Marco Bode

Kruse war verletzt, was hätte FB spüren müssen?

Wenn wir unser versoffenes Geld in Werder investiert hätten, würden wir ganz anders da stehen,
ja hätten wir damals bloß aufgepasst und Mikrosoftaktien gekauft,

:)

:facepalm: wie ich gerade feststelle, sparst du dein Geld ja wieder nicht für Werder. Du machst einfach weiter so. Schade.
Wie spät ist es?
 
Nur weil Du bestimmte Dinge schlicht nicht begreifst, sind sie nicht per se falsch. Dein ständiges Offtopic - Geschwurbel inklusive hin und wieder eingestreuter Spitzen in Richtung eines bestimmten Users gehen mir jedenfalls so langsam auf den Senkel.

Und du meinst, ich soll auf so eine "Aussage" wie, "was gestern richtig war, kann heute nicht verkehrt sein",
eingehen, sind doch nur Sprüche (wie schreit der Hahn auf dem Mist....)
mit einer ganz perfiden Absicht, der Zweck ist immer der Gleiche:
mit Vermutungen etwas zu untermauern.
Ich frage nur nach der Absicht, nach dem Zweck, wozu die Schnelllebigkeit, die durch digitale Medien initiiert wird z. B. das Forum, herhalten muss.
Du kritisierst die Form, indem du beleidigst:
sehr anmaßend und unreflektiert, aber dein Ding,
ich wähl diese Form, weil ich diese Pseudoargumentatios-Art nicht ernst nehmen kann,

das ist schon Realsatire: was gestern richtig war, ist morgen auch richtig äh ne ist verkehrt wegen Schnelllebigkeit,
aber Werder kommt nicht über den 8. Platz hinaus, ist eh alles wie gesagt bei Werder,
muss einer mal gesagt haben..........................

xxxHenn1981xxx: Und da brauch man nicht lange im Forum zu sein, um diese Ströme der User zu sehen
:beer:
 
Zeig mir die Beleidigung auf, dann lösche ich sie sogar selber. Du klimperst irgendwas in die Tastatur, bist letzten Endes bei versoffenem Geld, Microsoftaktien, toten Hühnern oder sonst was. Auf mich wirkt das wirr. Bleib doch mal beim Thema!

du unterstellst mir, dass ich bestimmte Sachen nicht verstehe ("schlicht nicht begreifst"),
was gerade du, der mit Beleidigungen, Unterstellungen arbeitest, auch schwer verstehen kannst.
ja, das hast du richtig verstanden, so zu argumentieren ist wirr wie die Begründungen, man nennt das bildhafte Vergleiche.
Super,
man kann sich natürlich auch über das Geld aufregen, das man für Trainer ausgibt, deren Rauswurf man unendlich gefordert hat.
Das unnütze Klagen um des Klagens willen war das Thema.

:beer:
 
Und du meinst, ich soll auf so eine "Aussage" wie, "was gestern richtig war, kann heute nicht verkehrt sein",
eingehen, sind doch nur Sprüche (wie schreit der Hahn auf dem Mist....)
mit einer ganz perfiden Absicht, der Zweck ist immer der Gleiche:
mit Vermutungen etwas zu untermauern.
Ich frage nur nach der Absicht, nach dem Zweck, wozu die Schnelllebigkeit, die durch digitale Medien initiiert wird z. B. das Forum, herhalten muss.
Du kritisierst die Form, indem du beleidigst:
sehr anmaßend und unreflektiert, aber dein Ding,
ich wähl diese Form, weil ich diese Pseudoargumentatios-Art nicht ernst nehmen kann,

das ist schon Realsatire: was gestern richtig war, ist morgen auch richtig äh ne ist verkehrt wegen Schnelllebigkeit,
aber Werder kommt nicht über den 8. Platz hinaus, ist eh alles wie gesagt bei Werder,
muss einer mal gesagt haben..........................

xxxHenn1981xxx: Und da brauch man nicht lange im Forum zu sein, um diese Ströme der User zu sehen
:beer:

Das Problem ist, dass Du nicht zwischen Beleidigung und beleidigt sein unterscheiden kannst. Auch hier: inhaltlich von Dir null Substanz. Mit vielen Sätzen sagst Du konkret wenig, schießt immer mal wieder gegen einen bestimmten User und torpedierst Diskussionen. Das ist sicherlich dem ein oder anderen im emotionalen Überschwang auch schon passiert, bei Dir ist dieses Verhaltensmuster aber seit geraumer Zeit ein immer wiederkehrendes.

Und was Morlocks oder Spiderman mit Werder zu tun haben... ich will es gar nicht wissen. Für meinen Geschmack trägt dies aber eben nicht gerade zur Qualität oder Leserlichkeit eines Forums bei. Und ja, ich weiß, dass ich dahingehend auch bei mir vor der eigenen Türe kehren darf. Ich hau Dir das aber lieber hier mal um die Ohren als das ich mich als Meldeteufel aufführe. Kann man sich ja wohl mal unter Kerlen sagen bzw. sich die Meinung geigen ohne gleich mit dem Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) rum zu sein.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
du unterstellst mir, dass ich bestimmte Sachen nicht verstehe ("schlicht nicht begreifst"),
was gerade du, der mit Beleidigungen, Unterstellungen arbeitest, auch schwer verstehen kannst.
ja, das hast du richtig verstanden, so zu argumentieren ist wirr wie die Begründungen, man nennt das bildhafte Vergleiche.
Super,
man kann sich natürlich auch über das Geld aufregen, das man für Trainer ausgibt, deren Rauswurf man unendlich gefordert hat.
Das unnütze Klagen um des Klagens willen war das Thema.

:beer:

Na was denn nun? Beleidigung? Oder doch ne Unterstellung? Mutmaßung oder Wahrheit sind raus, weil?
 
:tnx: Grundsätzlich richtig!
Da hat sich FB aber sehr lange Zeit gelassen, dass ist (fast) allen Fans allerdings schon länger aufgefallen. Ein wenig müssen wir da aber
auch unseren Ex-Trainer aus dem Fadenkreuz nehmen. Ich behaupte er konnte einige Dinge nicht so hinbekommen wie er vielleicht wollte.
Siehe die Kaderplanung...... und das was daraus entstanden ist. Das was in den letzten 4 bis 5 Spielen bei herauskam
"Systemhopping" war reine Panik. Ich weigere mich, die Dinge nur in Richtung Alex zu sehen.
Ja, ich gebe Dir recht, jedes Ding hat mehrere Seiten. Dennoch, habe ich nicht die Spielertypen, die ich wollte, aus welchen Gründen jetzt auch immer, muss ich mich als Trainer den Gegebenheiten anpassen können. Spätestens am 31.8. hat er gewußt, was er an "Material" zur Verfügung hat und dementsprechend die Mannschaft ausrichten können.
 
Ich behaupte er konnte einige Dinge nicht so hinbekommen wie er vielleicht wollte.

Dann allerdings stellt sich die Frage was genau er wollte. Das teils mutlose Spiel und die extreme Defensive ist mehr als einmal direkt oder indirekt von den Spielern moniert worden. Und zwar zu Zeitpunkten als man noch nicht kopfmäßig komplett dicht war, diese Kurve ging ja ab dem Derby so richtig nach unten.
 
Dann allerdings stellt sich die Frage was genau er wollte. Das teils mutlose Spiel und die extreme Defensive ist mehr als einmal direkt oder indirekt von den Spielern moniert worden. Und zwar zu Zeitpunkten als man noch nicht kopfmäßig komplett dicht war, diese Kurve ging ja ab dem Derby so richtig nach unten.

Für mich beginnt das Dilemma mit der Kaderplanung. Er wollte einen TW, einen IV und er wollte einen AS (Selke). Ich denke das hat jeder
mitbekommen, wurde ja auch nach außen so verkauft. Mit dem "Versagen" bei der Verpflichtung von DS konnte die Ausrichtung nicht
gehalten werden. Es bestand zudem noch die Möglichkeit bis TE die Möglichkeit mit der Verpflichtung eines alternativen AS dieses
Loch im System zu heilen. Was da verpflichtet wurde wissen wir mittlerweile. Dazu kommt die Verletzung von MK, die Formschwäche und auch
die Nichttauglichkeit einiger anderer Spieler sowie der späte Zeitpunkt der IB-Verpflichtung.
Dann begann sich die Scheibe zu drehen. In den ersten drei Spielen ließ es sich noch gut darstellen. Man spielte gegen vermeintlich
"übermächtige Gegner", aber auch da sah man schon, dass wir keine offensive Entwicklung haben.
Je mehr wir in die Situation kamen zu agieren (HSV, Augsburg etc.), also ein kreatives Spielkonzept zu entfalten oder darzustellen,
waren wir überfordert. Das ist Alex nicht gelungen, ein Konzept auf den Zustand der Mannschaft und dem vorhandenen Spielerpotential zuzuschneiden.
Das Alex keine Schuld an dem Ist-Zustand hat habe ich nie behauptet. Im Gegenteil er hat mit Sicherheit einige Fehler gemacht.
Wen ich hier allerdings nicht aus der Kritik entlasse, ist der GFS sowie (sich mittlerweile auch konkret herausstellt) MB.
Der eben aus seiner Rolle als AR-Vorsitzender maßgeblich am Entscheidungsprozess seines "Erfüllungsgehilfen" mitwirkt.
 
Mit dem "Versagen" bei der Verpflichtung von DS konnte die Ausrichtung nicht
gehalten werden.

Ich finde nicht das man das gelten lassen kann bzw. wenn doch dann war es tatsächlich schon für sich genommen Grund genug sich zu trennen. Denn taktisch hatten wir ja exakt das gleiche Spielermaterial wie in der Vorsaison, auf den Sturm bezogen (Pizarro rechne ich nicht mit). Also sehe ich da keinen Grund wieso man das komplette Offensivspiel begraben muss. Ein echter MS (nicht AS, wie du schreibst, oder verwechsel ich hier was?) hätte eine weitere Option gegeben und die konnte tatsächlich nicht mehr eingespielt werden, da bin ich bei dir. Aber es ist eben nur eine Option, auf dem Platz hat es teilweise so gewirkt als sei es die einzige gewesen. Natürlich hat dann im Folgenden die Verletzung von Kruse eine große Rolle gespielt, ebenso die Formschwäche von Bartels. Hier ist der Trainer gefragt, entweder indem er ihn im Training wieder in die Spur bekommt oder indem er während des Spiels reagiert. Freiburg ist das Paradebeispiel, wie man stumpf dabei zugucken kann wie eine hochüberlegene Mannschaft eine Chance nach der anderen vergibt und dennoch keinen Stürmer einwechselt will sich mir bis heute nicht erschließen und das geht ganz allein auf Nouris Kappe.

Das ist Alex nicht gelungen, ein Konzept auf den Zustand der Mannschaft und dem vorhandenen Spielerpotential zuzuschneiden.

Schlimmer, er hat die Schraube zurück gedreht. Ohne ersichtlichen Grund.
 
War nicht schon Mckinsey bei Werder mWn? Wurde nicht daraufhin im Papierverbrauch und bei manchen Verbrauchsmaterialen etwas eingespart?
Fußballvereine und Beraterunternehmen aus der Wirtschaft passen nur in dem Slot Wirtschaft zusammen. Die Entscheidungsprozesse innerhalb eines Vereins kann/sollte man harmonisieren, aber damit ist nicht automatisch Erfolg garantiert.
Viele Entscheidungen für einen Spieler sind oftmals Gefühl und Wellenschlag. Die Amerikaner machen dies mit Statistikprogrammen in ihren Profiligen. Aber ein Sportler ist immer noch ein Mensch und keine Maschine.

So ganz unrecht haste nicht. Ich laß mal weitere Ausführungen sein. NA JA, man holt sie in der Regel, weil Du halt keinem Frosch befehlen kannst, denn eigenen Teig auszusaufen und der Sündenbock geht halt hinterher wieder, das ist ganz angenehm.

Ansonsten geht es bei Werder um Strukturen und Entscheidungen, Aussendarstellung und ganzheitliches Leistungskonzept. Was macht z. B. Hess-Grunewald als Präsident und kann man nicht Vorstandposten zusammenfassen? Warum hat sich Born damals immer wieder zu Wort gemeldet, warum macht das heute keiner mehr? Warum hat Bode das Sagen, aber gibt es nicht zu bzw. bleibt weitgehend unsichtbar? Wer darf eigentlich von der Mannschaft Leistung Einfordern? Warum rutscht Werder immer wieder in die gleichen Muster und ist das Prinzip der Ruhe nicht mit ausschlaggebend für die Krisen? Auf welchen Posten müssen ausgewiesene Fachmänner sitzen und welche Posten sind lieber der Werder Familie vorgehalten? Und und und .....

Aber dafür muß man sich öffnen und das Pattex weg vom Stuhl. Das wird aber schwierig, denn jeder arbeitet ja gerne in einer Firma nur mit Kumpels.....;)

Ne Wirtschaftlichkeitsrechnung zur U23 wäre auch mal nicht schlecht.....
 
Richtig, es wird nach der Methode "Was gestern richtig war, kann heute nicht verkehrt sein." verfahren. Ein fataler Irrtum, denn die (Fußball-)Welt dreht sich deutlich schneller als 10, 20, 30 usw. Jahre davor. Schon damals bedeutete Stillstand = Rückschritt, doch durch Schnelllebigkeit der Gegenwart hat ein Stillstand viel fatalere Folgen; auch ein Grund warum Werder mittlerweile im 8. Jahr auf keinen grünen Zweig mehr kommt.

Und ganz ehrlich, es deutete sich wirklich ganz klar an .....

Rechthabemodus ein

Schon Anfang 2007 (wahrscheinlich noch nicht unter beckstown) schrieb ich Stillstand ist Rückschritt und wies daraufhin, daß mittlerweile Vereine, die wir bis dato noch gar nicht auf dem Schirm hatten, auf einen guten Weg sind. Wir hingegen stehen bleiben in unserem Urschleim mit immer gleichen Mustern.....

Rechthabemodus aus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Gibt es eigentlich keinen Thread zu Presse etc.?
Ich schreibe es mal hier: Also, diese Gegendarstellung bzgl. des Weser-Kuriers...
Auch wenn das nicht die brandheißen Verleumdungen waren, ich habe auch diesen Artikel gelesen, und dachte nur "Mann, ist das schlecht geschrieben." Auch irgendwie mit der Intention, Werder zu schaden.
Beim WK arbeiten schon lange Leute, die mit Werder und auch mit Fußball nichts zu tun haben. Das sind Seiten-Einsteiger aus anderen Sportarten, die kein Feingespür haben. Die Journalisten müssen keine Fans sein, aber gerade im lokalen Bereich, wenn schon parteiisch, dann doch bitte eher mit einem Herz für den regionalen Verein, nicht umgekehrt.
 
Ich finde nicht das man das gelten lassen kann bzw. wenn doch dann war es tatsächlich schon für sich genommen Grund genug sich zu trennen. Denn taktisch hatten wir ja exakt das gleiche Spielermaterial wie in der Vorsaison, auf den Sturm bezogen (Pizarro rechne ich nicht mit). Also sehe ich da keinen Grund wieso man das komplette Offensivspiel begraben muss. Ein echter MS (nicht AS, wie du schreibst, oder verwechsel ich hier was?) hätte eine weitere Option gegeben und die konnte tatsächlich nicht mehr eingespielt werden, da bin ich bei dir. Aber es ist eben nur eine Option, auf dem Platz hat es teilweise so gewirkt als sei es die einzige gewesen. Natürlich hat dann im Folgenden die Verletzung von Kruse eine große Rolle gespielt, ebenso die Formschwäche von Bartels. Hier ist der Trainer gefragt, entweder indem er ihn im Training wieder in die Spur bekommt oder indem er während des Spiels reagiert. Freiburg ist das Paradebeispiel, wie man stumpf dabei zugucken kann wie eine hochüberlegene Mannschaft eine Chance nach der anderen vergibt und dennoch keinen Stürmer einwechselt will sich mir bis heute nicht erschließen und das geht ganz allein auf Nouris Kappe.

Ich bleibe bei meiner Meinung. Es gab eine klare Offensivausrichtung. Es gab eine klare Ausrichtung auf einen torgefährlichen AS/MS.
Du willst mir doch nicht sagen, dass DS eine (wie du schreibst eine weitere Option war). Wenn unser Offensivkonzept so stand wie in
der RR wäre ein DS eine weitere Option oder eben einer der "etablierten Offensivkräfte" eine Option!?
Natürlich spielten auch die Verletzungen von FB und MK im weitesten Sinne vielleicht auch noch von ZJ eine Rolle. Spricht allerdings nicht
gegen ihn. Entscheidend ist der Punkt den du dann benennst:
Hier ist der Trainer gefragt, entweder indem er ihn im Training wieder in die Spur bekommt oder indem er während des Spiels reagiert. Freiburg ist das Paradebeispiel, wie man stumpf dabei zugucken kann wie eine hochüberlegene Mannschaft eine Chance nach der anderen vergibt und dennoch keinen Stürmer einwechselt will sich mir bis heute nicht erschließen und das geht ganz allein auf Nouris Kappe.
Das ist der Punkt wo er absolut gefordert war. Darum von mir ja auch:
Das ist Alex nicht gelungen, ein Konzept auf den Zustand der Mannschaft und dem vorhandenen Spielerpotential zuzuschneiden.
Das Alex keine Schuld an dem Ist-Zustand hat habe ich nie behauptet. Im Gegenteil er hat mit Sicherheit einige Fehler gemacht
.
 
Bei dieser Passage in der Gegendarstellung ...

Werders Aufsichtsratsvorsitzender Marco Bode ergänzte: „Dieser Text ist Berichterstattung auf einem ganz tiefen Niveau. Ich habe selten einen Artikel gelesen, der so wenig der Wahrheit entspricht. Das ist kein Beispiel für seriöse Berichterstattung. Auch der Verweis auf vermeintliche Quellen ändert nichts an der Tatsache, dass hier Vorgänge fernab der Realität beschrieben werden.“

... musste ich spontan denken: Das Niveau des Artikels liegt wahrscheinlich ungefähr auf dem Niveau der Arbeit, die die Verantwortlichen von Werder leisten. Ebenso kann man die Arbeitsweise der Verantwortlichen fernab von jeglicher Realität einordnen.
 
Bei dieser Passage in der Gegendarstellung ...

Werders Aufsichtsratsvorsitzender Marco Bode ergänzte: „Dieser Text ist Berichterstattung auf einem ganz tiefen Niveau. Ich habe selten einen Artikel gelesen, der so wenig der Wahrheit entspricht. Das ist kein Beispiel für seriöse Berichterstattung. Auch der Verweis auf vermeintliche Quellen ändert nichts an der Tatsache, dass hier Vorgänge fernab der Realität beschrieben werden.“

... musste ich spontan denken: Das Niveau des Artikels liegt wahrscheinlich ungefähr auf dem Niveau der Arbeit, die die Verantwortlichen von Werder leisten. Ebenso kann man die Arbeitsweise der Verantwortlichen fernab von jeglicher Realität einordnen.

Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Werder und der WK stehen ja nun schon in einer längeren Verbindung. Da sollte es etwas mit Respekt zugehen. Der Respekt war auf Seiten des WK nicht vorhanden.

Nochmal allgemein zur Arbeit von Marco Bode und Frank Baumann: Wir reden ja gerade über die Trainer-Frage. Man kann die Arbeit von Geschäftsführung und Aufsichtsrat ganz grob in die Bereiche allgemeine Voraussetzungen, Transfers und Trainer einteilen.
Wenn wir das mal durchgehen, darf man auch nicht vergessen, dass Werder mit Teilnehmern konkurriert, die sich auf unredliche, teilweise jedenfalls unschöne Weise, Geld durch Investoren reinscheffeln. Diese Teilnehmer machen den Fußball kaputt. Werder macht es anders, und das ist gut. Aber man muss sehen, dass das Geschäft härter geworden ist. Man muss die Teilnehmer loben, die es traditionell machen. Das zu den allgemeinen Voraussetzungen.
Transfers: waren teilweise überragend. Gnabry, Kruse, Delaney, Bauer, alles Volltreffer (Bauer, wenn richtig eingesetzt).
Trainer: Die Trainer-Frage ist auch ein Glücksspiel. Wie viele Fehlgriffe gab es z.B., bevor Schaaf kam? Und das waren die gleichen Entscheidungsträger! Mal ehrlich, was Nouri betrifft, hatte Baumann doch in etwa die gleiche Entscheidungsgrundlage wie wir alle. Und wie viele von uns hätten am Anfang weiter auf Nouri gesetzt? Mindestens die Hälfte. Trotz der desaströsen Bilanz in dieser Saison, möchte ich trotzdem behaupten, dass es eine Entwicklung gab: So guten Fußball wie in der Rückrunde gab es ewig nicht, und auch jetzt fällt die Mannschaft nicht derart auseinander, wie in den Vorjahren (keine Kanter-Niederlagen mehr).
Ich glaube, wenn jetzt ein Kaliber wie Favre (z.B., hoffentlich) kommt, wird der einen gesunden Verein vorfinden, und dann wird bald alles viel freundlicher aussehen.
 
Nunja...ein gesunder Verein....sieht IMO etwas anders aus. Zwar ist das Feld scheinbar bestellt.....aber wie es das Wort "scheinbar" so mit sich bringt, scheint es eben nur so, tatsächlich ist es anders. Nicht nur die Rahmenbedingungen bei Werder sind schlechter als in Vereinen gleicher Kategorie (z.B. finanziell), auch die Mannschaft ist schwächer. Man hat einen Torwart, davor aber mehrere verunsicherte oder maximal begrenzt leistungsfähige Spieler. Dazu ruhen die Hoffnungen auf einem bald 30-jährigen Spielmacher außer Form (was sich zwar korrigieren ließe, aber die Zeitfrage ist unsicher - und inwieweit der Aufschwung die Kollegen mitreißen würde, ist die Anschlussfrage....denn allein kann Kruse nicht alles reißen). Über weitere individuell starke Spieler verfügt Werder eher nicht (Ausnahme evtl. Delaney), Alternativen im Kader? Fehlanzeige.
Da muss man kein Phantast sein, um einen turnaround nur dann zu sehen, wenn in Bremen alles wieder zusammenkommt. Bis dahin muss man arbeiten, arbeiten und noch mehr arbeiten. Ist in Krisen so, dass Arbeitszeitregelungen dann mal vorübergehend zweitrangig werden. Fängt bei Bode an und hört im Training auf.
 
Nunja...ein gesunder Verein....sieht IMO etwas anders aus. Zwar ist das Feld scheinbar bestellt.....aber wie es das Wort "scheinbar" so mit sich bringt, scheint es eben nur so, tatsächlich ist es anders. .

:tnx:

Dazu muß man sich nur einmal die u.a. Auszüge des Chanchen- und Risikoberichts aus der letzten bisher veröffentlichen Bilanz aus der Saison 15/16 durchlesen:
- Zwar ist es der Gesellschaft durch verschiedene Maßnahmen gelungen die Kostenstruktur weiter zu senken, allerdings reicht das derzeitige Niveau noch nicht aus, um ohne Einnahmen aus internationalen Wettbewerben, aus dem Erreichen weiterer Runden im DFB-Pokal oder einem Transferüberschuss ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen.

- Durch somit notwendige weitere Kostenreduzierungen besteht die Gefahr, die sportliche Leistungsfähigkeit zu schwächen.
- Trotz des Jahresüberschusses im abgelaufenen Geschäftsjahr verfügt die Gesellschaft, auf Grund der Fehlbeträge der Vorjahre, über keine großen Eigenkapitalreserven, so dass zukünftige Fehlbeträge nur in geringem Umfang gedeckt werden können.
- Entsprechend der beschriebenen Eigenkapitalsituation stellt die Liquiditätsentwicklung ebenfalls ein wesentliches Risiko der Gesellschaft dar. Auf Grund der positiven Liquiditätsveränderung im abgelaufenen Geschäftsjahr und unter Berücksichtigung der gewährten Kreditlinien ist diesbezüglich noch ein gewisser Handlungsspielraum vorhanden.

Die besonderen Rahmenbedingungen der Branche Profifußball, in der sich die Gesellschaft bewegt, sind durch eine starke Abhängigkeit der Umsätze von nicht planbaren sportlichen Erfolgen bei gleichzeitig überwiegend fixen und kurzfristig nicht abbaubaren Aufwendungen gekennzeichnet. Ausbleibende sportliche Erfolge führen regelmäßig zu Rückgängen in den wesentlichen Umsatzbereichen in Form von sinkenden Zuschauerzahlen, geringerem Sponsoreninteresse sowie reduzierten Einnahmen aus den zentral vermarkteten medialen Rechten aufgrund des hierauf angewendeten Verteilungsschlüssels.

Die Aufwendungen verändern sich bei ausbleibendem sportlichem Erfolg kurzfristig nicht entsprechend der Umsätze. Dies liegt überwiegend an den sich aus den Arbeitsverträgen der Lizenzspieler ergebenden Personalkosten, die in der Regel vergleichsweise nur geringe vom sportlichen Erfolg der Mannschaft abhängige Vergütungsbestandteile enthalten. Somit kommt es bei ausbleibendem sportlichem Erfolg häufig zu negativen Planabweichungen, die nur teilweise durch Transfererlöse ausgeglichen werden können, da der Markt für Spielertransfers durch viele von der Gesellschaft nicht beeinflussbaren Faktoren bestimmt wird.
:

Quelle


Der "Patient" ist zwar nicht schwer krank, aber gesund sieht definitiv anders aus.
 
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