Dann möchte ich doch fast den Rest des Artikels ergänzen:
Die Phase der Konsolidierung ist offenbar überwunden. Vier Jahre lange hatte die Werder GmbH & Co KG aA rote Zahlen geschrieben und dadurch das üppige Eigenkapital (2011: 38,3 Millionen Euro) fast aufgebraucht. Der Umsatz war von 126,4 Millionen Euro in der Rekordsaison 2009/10 auf zwischenzeitlich 87,9 Millionen Euro (Saison 2012/13) abgestürzt. Nun hat Werder fast wieder das Rekordniveau erreicht – und das ohne Einnahmen aus der Champions League. Hauptverantwortlich dafür sind sehr hohe Transfererlöse durch den Verkauf von Leistungsträgern wie Franco Di Santo, Jannik Vestergaard, Anthony Ujah und Serge Gnabry, die allesamt bilanztechnisch in die vergangene Saison fallen..
= Einnahmen: ca. 49 000000 € !!
Gnabry habe ich rausgelassen ist ein Nullsummenspiel (bis aufs Gehalt??)
Filbry blickt optimistisch nach vorne
Gleichzeitig wurde viel Geld für die Verpflichtung von Spielern wie Max Kruse, Serge Gnabry, Florian Kainz, Robert Bauer, Niklas Moisander und Thomas Delaney in die Hand genommen.
= Ausgaben: ca.18 000000 € !!
Das hätte sich am Ende mit Platz acht ausgezahlt, betont Filbry. Wohl wissend, dass für den Erfolg auch ein Trainerwechsel (Alexander Nouri für Viktor Skripnik) notwendig war. Und nachhaltig war der Erfolg auch nicht. Schon wieder gibt es beim Tabellenvorletzten einen neuen Trainer: Florian Kohfeldt löste Nouri ab. „Florian kann das passende Mosaiksteinchen sein, für den Weg, den wir gehen wollen hinsichtlich Durchlässigkeit, attraktive Spielweise, Spielerentwicklung und Toptalente-Ausbildung“, blickt Filbry optimistisch nach vorne.
Nun noch ein kleiner Blick auf das Wirken des TE (Febr. 2013 bis Mai 2016), nur zum Abgleich der o. g. Daten.
Ich bitte jetzt hier nicht wieder den Verehrerstatus aufleben zu lassen. Mein Standpunkt zu TE habe ich in der Vergangenheit
ausreichend dargestellt. Was diesen Teil seiner Arbeit anbelangt ist dieser meines Erachtens nicht ausreichend gewürdigt worden.
Nach seiner "Entlassung" wegen unterschiedlicher Auffassungen, hatte er mal in einem Interview seine Situation so beschrieben,
dass er seine Aufgabe bzgl. Konsolidierungskurs erfüllt hat. Er habe einen Plan gehabt und den hat man ihn nicht mehr ausführen
lassen. Was er für einen Plan hatte, ob er was bewirkt hätte, ist absolut spekulativ.
Nur in einem bin ich mir sicher die VVL hätte er dem Verein erspart (... das stand garantiert auf seinem Plan

)
Es war nicht nur ein Trainerwechsel notwendig. Es war auch dem Wirken eines TE zu verdanken, dass diese Erlöse überhaupt
erzielt werden konnten. So sollte man dann auch nicht vergessen zu erwähnen, insbesondere dann nicht, wenn man verzweifelt
versucht das Wirken des GFS als eine erfolgreiche Ära zu benennen. Ist sie sehr wohl, aber auch nur durch die entsprechenden
Vorarbeiten.