Klaus Filbry (Vorsitzender der Geschäftsführung)

Auf der oben geposteten Website...

...http://fussball-geld.de/einnahmen-aus-der-champions-league-199293-20122013/

befindet sich ein Link zu folgender ausfschlussreicher Seite:

http://fussball-geld.de/verdienen-die-vereine-durch-die-champions-league/

Selbst, wenn die Daten aus der aktuellen Saison stammen und mit den Saisoons, als Werder an der CL teilnahm, nicht mehr zu vergleichen sind, ergäbe sich für Werder hier folgende mögliche Situation in der Saison 2010/11:

Startgeld für die Gruppenphase: 8,6 Mio Euro
Punktprämien (1 Sieg, 2 Remis): 2,0 Mio Euro
Marktpool (als Dritter der Saison 2009/10, ca. 20% von geschätzt damals ca. 40,0 Mio Euro für Deutschland): 8,0 Mio Euro
Zuschauereinnahmen für 3 Gruppenspiele: ca.9,0 Mio Euro
Zuschauereinnahmen aus Quali-Runde: ca. 2,5 Mio Euro
Merchandising (schwer zu schätzen): ca. 1,5 Mio Euro
______________________________________________________________
Es ergäbe sich schon ohne zusätzliches Sponsoring eine geschätzte Einnahme von: ca. 31,6 Mio Euro

Auch wenn dieses keine Zahlen der damaligen Jahre sind und sich die Uefa-Prämienzahlen geändert haben, auch wenn einige Zahlen geschätzt sind, dürften die jährlichen Einnahmen aus der CL-Teilnahme und deren Synergie-Effekten auch schon damals deutlich über 20 Mio Euro gelegen haben.


Startgeld für die Gruppenphase: 7,2 Mio Euro
Punktprämien (1 Sieg, 2 Remis): 1,6 Mio Euro
Marktpool (als Dritter der Saison 2009/10, ca. 20% von geschätzt damals ca. 40,0 Mio Euro für Deutschland): 8 Mio Euro
Zuschauereinnahmen für 3 Gruppenspiele: ca.5,4 Mio Euro (90.000 Zuschauer bei DPreis Karte 60 Euro)
Zuschauereinnahmen aus Quali-Runde: ca. 1,0 Mio Euro (25.000 Zuschauer DPreis 40 Euro Play OFF)
Merchandising (schwer zu schätzen): 0 (Sind gestiegen in der Folgesaison, also bilanztechnisch, gab es da Mehreinnahmen)
______________________________________________________________
Es ergäbe sich schon ohne zusätzliches Sponsoring eine geschätzte Einnahme von: ca. 23,2 Mio Euro

Selbst unter der Annahme von zusätzl. Sponsoreinahmen und mehr ist es ja nicht, weil keiner von uns hier die Werbeverträge kennt. Die somit zwischen 0 und ich schätze Mal max. 1 Mio (kann ja nur als Bonus gelten auf die garantierte Zahlung) zusätzlich durch Erreichen der CL gezahlt werden.
Targobank war damals mit 7,5 Mio Hauptsponsor, aufgrund vom Status von WB, also der ständigen CL-Teilnahme (6 höchster Wert der BL)

4 Spiele Catering keine Ahnung wieviel da eingenommen wird. 30000 * 10 - 15 Euro (300-450K pro Spiel)
Nur wird hier nicht beachtet, das es ja auch zusätzliche Kosten/Prämien gab für diese Heim und Auswärtsspiele, die sich selbstverständlich auch auf die Bilanz auswirken.

Also ich komme nie und nimmer auf 30-40 MIo. :D
 
Hier wird gestritten, um den Standort des neuen Weserstadions und wie viel Geld man in CL-Zeiten man zusätzlich hatte.
Aber in diesem Thread geht es eigentlich darum zu fragen, was Filbry seit 2010 gemacht hat, um sich mehr vom sportlichen Erfolg unabhängig zu machen?!
Da sind die Antworten schon ernüchternd. Er hat u.a. Altverträge (Nike) verlängert, den Sponsorenpool zwar vergrößert ohne deutliche Mehreinnahmen und Wiesenhof als Hauptsponsor präsentiert.
Das er nicht von Heute auf Morgen die Grundstruktur verändert, billige ich ihm noch zu, aber etwas mehr Breite in der Finanzierung und Visionen über die Saison hinaus darf man schon von einem Finanz-Manager erwarten.
Mit reiner Buchhaltermentalität kommt man in diesem Geschäft nicht weit.

:tnx:
 
Hier wird gestritten, um den Standort des neuen Weserstadions und wie viel Geld man in CL-Zeiten man zusätzlich hatte.
Aber in diesem Thread geht es eigentlich darum zu fragen, was Filbry seit 2010 gemacht hat, um sich mehr vom sportlichen Erfolg unabhängig zu machen?!
Da sind die Antworten schon ernüchternd. Er hat u.a. Altverträge (Nike) verlängert, den Sponsorenpool zwar vergrößert ohne deutliche Mehreinnahmen und Wiesenhof als Hauptsponsor präsentiert.
Das er nicht von Heute auf Morgen die Grundstruktur verändert, billige ich ihm noch zu, aber etwas mehr Breite in der Finanzierung und Visionen über die Saison hinaus darf man schon von einem Finanz-Manager erwarten.
Mit reiner Buchhaltermentalität kommt man in diesem Geschäft nicht weit.

Das sehe ich genauso! :tnx:

Andererseits frage ich mich auch, wie frei Filbry und damit Werder bei der Wahl neuer Sponsoren (Stichwort Vermarktungspartner Infront) eigentlich ist. Ist es Infront eigentlich genehm, wenn Werder selbst neue Sponsoren findet? Warum gelingt es eigentlich selbst solch einem "Global Player" wie Infront nicht, Werder besser zu vermarkten? Leisten die für die langfristigen Verträge eigentlich genug? War es klug, langfristig mit denen abzuschließen oder war es einer akuten finanziellen Notlage geschuldet?
 
Ich denke, Werder ist mit Infront zufrieden.
Der Vertrag wurde doch gerade erst vorzeitig langfristig verlängert. Macht man sowas, wenn man mit dem Vertragspartner unzufrieden ist?
 
Das schöne ist, dass doch keiner inhaltlich die Arbeit von Filbry bewerten kann. Wenn manche einen Marktschreier wollen, der Sprüche raus haut und den Sprecher der Geschäftsführung macht dann sollte man nicht bei Filbry suchen. Kompetenzen sind klar geregelt und das ist auch gut so. Zudem hab ich vor kurzen das Interview mit unserem Marketing Chef(?) Rau(?) gelesen und das bei uns keine Sponsoren anstehen kann ich zumindest nachvollziehen. Klinken putzen ist bei uns angesagt und kleine Brötchen. Wir sind halt nicht in derselben Liga wie München, Dortmund, Schalke usw.
Vielleicht sportlich aber finanziell bei weiten nicht, da kann Filbry 7 tage die Woche arbeiten.
 
Die Zuschauereinnahmen kommen denke ich komplett Werder zugute, genauso wie das Catering. Dafür zahlt Werder an die Stadion GmbH eine Miete....

In der CL gibt es dann:

- Antrittsprämie (die allein liegt aktuell bei fast 9 Mio)
- Siegprämien (aktuell 500.000 UE und 1 Mio Sieg)
- Prämien für das Erreichen bestimmter Runden (1/8 aktuell 3,5 Mio)
- Einnahmen aus dem Pool (Verteilung über diverse Schlüssel)

Dazu kommen dann natürlich noch höhere Sponsoreinnahmen etc.

Ich denke eher, wir reden von 30(-40) Mio....

Aber soweit ich mich erinnere eine recht hohe "Miete". Der Gewinn wird doch geteilt auch wenn ich die genaue Verteilung nicht mehr im Kopf habe.
 
Ich denke, Werder ist mit Infront zufrieden.
Der Vertrag wurde doch gerade erst vorzeitig langfristig verlängert. Macht man sowas, wenn man mit dem Vertragspartner unzufrieden ist?

"Zufriedenheit" ist relativ.

Ich glaube, dass dieser Infront-Deal besonders der aktuellen Finanznot geschuldet ist. Dafür musste man die "Kröte" einer langen Laufzeit schlucken.

Dieser Blog beschreibt in puncto "Infront-Deal" ziemlich genau auch meine Gefühlslage:

http://www.finance-magazin.de/meinungen/dritte-halbzeit/werder-bremen-die-uhr-tickt/#comments

Ausschnitt:

Die Infront-Millionen sind eine bittere Medizin

...Dennoch sollen jetzt ausgerechnet neue Investitionen helfen, das Ruder herumzureißen. Werder hat vor wenigen Tagen den Vermarktungsvertrag mit der Firma Infront von 2019 bis 2029 verlängert und dafür geschätzt 9 Millionen Euro kassiert – Geld, das im Winter in neue Spieler investiert werden soll.

Doch die Infront-Millionen sind eine bittere Medizin. Viele Bundesliga-Manager sind der Meinung, dass die Infront-Deals die teuersten Finanzierungen sind, die es im Profifußball gibt. Hertha BSC Berlin zum Beispiel hat im Winter die Millionen, die der Klub vom Finanzinvestor KKR erhalten hat, umgehend genutzt, um Rechte zurückzukaufen und damit einen größeren Teil der künftigen Erlöse im Verein zu halten. Und Eintracht Frankfurt, von der Infrastruktur, dem Etat und den Finanzen in etwa auf Augenhöhe mit Werder Bremen, versucht gerade alles, um eine vorzeitige Verlängerung des Infront-Vertrags, der 2020 ausläuft, zu verhindern. Eintracht-CFO Axel Hellmann will aus einer Position der Stärke heraus mit den Schweizern verhandeln.

Werder hingegen steht jetzt gerade mit dem Rücken zur Wand. Ergebnis: Der Infront-Deal wird die Erlösbasis der Bremer bis ins Jahr 2029 hinein schmälern im Vergleich mit dem, was in der Eigenvermarktung erzielbar gewesen wäre. Die Einnahmen, die Werder in dieser Zeit entgehen werden, dürften die jetzt kassierten 9 Millionen Euro um ein Vielfaches übersteigen.
 
Wie sieht deine Gefühlslage aus, wenn Werder absteigt um der Umsatz auf ca. 50mio € sinkt?

Bescheiden. ;)

Aber, darum ging es nicht. Es ging (siehe Beitrag @Syker1983) um die Frage, ob Werders Finanzvorstand Filbry einen aus Werder Sicht guten Job macht, oder eher nicht.

Das Ergebnis seiner bisherigen Arbeit empfinde ich, u.a. aus oben genannten Gründen, ähnlich wie @Syker1983 als supoptimal.
 

Gut gut ;)

Wir können nämlich, ebenso wie der Autor dieses Artikels, die Arbeit von Filbry nicht abschließend beurteilen und ganz besonders nicht mit Aussagen wie im Artikel, das wir Geld in der Zukunft verlieren würden. Mag sein. Mag aber auch sein, das wir eine gewaltige Absicherung für den nicht unwahrscheinlichen Fall des Abstiegs bekommen haben. Und dann würde ich vom Autor noch gerne wissen warum Deals wie mit Infront in der Zukunft einen finanziellen Verlust für Werder bedeuten, dies aber in den vergangenen 15 Jahren nicht der Fall war. Der Kerl konstruiert sich da was für seinen Artikel zurecht und zieht Schlussfolgerungen ohne echte Grundlage. Ja, die Bundesliga boomt während Werder Umsatzeinbußen hinnehmen muss. Ja Kunststück, wir kommen aus der Champions League und Mainz aus der Zweiten Liga, natürlich haben wir diametrale Entwicklungen hingelegt, das ist aber kein Nachweis schlechter Arbeit bei Filbry. Im Gegenteil stehen wir im Sponsoring gemessen an der (sportlichen) Arbeit der letzten vier Jahre ausgezeichnet da. Und um auf die zukünftigen Verluste zu sprechen zu kommen: Infront verdient maximal wenn sie Werder maximal verkaufen. Ob Werder durch Eigenvermarktung mehr rausholen könnte als "Infront minus Prämie"? Kann, muss aber nicht. Aber der Anteil von Infront ist sicher nicht im hohen zweistelligen Bereich, deren Garantien für uns hingegen Gold wert.

edit: Der Artikel vergleicht KKR mit Infront. An der Stelle könnte man eigentlich aufhören zu lesen, hier wird ein Vermarkter mit einem Investor vergleichen....
 
Zitat von Fliegenfänger;3044903:
Den 2. Oberrang wollten aber doch die Anwohner nicht, da sie sonst keinen Blick mehr auf die Weser hätten...

Schwachsinn war es dennoch, zu diesen Bedingungen und zu diesem Preis das Stadion umzubauen :tnx: Insbesondere da die Stahlpreise schon beim Beginn des Umbaus am Steigen waren.

Der zweite Oberrang ist ja in soweit vorhanden das die fehlenden Elemente "nur" eingebaut werden müssen.
Mann hatte aus Kostengründen bekanntlich drauf verzichten müssen!

Merchandising, ist in der Tat auch so ein Ding.
Der Katalog (der ein Blättchen ist), ist schon eine peinliche Nummer.
Dann lieber das Geld der Herstellung sparen und gänzlich auf das Online-Geschäft fokussieren.
In diesem Bereich ist Werder ja bekanntlich einer mit der führenden Anbieter in der Kundenzufriedenheit!
Auch ich frage mich seit seiner Amtsantritt was ein Klaus Filbry wirklich innovatives für Werder Bremen neu in den Verein gebracht hat?
 
Wir können nämlich, ebenso wie der Autor dieses Artikels, die Arbeit von Filbry nicht abschließend beurteilen und ganz besonders nicht mit Aussagen wie im Artikel, das wir Geld in der Zukunft verlieren würden. Mag sein. Mag aber auch sein, das wir eine gewaltige Absicherung für den nicht unwahrscheinlichen Fall des Abstiegs bekommen haben.

Ja, ich verstehe den Infront-Deal auch eher als eine Art Versicherung: man hat zwar weniger Geld, als wenn alle Risiken selbst auf die Schultern nimmt, aber man hat auch bis 2019 eine feste Garantiesumme, mit der man seriös planen kann. Und das ist mMn einiges wert.

Und dann würde ich vom Autor noch gerne wissen warum Deals wie mit Infront in der Zukunft einen finanziellen Verlust für Werder bedeuten, dies aber in den vergangenen 15 Jahren nicht der Fall war.

Eben, es wird immer davon ausgegangen, dass Werder alleine genau die gleichen Sponsoren zu genau den gleichen Bedingungen wie Infront an Land ziehen könnte und damit natürlich mehr Einnahmen hätte. Dass aber Infront als darauf spezialisierter Globel Player ganz andere Sponsoren an Land ziehen könnte, wird bei der Betrachtung völlig außer acht gelassen. Natürlich wissen wir es nicht, aber deswegen gleich fest davon auszugehen, dass Werder finanziell mit Infront schlechter dasteht als ohne, ist mMn anhand der Informationen, die wir haben, nicht zulässig.

Zuschauereinnahmen für 3 Gruppenspiele: ca.9,0 Mio Euro
Zuschauereinnahmen aus Quali-Runde: ca. 2,5 Mio Euro

Ich glaube, dass du mindestens 50% zu hoch liegst mit den Zuschauereinnahmen. Werder wird niemals 3 Mio Einnahmen aus einem CL-Heimspiel generiert haben. Das wären im Schnitt fast 77 € pro verkauftem Ticket. Da die CL-Tickets ja immer im 3er-Pack verkauft wurden, wären wir bei 231 € für das Paket. Im Schnitt über 39000 Zuschauer. Never ever!
 
Ich glaube, dass du mindestens 50% zu hoch liegst mit den Zuschauereinnahmen. Werder wird niemals 3 Mio Einnahmen aus einem CL-Heimspiel generiert haben. Das wären im Schnitt fast 77 € pro verkauftem Ticket. Da die CL-Tickets ja immer im 3er-Pack verkauft wurden, wären wir bei 231 € für das Paket. Im Schnitt über 39000 Zuschauer. Never ever!

Die Zuschauer waren von mir genau recherchiert. Da das Stadium im Umbau war, passten nur 30.xxx Zuschauer rein und zudem Spiel WB-Sampdoria (Play Off) waren es 25.xxx Zuschauer. Also kam die Karte für jeden in diesen Spielen durchschnittlich 100 Euro nach DR AKR Rechnung.

Soviel zu dieser Diskussion, die dadurch vom Kernthema, wie der Rückgang von 130 auf 90 Mio zu erklären ist, sich leider entfernte.
 
Soviel zu dieser Diskussion, die dadurch vom Kernthema, wie der Rückgang von 130 auf 90 Mio zu erklären ist, sich leider entfernte.

Eben, der Rückgang von 40 Mio € ist noch nicht erklärt. In dem WK-Artikel ist davon die Rede, dass der Umsatz "im Jahr 2010" 130 Mio € betrug. Soweit ich weiß, geht ein Geschäftsjahr bei Werder immer vom 1.7. bis zum 30.6. des Folgejahres. Was ist also das "Geschäftsjahr 2010"? Ich würde mal davon ausgehen, dass es sich um die 2010 veröffentlichen Zahlen handelt, also eigentlich 2009/2010. Und in der Saison hat Werder nur Euroleague gespielt. Das hieße, dass der Umsatzrückgang noch weniger zu erklären wäre ... :confused:

Aber selbst, wenn es sich bei "2010" um "2010/2011" handelt, sind die 40 Mio € nicht mit max. 25 Mio € fehlenden Einnahmen aus der CL zu erklären.

Ich denke, dass eine weitere Erklärung für den hohen Umsatz von 130 Mio € die Transfererlöse sind: 2009/10 haben wir für Diego und Sanogo ca. 32 Mio € eingenommen, 2010/11 für Özil und Almeida ca. 20 Mio €. Oder werden Transfererlöse nicht mit in den Umsatz eingerechnet? :confused:
 
Eben, der Rückgang von 40 Mio € ist noch nicht erklärt. In dem WK-Artikel ist davon die Rede, dass der Umsatz "im Jahr 2010" 130 Mio € betrug. Soweit ich weiß, geht ein Geschäftsjahr bei Werder immer vom 1.7. bis zum 30.6. des Folgejahres. Was ist also das "Geschäftsjahr 2010"? Ich würde mal davon ausgehen, dass es sich um die 2010 veröffentlichen Zahlen handelt, also eigentlich 2009/2010. Und in der Saison hat Werder nur Euroleague gespielt. Das hieße, dass der Umsatzrückgang noch weniger zu erklären wäre ... :confused:

Aber selbst, wenn es sich bei "2010" um "2010/2011" handelt, sind die 40 Mio € nicht mit max. 25 Mio € fehlenden Einnahmen aus der CL zu erklären.

Ich denke, dass eine weitere Erklärung für den hohen Umsatz von 130 Mio € die Transfererlöse sind: 2009/10 haben wir für Diego und Sanogo ca. 32 Mio € eingenommen, 2010/11 für Özil und Almeida ca. 20 Mio €. Oder werden Transfererlöse nicht mit in den Umsatz eingerechnet? :confused:

Kannst ja mal hier schauen: https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet

Suchbegriff: SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA Bremen

Dann diesen JA anklicken: Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2010 bis zum 30.06.2011

Im Moment keine Zeit mich da mal einzulesen. Mir fällt im UV unter Vorräte eine große Abweichung auf, unabhängig vom Umsatzrückgang.
 
Das ist doch nicht euer Ernst, dass ihr hier seitenlang den Umsatzrückgang der letzten 5 Jahre thematisiert.

Die entscheidende Frage ist doch, warum es KF in den 5 Jahren nicht geschafft hat neue Einnahmequellen zu generieren. Die kaufmännische Leistung von KF ist unterirdisch. Null Ideen wie es weiter gehen kann.

Ich bin gespannt wie lange der noch so weitermachen darf, nachdem er das Eigenkapital verbraucht hat.
 
Man brauchte in den letzten Jahren halt keine CL-Trikots mehr auf Vorrat halten :ugly:

Ja. :D

Hier ein Auszug zur Begründung:

"1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen Erträge aus den Bereichen mediale Verwertungsrechte, Spielbetrieb, Werbung und Transfer. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum haben sich die Erträge aus betrieblicher Leistung insgesamt um TEUR 23.937 (20,4%) verringert.

Wegfallende Erträge aus der verpassten Qualifikation zu einem internationalen Wettbewerb, in der Vergleichsperiode des Vorjahres spielte die Mannschaft in der Gruppenphase der UEFA Champions League, zeigen sich hierfür verantwortlich. Diese konnten nur teilweise durch gestiegene Spielbetriebserlöse aus dem Bundesligabetrieb, auf Grund des nun vollständig umgebauten Weser-Stadions, kompensiert werden. ....... "
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
10/11 hatte man einen Transferüberschuss von 22 Mio + 18 Mio CL (geschätzt :D) gleich 40 Mio

11/12 hatte man keine CL und keinen Transferüberschuss +-0

So kommen die 40 Mio Rückgang zustande. Hat also weniger mit KF zutun, indem speziellen Fall.
 
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