich sicher, dass Marin hier auf ähnliche Werte kommt wie die, die er in Gladbach hatte, denn ich erhoffe mir, dass er bei Werder aufgrund der individuellen Klasse seiner Mitspieler besser in Szene gesetzt wird, als in Gladbach.
Nicht unbedingt. Man muss bedenken, dass Marin bei Gladbach direkt gesucht wurde, weil er so ziemlich der einzige war, der Gefahr ausstrahlte. Das ist hier anders. Und wenn er weiter so viel in die Gegner reindribbelt, wird er auch bald nicht mehr so viele Bälle von den andern Werder Spielern bekommen.
Zudem wird bei uns hauptsächlich Özil gesucht wenn alle fit sind und nicht Marin.
Hätte natürlich trotzdem nichts dagegen, wenn er eine ähnliche Quote erreichen würde.
Für den Fall, dass die Personalsituation weiter verlangt, dass Marin im Sturm spielen muss, würde ich jedoch ein anderes Spielsystem vorschlagen, was ganz am Anfang der Saison auch ähnlich gespielt wurde mit Hunt als hängender Spitze.
-------------------Pizarro------------------
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----------Marin-----Özil---Bargfrede / Hunt-
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--------Niemeyer / Boro----Frings-----------
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-----Boenisch---Naldo-----Merte----Fritz----
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-------------------Wiese-------------------
Ich finde so könnten die Stärken von Marin und Özil besser genutzt werden und auch Pizarro kann im Sturmzentrum bleiben und fehlt dort nicht, weil er sich fallen lassen muss. Denn direkt hinter ihm fungiert Özil als Ballverteiler. Und vor allem wird so unser offensives Flügelspiel deutlich verbessert, wobei die Zentrale durch die Doppel-6 auch nicht vernachlässigt wird.