Marco Bode

Okay, soweit verstanden. Das heißt im Umkehrschluss, dass im Prinzip kaum einer von euch bzw. den vielen, die mir abraten, die Anleihe zu zeichnen, wirklich davon ausgeht, dass wir finanziell überleben werden?

Also ich persönlich rate davon nicht ab, sondern sage nur: Wenn dann mit Spielgeld oder verfügbarem Risikokapital - das kann ein ausgewogenes Portfolio durchaus verkraften. Das Risiko einer Insolvenz ist da und nicht weg zu diskutieren, auch wenn ich nicht daran glauben möchte.

Wenn man bei der Werder-Anleihe von einer Rendite von 6% - 7% ausgeht gibt es halt im Wertpapiermarkt Alternativen mit weniger Risiko meiner Erfahrung nach, vor allem wenn man nicht nur auf deutsche Werte schaut.
 
Okay, soweit verstanden. Das heißt im Umkehrschluss, dass im Prinzip kaum einer von euch bzw. den vielen, die mir abraten, die Anleihe zu zeichnen, wirklich davon ausgeht, dass wir finanziell überleben werden?
Für meinen Teil kann nur sagen bzw. schreiben, dass ich per se nicht davon ausgehe, dass Werder in die Insolvenz geht. Dennoch halte ich das dahingehende Risiko für hoch, weil die Angaben im Wertpapierprospekt, u.a. Konzernzwischenbilanz per 31.12.20, der verlockend hohe Zinssatz der Anleihe, die Inhalte der Warnhinweise, auf dieses hohe Risiko hindeuten. Ob du dieses Risiko eingehen kannst / möchtest, musst du für dich selbst entscheiden, dahingehend möchte ich dich weder bestärken noch davon abraten ;)
 
Okay, soweit verstanden. Das heißt im Umkehrschluss, dass im Prinzip kaum einer von euch bzw. den vielen, die mir abraten, die Anleihe zu zeichnen, wirklich davon ausgeht, dass wir finanziell überleben werden?
Das vermag heute keiner zu sagen. Es kann dir dann so gehen wie beim HSV, da wurde die eine Anleihe mit einer neuen abgelöst, die Zeichner hatten dort die Möglichkeit, von alt auf neu zu wechseln. Mir ist aber nicht bekannt, wie dort die Zinsmöglichkeiten waren. Nur, wenn der Laden koppheister geht, ist man die Knete los, ansonsten, von :top: bis :dagegen:, deswegen Spielgeld :opa: :D
 
Also ich persönlich rate davon nicht ab, sondern sage nur: Wenn dann mit Spielgeld oder verfügbarem Risikokapital - das kann ein ausgewogenes Portfolio durchaus verkraften. Das Risiko einer Insolvenz ist da und nicht weg zu diskutieren, auch wenn ich nicht daran glauben möchte.

Wenn man bei der Werder-Anleihe von einer Rendite von 6% - 7% ausgeht gibt es halt im Wertpapiermarkt Alternativen mit weniger Risiko meiner Erfahrung nach, vor allem wenn man nicht nur auf deutsche Werte schaut.

Ein nicht gerade geringes Totalverlustrisiko einzugehen für rund 6 bis 7 Prozent pro Jahr ist doch eigentlich absurd angesichts der vielfältigen Möglichkeiten am Aktienmarkt, wo man deutlich bessere Renditen bei größtenteils deutlich niedrigerem Risiko hat. Muß und soll aber jeder für sich selbst entscheiden.
 
Ein nicht gerade geringes Totalverlustrisiko einzugehen für rund 6 bis 7 Prozent pro Jahr ist doch eigentlich absurd angesichts der vielfältigen Möglichkeiten am Aktienmarkt, wo man deutlich bessere Renditen bei größtenteils deutlich niedrigerem Risiko hat. Muß und soll aber jeder für sich selbst entscheiden.

Nur bei Aktien ist es generell so, um so größer die mögliche Rendite desto größer das Risiko alles zu verlieren. Um so geringer die Rendite also Zinsen um geringer das Risiko des totalen Verlust. Aber hast recht, muss jeder für sich wissen.
 
Ich finde deinen Beitrag genial, speziell den markierten Teil. Das in einem Forum in dem so viele für sich reklamieren die Dinge besser zu wissen und machen zu können. Für diese Realsatire die von 8 Likes abgerundet wird, bekommst du von mir ein ganz dickes "Hut ab"! :)
Das ist ja lieb, genau an dem "quasi 9 Like" von Dir war mir im Speziellen sehr dran gelegen. Danke das Du Dir die Zeit genommen hast und meinen Beitrag gelesen hast. Hilft vielleicht dabei so n bißchen die emontional sichere Traumwelt von der doch so "klaren Realität" zu trennen.
Bist Du eigentlich langsam von der Kohfeldt Treue abgesprungen oder ist es das Böse Forum, was den Abstieg zu verantworten hat? Wenn Du ne Neue inhaltliche Richtung hast, außer die Forumsausschläge politisch zu glätten, dann ma munter her damit. Ich will auch liken und Deine Beiträge natürlich am liebsten ..... :schal:
 
Es ist die eine Seite Frank Baumann nicht zu entlassen, damit Werder Handlungsfähig bleibt.

Aber warum handelt Frank Baumann nicht? Florian Kohfeld wurde am 16.Mai entlassen... Die zweite Liga startet am 23.Juli...

Hüftschüsse sind sicherlich nicht angebracht, aber mich macht das gesamte Treiben mittlerweile richtig sauer. Also richtig sauer!!!
 
"Während Manager Frank Baumann (45) bleiben darf, räumen gleich vier Aufsichtsräte ihre Posten. Thomas Krohne, Kurt Zech, Andreas Hoetzel und Chef Marco Bode treten bei den im September anstehenden Wahlen nicht mehr an."

Warum FB bleiben darf, wissen nur die Götter. :dagegen:
 
Zitat von www.werder.de:
Der Abstieg des SV Werder Bremen ist eine Zäsur in der Geschichte des Vereins. Der Aufsichtsrat der SV Werder Bremen GmbH & Co. KG aA hat daher am Wochenende zwei wesentliche Entscheidungen getroffen. Die vier gewählten Mitglieder des Aufsichtsrates Marco Bode, Andreas Hoetzel, Thomas Krohne und Kurt Zech werden bei der Mitgliederversammlung des Vereins – voraussichtlich im September – nicht zur Wiederwahl antreten. Zudem wurde entschieden, die Zusammenarbeit mit Frank Baumann als Geschäftsführer Fußball fortzusetzen.

Konsequent. Aber dass gleich alle gehen? Bei den bisher feststehenden Kandidat*innen wird mir echt mulmig. Wontorra oder Stüven Sanchez im Aufsichtsrat? Puuuuh, bitte nicht.
Ich hätte eine sofortige Ablösung Baumanns und eine punktuelle Veränderung des Aufsichtsrat besser gefunden, aber hoffen wir mal das Beste.
 
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