Krieg in Europa

Mach dir einfach mal Gedanken um deine Art und Weise.


Meine Art und Weise ist: Wenn ich etwas nicht verstehe, dann frage ich. Du zitierst mich, aber was du schreibst hat mMn. nichts mit dem zu tun was du zitierst. Ergo: In welchem Zusammenhang steht das? Oder ist das eingedenk deiner kleinen Entgleisung jetzt eine dumme Frage?

P.S.: Du widersprichst mir, weil ich @Lübecker einen Hintergrund verlinke? Oder was ist das nun wieder für ein Plot-Twist? Entschuldige, @Lübecker, ich soll dir wohl nicht antworten ;)
 
Eigentlich nicht. Also, im Sinne das man nicht vermuten muss. Putin hat das sehr klar formuliert. Früher schon, aber zuletzt 2021.


Essay von Wladimir Putin, veröffentlicht am 12. Juli 2021

Als ich kürzlich in Direct Line nach den russisch-ukrainischen Beziehungen gefragt wurde, sagte ich, dass Russen und Ukrainer ein Volk sind – ein einziges Ganzes. Diese Worte wurden nicht von kurzfristigen Erwägungen getrieben oder vom aktuellen politischen Kontext veranlasst. Es ist das, was ich bei zahlreichen Gelegenheiten gesagt habe und woran ich fest glaube. Ich halte es daher für notwendig, meine Position im Detail zu erläutern und meine Einschätzungen zur heutigen Situation mitzuteilen.

Zunächst möchte ich betonen, dass die Mauer, die in den letzten Jahren zwischen Russland und der Ukraine entstanden ist, zwischen den Teilen eines im Wesentlichen gleichen historischen und spirituellen Raums, meiner Meinung nach unser großes gemeinsames Unglück und unsere große Tragödie ist. Dies sind in erster Linie die Folgen unserer eigenen Fehler, die wir zu verschiedenen Zeiten gemacht haben. Aber sie sind auch das Ergebnis bewusster Bemühungen jener Kräfte, die schon immer versucht haben, unsere Einheit zu untergraben. Die Formel, die sie anwenden, ist seit jeher bekannt – Teile und herrsche. Hier gibt es nichts Neues. Daher die Versuche, mit der „nationalen Frage“ zu spielen und Zwietracht unter die Völker zu säen, wobei das übergeordnete Ziel darin besteht, die Teile eines einzigen Volkes zu spalten und dann gegeneinander auszuspielen.

Um die Gegenwart besser zu verstehen und in die Zukunft zu blicken, müssen wir uns der Geschichte zuwenden.

Man sollte den Text durchaus mal gelesen haben um die Beweggründe hinter dem Krieg zu verstehen.
Den Text selber kenne ich so nicht, aber die Hintergründe sind mir bekannt, im Buch Bloodlands einschl. einhergehender Literatur werden die Zustände zu Anfang des 20. Jahrhunderts gut beschrieben. Wie weit möchte denn Putin zurückgehen in der Zeit, um den Zustand seines Russlands/bzw. seiner Russ. Förderation wieder herzustellen und welche Länder wären dann die nächsten? Auch wenn die Ukraine mal zu Russland "gehörte": nichts, aber auch gar nichts, rechtfertigt zur Einverleibung einen Einmarsch in ein anderes Land.
 
Meine Art und Weise ist: Wenn ich etwas nicht verstehe, dann frage ich. Du zitierst mich, aber was du schreibst hat mMn. nichts mit dem zu tun was du zitierst. Ergo: In welchem Zusammenhang steht das? Oder ist das eingedenk deiner kleinen Entgleisung jetzt eine dumme Frage?

P.S.: Du widersprichst mir, weil ich @Lübecker einen Hintergrund verlinke? Oder was ist das nun wieder für ein Plot-Twist? Entschuldige, @Lübecker, ich soll dir wohl nicht antworten ;)
Während ich schrieb, kam mojos Beitrag. Deine Antwort ist schon in Ordnung.
 
Wie weit möchte denn Putin zurückgehen in der Zeit, um den Zustand seines Russlands/bzw. seiner Russ. Förderation wieder herzustellen und welche Länder wären dann die nächsten?

Ich habe es bei einem Kaffee gelesen. Er geht weit zurück (viel weiter als das 20. Jahrhundert) um die Einheit der drei Völker (Russland, Belarus, Ukraine) herzuleiten und beruft sich auf die Rus mit deren Zentrum Kiew. Darauf baut er sein Weltbild und seine Rechtfertigung für den Krieg auf. Und mittlerweile wissen wir, dass er meint was er sagt. Deswegen ist dieses Dokument mMn. wichtig um das zu verstehen was aus unserer Sicht vollkommen irrational ist. Es bleibt natürlich für uns irrational aber man muss mMn. Beweggründe der anderen Seite dennoch nachvollziehen können um deren Handlungen einerseits einzuordnen und aber andererseits auch für die Zukunft abschätzen zu können.

Auch wenn die Ukraine mal zu Russland "gehörte": nichts, aber auch gar nichts, rechtfertigt zur Einverleibung einen Einmarsch in ein anderes Land.

Da ja der Ursprung des Ganzen die Kiewer Rus war, gehörte streng genommen Russland zur Ukraine und nicht umgekehrt ;) Aber Spaß beiseite, ich hoffe es ist klar, dass der verlinkte Text zur Einordnung dient, nicht zur Rechtfertigung.
 
Ich habe es bei einem Kaffee gelesen. Er geht weit zurück (viel weiter als das 20. Jahrhundert) um die Einheit der drei Völker (Russland, Belarus, Ukraine) herzuleiten und beruft sich auf die Rus mit deren Zentrum Kiew. Darauf baut er sein Weltbild und seine Rechtfertigung für den Krieg auf. Und mittlerweile wissen wir, dass er meint was er sagt. Deswegen ist dieses Dokument mMn. wichtig um das zu verstehen was aus unserer Sicht vollkommen irrational ist. Es bleibt natürlich für uns irrational aber man muss mMn. Beweggründe der anderen Seite dennoch nachvollziehen können um deren Handlungen einerseits einzuordnen und aber andererseits auch für die Zukunft abschätzen zu können.



Da ja der Ursprung des Ganzen die Kiewer Rus war, gehörte streng genommen Russland zur Ukraine und nicht umgekehrt ;) Aber Spaß beiseite, ich hoffe es ist klar, dass der verlinkte Text zur Ein ordnung dient, nicht zur Rechtfertigung.
Ich schrieb ja, alles i.O., Ich habe das jetzt natürlich mal nachgelesen, sehr interessant. Aber wie soll man ein solches Denken ernst nehmen in einer globalen Welt von heute? Es ist doch schon ohne Krieg schwer genug, den Planeten am Leben zu halten. :opa:
Für die interssierten Mitleser:
https://www.bpb.de/themen/europa/ru...te-erinnerung-in-der-ukraine-und-in-russland/
 
Aber wie soll man ein solches Denken ernst nehmen in einer globalen Welt von heute?

Schwierig. Und vor allem zu spät. Das hätte man deutlich vor 2014 ernst nehmen müssen, hat man aber nicht. Die Geschichtsschreibung wird später vermutlich analysieren, dass alles weit im Voraus bekannt und absehbar war, aber Europa in den Krieg geschlafwandelt ist. Hatten wir ja alles schon mal
 

Gegen Schäuble nachtreten? Oder weil er nachtritt? Bei dem Typen wundert mich ja rein gar nichts, dass er gegen Merkel nachtritt war aber zu erwarten. Immerhin wollte er doch der große Kanzler sein und kann vermutlich bis heute nicht verarbeiten, dass Merkel die CDU Ära nach Kohl geprägt hat und nicht er. Dabei gehören doch die schwarzen Geldköfferchen unter Amigos zum guten Ton...
 
Gegen Schäuble nachtreten? Oder weil er nachtritt? Bei dem Typen wundert mich ja rein gar nichts, dass er gegen Merkel nachtritt war aber zu erwarten. Immerhin wollte er doch der große Kanzler sein und kann vermutlich bis heute nicht verarbeiten, dass Merkel die CDU Ära nach Kohl geprägt hat und nicht er. Dabei gehören doch die schwarzen Geldköfferchen unter Amigos zum guten Ton...
Ich würde dabei keinen aus der Blase auslassen wollen.
 
Dass hier kein kausaler Zusammenhang bestünde, hat doch niemand behauptet. Dennoch ist eine Strompreis-Debatte im Thread Klimapolitik, Energiewende, Fridays For Future... besser aufgehoben als hier. ;)
Sagst Du, aber der kausale Zusammenhang zwischen Krieg in der Ukraine und Energiekosten ist doch mehr als deutlich gegeben, ohne diesen Krieg würde keiner Energiekosten schreiben. Schriebe man über grundlegende Belange, z. B. einer blockierten Energiewende gäbe ich dir recht, aber so......
 
Der Ukraine Krieg verursacht höhere Energiepreise. Das sollte aber Nebensache sein.
Dieser Krieg fordert unschuldige Leben. Was haben die Ukrainer getan um das zu verdienen?
Die Terrorakte von Putin sollen das Land zerstören, die Bevölkerung zur Flucht zwingen.
Das alles nicht weil man in Russland glaubt die Ukraine gehört zur Russland --> Sie haben ihre eigene Sprache.
Ein Idiot will einen irren Plan umsetzen ohne Rücksicht auf Verluste. Er wird in die Geschichtsbücher als irrer Machthaber eingehen.

Russland hat diesen Krieg doch schon verloren. Man will es nur nicht akzeptieren. Die Verluste sind extrem hoch, das Ansehen in der Welt hat gelitten. Warum war Putin nicht beim G20 Gipfel? Er kann nicht mehr den grossen Zaren spielen, er wäre dort nicht mehr der Held der oben ohne auf Pferden reitet sondern der gescheiterte Kriegsführer... Putin sollte aufhören sein Land weiter in den Abgrund zu stürzen.

Der Westen sollte der Ukraine über den Winter helfen.
Danach sollte man die Waffenlieferungen weiter erhöhen, Russland ist aktuell überfordert und demoralisiert, das sollte man ausnutzen und noch mehr Druck machen bis dieser Krieg beendet wird.

Putin und sein System sind am Ende. Die Stimmung in Russland wird nicht besser werden...
 
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