Ich habe nicht nur innerlich ein wenig applaudiert, sondern auch äußerlich "die Sau rausgelassen". Er hatte in Bremen die Riesenchance, sich im Fußball wieder zu profilieren. Und die hat er gnadenlos vertan. Sein Werdegang danach spricht Bände...
Übrigens, zu seiner Eishockeyzeit: Ja, das hat er damals toll gemacht, das war sein Ding. Aber auch damals bei Köln war er menschlich nicht sehr beliebt, galt da schon als knallharter ichbezogener Typ, der gerade mit Trainerentlassungen nicht zimperlich war. Aber er hatte dort Erfolg mit seinen Haien, was ja letztlich zählt.
Das alles aber ändert nichts daran, das mit seinem Abgang wieder das Geklüngel in unserem Verein Einzug nahm und in Frank Baumann der völlig falsche auf diesem Posten installiert wurde!
Und das verstehe ich auch nicht.
Man kennt die Auswahlprozesse bei Managern doch recht genau.
Wenn die nicht nahezu 100% auf die Stelle passen, dann nimmt man sie eher nicht (--> hoher Kosten- und Erfolgsfaktor). Besonders dann nicht, wenn sie nicht dem "Typ Manager" entsprechen und das auch nicht ausstrahlen.
Das merkt man des i.d.R. schon nach dem ersten Händedruck...^^
Die Sache mit Baumann ist für mich allgemein ein übersteigertes Harmoniebedürfnis des Vereins.
Ich würde auch nicht sagen, dass Eichin schuld an der Verpflichtung Baumanns war.
Wenn man mit den Umgangsformen und der Präsentation Eichins nicht zufrieden war, dann holt man sich doch einen Manager, der dem eher entspricht, bei dem aber dann doch nicht die
Grundfertigkeiten fehlen - das ist doch ansonsten einfach nur crazy und der Crash vorhersehbar.
Wo waren da die Kontrollinstanzen im Verein?
Haben die sich von Fakten oder mehr von Gefühlen leiten lassen?
Und ich glaube, die ganzen Überlegungen und Gedanken Baumanns, seinen Job für 1 Jahr zu unterbrechen, mit 50 aufzuhören und und und
könnten(!) auch ein Indiz dafür sein, dass er sich auf dem Posten selber nicht in seiner Haut sonderlich wohl fühlt.
Und ich persönlich würde ihn auch nicht so einschätzen...