Ist irgendwie in den letzten Tagen hier im Forum untergangen, oder es ist mir hier nur nicht aufgefallen:
http://www.focus.de/sport/fussball/...3-milliarden-euro-verschuldet_aid_516764.html
Die nächste Zeit wird es zeigen, ob sich das Dementi bewahrheitet oder ob man nur die Öffentlichkeit (Fans) beruhigen wollte.
Dass Familie Glazer von der WWK relativ schwer getroffen wurde, ist bekannt. Interessant wird es dann, wenn tatsächlich Spielerwerte freigesetzt werden müssen, um die Verbindlichkeiten der Eigner zu befriedigen. Ein Großteil der Ronaldo-Millionen z. B. ist wohl schon in die Familientaschen geflossen. Vielleicht verbessert die Finanzkrise von Glazer die Chancen von Real den Rooney zu bekommen.
Das Modell ManU ist eigentlich auch das vermeindlich schlechteste Investorszenario, welches einen Verein treffen kann. Hat ein Roman Abramowitsch Chelsea noch aus der eigenen Brieftasche bezahlt, so musste Malcom Glazer sich Geld bei Banken und Hedgefonds leihen, um die 1.3 Mrd. für ManU aufzubringen, insgesamt waren es rund 800 Mios die man so fremdfinanziert hat, was für den Verein eine jährliche Zinsbelastung von rund 50 Millionen bedeutet, wie man der letzten Bilanz entnehmen kann. Man bedenke hier, dass allein die jährlichen Zinsen so hoch sind, wie der gesamt Profietat bei Werder. Die Gesamtschulden wurden dann von Glazer auf den Verein überschrieben, so wurde aus einem der rentabelsten Vereine der Welt über Nacht einer der hochverschuldesten, ohne dass der Verein was dafür konnte.
Mir als Fan von ManU wäre da Angst und Bange und ich bin wirklich froh, dass bei Werder anders gehandelt wird und man lediglich einen strategischen Partner sucht und sich nicht auf ein Glazer-Modell einlässt.
ManU-Besitzer mit 1,3 Milliarden Euro verschuldet
Manchester United steht finanziell möglicherweise vor schwierigen Zeiten. Die Vereins-Besitzerfamilie Glazer soll mit umgerechnet über 1,3 Milliarden Euro verschuldet sein.
Der englische Renommierklub Manchester United steht finanziell möglicherweise vor schwierigen Zeiten. Die Vereins-Besitzerfamilie Glazer soll einem BBC-Fernsehbericht zufolge mit umgerechnet über 1,3 Milliarden Euro verschuldet und damit zum Abzug liquider Mittel aus dem Klubvermögen gezwungen sein. Der US-Clan allerdings dementierte bevorstehende Privatentnahmen und verwies auf sein Gesamtvermögen von mehr als 2,4 Milliarden Euro.
(...)
Ein britischer Finanzexperte schildert in dem BBC-Bericht, der am Dienstag ausgestrahlt wird, dass die Glazer-Familie durch die Platzierung einer ManU-Anleihe zu Jahresbeginn nunmehr einen bislang durch Banken untersagten Zugriff auf über 600 Millionen Euro des Vereinsvermögen hätte. Aufgrund ihrer hohen Verschuldung hätten die Glazers auch gar keine andere Wahl als eine Verwendung der Klubgelder für private Zwecke, denn ohne Bedienung wenigstens der auflaufenden Zinsen würden bis 2015 weitere Verbindlichkeiten in Höhe von gut 730 Millionen Euro entstehen.
http://www.focus.de/sport/fussball/...3-milliarden-euro-verschuldet_aid_516764.html
Die nächste Zeit wird es zeigen, ob sich das Dementi bewahrheitet oder ob man nur die Öffentlichkeit (Fans) beruhigen wollte.
Dass Familie Glazer von der WWK relativ schwer getroffen wurde, ist bekannt. Interessant wird es dann, wenn tatsächlich Spielerwerte freigesetzt werden müssen, um die Verbindlichkeiten der Eigner zu befriedigen. Ein Großteil der Ronaldo-Millionen z. B. ist wohl schon in die Familientaschen geflossen. Vielleicht verbessert die Finanzkrise von Glazer die Chancen von Real den Rooney zu bekommen.
Das Modell ManU ist eigentlich auch das vermeindlich schlechteste Investorszenario, welches einen Verein treffen kann. Hat ein Roman Abramowitsch Chelsea noch aus der eigenen Brieftasche bezahlt, so musste Malcom Glazer sich Geld bei Banken und Hedgefonds leihen, um die 1.3 Mrd. für ManU aufzubringen, insgesamt waren es rund 800 Mios die man so fremdfinanziert hat, was für den Verein eine jährliche Zinsbelastung von rund 50 Millionen bedeutet, wie man der letzten Bilanz entnehmen kann. Man bedenke hier, dass allein die jährlichen Zinsen so hoch sind, wie der gesamt Profietat bei Werder. Die Gesamtschulden wurden dann von Glazer auf den Verein überschrieben, so wurde aus einem der rentabelsten Vereine der Welt über Nacht einer der hochverschuldesten, ohne dass der Verein was dafür konnte.
Mir als Fan von ManU wäre da Angst und Bange und ich bin wirklich froh, dass bei Werder anders gehandelt wird und man lediglich einen strategischen Partner sucht und sich nicht auf ein Glazer-Modell einlässt.



